Der Tropische Regenwald und das Klima
Projekt im Jahrgang 7 der Reformschule

2009 / 2010

Nach einer Einführung in das Projektthema entwickelten die Schülerinnen und Schüler ihre
eigenen Forscherfragen und bildeten ihre Forscherteams.
Dieser Prozess wurde methodisch in mehreren Schritten angeleitet:
> Ideensammlung
> Gemeinsame Forscherfragen
> Erstellen einer Mind-Map
> Unsere Projektskizze
Die Forscherteams führten Interviews durch, z.B. mit Vertretern der Initiative "Rettet den
Regenwald" , besuchten das Tropenhaus und recherchierten mit Hilfe der Bücherkiste und
ausgewählten Internetadressen.
Die Fragen der Schüler bezogen auf die Pflanzen und Tiere, das Leben der Menschen,
den Nutzen des Regenwaldes, die Gefahren für den Regenwald und Möglichkeiten des Schutzes.
Die Gruppenarbeit mit anschließender Präsentation wurde ergänzt durch lehrergesteuerte Inputphasen, um Zusammenhänge zu vertiefen.
Die Klasse 7 B zeigte den Eltern im Rahmen der Weihnachtsfeier eine Auswahl der
Präsentationen und führte auf dem Elternabend und dem Tag der offenen Tür eine Spenden-
sammlung zum Schutz des Regenwaldes durch.
Der ganze Jahrgang unternahm dann eine Exkursion in das Klimahaus in Bremerhaven.
Dies war ein voller Erfolg - die Schülerinnen und Schüler waren sehr angetan, konnten sie
doch alle Klimazonen hautnah mit allen Sinnen erleben und viele Dinge ausprobieren und
eigenständig erforschen.
Im Fach "Kunst im Projekt" wurden Regenwaldplakte gezeichnet und eigene Spiele zum
Thema Regenwald entworfen.

Ein Fotobericht soll einen kleinen Einblick in das Projekt geben.
Am Schluss folgt ein Bericht von Lucas Jesse aus der 7B über den Besuch im Klimahaus.

 

Eine Collage mit eigenen Bildern zum Regenwald

Die Präsentationsmitte zur Einführung in das Thema

Die Forscherfragen werden an der Pinwand gesammelt und nach Themen geordnet
  

Mitgebrachte tropische Pflanzen aus dem Tropenhaus

Tropische Früchte
Themenauswahl für die Präsentation auf
der Weihnachtsfeier der 7 B

Präsentation

Ein selbst bereiteter Früchtecocktail wird
angeboten
 
Bericht über Pflanzen und Früchte
Eine Powerpointpräsentation in Form
einer Fernsehsendung
Eine Auswahl der im Fach "Kunst im Projekt"
hergestellten Spiele zum Regenwald
  
stolze Spendensammler am Tag der offenen Tür
insgesamt hat die Klasse 7B über 130 ,- € zum Schutz des Regenwaldes gesammelt
Das Klimahaus in Bremerhaven

Auf dem Rundgang - der Reise - folgt man dem Weltreisenden A. Werner rund um den Planten entlang des 8. östlichen Längengrades und erlebt hautnah alle Klimazonen unserer Erde.

Dann gibt es weitere Ausstellungsräume zu den Themen Elemente, Perspektiven und Chancen.

Im Mittelpunkt steht der Klimawandel,
seine Auswirkungen, Folgen und unsere Möglichkeiten, das Klima auch durch unser tagtägliches Verhalten zu schützen.
die Eingangstreppe zum Rundgang
 
oberes Bild: Hochgebirge in der Schweiz
unteres Bild: Sardinien
Beim Kühemelken in der Schweiz
Sardinien
Die Geschichte des Meeres ist nachgebildet
der Raum der Wüste - Niger in Afrika
Wie wohnen tradionell die Menschen im Niger?
 
