Die
Klasse 5 HR2 zu Besuch im | |||
Einige Schüler der Reformschulklasse 5HR 2 äußerten während des Projektes: "Das Leben Jesu zu seiner Zeit" im Klassenrat den Wunsch, etwas Gutes für andere Menschen tun zu wollen. So entstand die Idee, die Menschen im Altenheim Weinberg zu besuchen. Zwei Schülerinnen rannten in der großen Pause hinüber ins Altenheim und nahmen die Organisation in die Hand. Zehn Tage später präsentierten
sich folgende Bilder: | |||
| Ein
Schüler fragt: "Wie alt bist du?" und bekommt zur Antwort: "91
Jahre". "Dann darfst du anfangen, du bist die älteste von uns."
Das Spiel beginnt. In einem Raum des Altenheimes Weinberg gruppieren sich Bewohner und Schüler um sechs große Tische und spielen gemeinsam Gesellschaftsspiele. Man hört eine Vielzahl von Würfeln über die Tische rollen. Einige Schüler setzen für die älteren Menschen die Spielsteine. | ![]() | ||
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![]() | Im
Nebenraum ist ein Stuhlkreis aufgebaut. Alt und Jung sitzen im Wechsel. Ein riesiger
Luftballon wird von einem zum anderen geworfen und darf nicht den Boden berühren. Frau May leitet die Gymnastikstunde an und fragt nach 5 Minuten, wer noch nicht den Ball hatte. Daraufhin zeigt ein Schüler auf eine ältere Bewohnerin des Hauses: "Die Dame hatte den Luftballon noch nicht!" Musik wird eingeschaltet und alle machen die vorgemachten Bewegungen nach. Der linke Arm wird ausgestreckt und auf die linke Schulter gelegt. Der rechte Arm wird ausgestreckt und auf die rechte Schulter gelegt. | ||
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In
zwei privaten Zimmern lesen Schülerinnen Bewohnerinnen Märchen vor.
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Robin
und Mike beim Vorlesen | |||
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Inzwischen
haben Erhan und Ehsan den Bewohner des Altenheimes nach der Schule wieder besucht und Unterricht am PC erteilt. | Stolzes
Gruppenfoto: Aylin und Janina besuchen eine Bewohnerin auf ihrem Zimmer | ||
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Sabrina liest ein Märchen vor | Die
selbstgebackenen mitgebrachten Kuchen werden am Ende von allen genossen. | ||
"Die waren wie Kinder. Die haben geschummelt, haben sich gegenseitig die Würfel weggenommen und fingen an sich zu hauen. Das war richtig lustig." Dies sagte eine Schülerin in dem Auswertungsgespräch. | Uns als Lehrer hat es berührt zu sehen, wie sensibel und aufmerksam die Kinder in der realen Lebenssituation mit den alten Menschen umgingen. Diese Begegnungen waren für alle eine bereichernde Erfahrung. Wir
danken Frau May und ihrem Team für die großartige Organisation sowie
den Eltern unserer Schüler für die selbstgebackenen Kuchen. | ||
| Text: Claudia Schmidt | Fotos: Claus Behrens | ||