Übergang in den tropischen Regenwald
eine Hängebrücke über einer Flusslandschaft
Südsee Insel Samoa
viele Tiere - vor allem Fische - gab es zu bewundern

ein Übergang zur nächsten Station

Wo sind wir denn hier?

Relaxen auf der Himmelsstraße
die verdiente Pause auf
der Eingangstreppe
  
Es folgt der Bericht von Lucas Jesse aus der 7B über den Besuch im Klimahaus. 


Am 13.01.2010 fuhren unsere Klasse, die 7B,und eine weitere Klasse , die 8g3, in das Klimahaus nach Bremerhaven. Um 8.00 Uhr ging es mit dem Bus los und um 11.30 kamen wir an.

Am Anfang schauten wir einen Film über das Klimahaus und die Regeln für die Besucher.
Dann gingen alle Gruppen auf die Reise entlang des 8. östlichen Längengrades einmal um die Erde.
Als erstes kam die Schweiz, es waren überall Berge und man konnte Kühe melken
- natürlich keine echten.
Die Schweiz gehört zur gemäßigten Klimazone.

Danach waren wir in Sardinien, wir sahen alles aus der Sicht von Insekten.
Sardinien gehört zur subtropischen Klimazone.

Später kamen Said, Mike und ich in das Land Niger in eine Wüste.
Man konnte kaum atmen, da vorher wohl jemand den feinen Sand durch die Luft gewirbelt hatte.
Der Niger gehört zur tropischen Klimazone.

Es folgte Kamerun und der tropische Regenwald.
Es war stickig aber cool, man musste
über eine Hängebrücke und Steine springen. Kamerun gehört zur tropischen Klimazone.

Jetzt gingen wir in die Antarktis, es war kalt und es gab echtes Eis. In der Antarktis gab es
eine Kammer, wo es - 18 Grad kalt werden sollte. Bei Said, Mike und mir funktionierte es allerdings nicht. Die Antarktis gehört zur polaren Klimazone.

 

 



Danach kam der Schock. Auf einmal waren wir auf einer Insel, wo es heiß und schwül aber auch sehr schön war. Es gab Aquarien mit verschiedenen Südseefischen.
Die Insel heißt Samoa und gehört zu den Südseeinseln. Samoa gehört auch zur tropischen Klimazone.

Nun kamen wir nach Alaska, es gehört zur subpolaren Klimazone und dort ist es sehr kühl.

Weiter ging es dann nach Deutschland auf die Hallig Langeneß.
Es lag eine kleine Insel vor uns, man konnte darauf gehen und es gab 5 Räume, wo man Sachen zur Landschaft ausprobieren konnte.
Dann war die Reise auch schon vorbei.

Schließlich gingen wir noch zum Wetterstudio. Dort konnten wir einen Hintergrund aussuchen, uns davor hinstellen und dann kam der Text für die Wettervorhersage vor uns auf einen Monitor.
Alle aus meiner Gruppe probierten es aus.

Weiter ging es dann zu dem Raum "Chancen".
Man konnte alles zum Thema Energiesparen ausprobieren und am Ende bekam man einen Zettel, wo draufsteht, wie viel CO2 man im Jahr verbraucht.
Zum Schluss gingen wir zu den "Elementen". Man konnte dort wirklich alles ausprobieren.
Im Erdgeschoss ging es um Feuer und Erde, beim Feuer ging es vor allem um die Sonne.
Im 1. Stock kamen das Wasser und im 2. Stock die Luft als Thema an die Reihe.
Dann rannten wir schnell zum Ausgang, denn wir waren spät dran. Schnell waren wir draußen
und schon wieder bei unserem Bus.

Lucas Jesse 7B

 
 

Die Klasse 7B hat eine Patenschaft für ein Regenwaldschutzgebiet in Guatemala übernommen
und dafür von OroVerde eine Urkunde erhalten

 Text: C. Behrens
Fotos: G. Weigt und C. Behrens