Evangelische, staatlich anerkannte Privatschule des Rauhen Hauses.

Lernen auf unterschiedlichen Niveaus: Wir fördern erfolgreich.

Schulkinder bringen unterschiedliche Stärken und Schwächen mit und machen in den verschiedenen Lernbereichen unterschiedliche Lernfortschritte. Mit unserem reformpädagogischen Konzept ermöglichen wir ihnen individuelles und selbstständiges Lernen auf unterschiedlichen Leistungsniveaus. Aufgaben mit erweiterten Anforderungen und anspruchsvolle Aufgaben fordern leistungsstarke Schülerinnen und Schüler heraus, sich intensiv und auf hohem Niveau mit den Unterrichtsinhalten zu beschäftigen. Daneben ist es uns wichtig, dass auch Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten Erfolge beim Bearbeiten von Aufgaben erzielen, um so die Lernmotivation aufrecht zu erhalten. Bei besonderem Unterstützungsbedarf bieten wir gezielte Fördermaßnahmen in den Fächern Deutsch und Mathematik an. Die Fördermaßnahmen im Bereich Deutsch werden auf der Grundlage des schuleigenen Sprachförderkonzepts durchgeführt. In den Klassenstufen 1 und 2 wird die Deutschlehrkraft zweimal wöchentlich von einer zusätzlichen Lehrkraft unterstützt. In den Klassenstufen 3 und 4 findet die Sprachförderung additiv zum regulären Deutschunterricht statt. Das heißt, Kinder mit Unterstützungsbedarf werden in der Regel zweimal wöchentlich im Anschluss an den Unterricht in festen klassenübergreifenden Kleingruppen gefördert. Dabei bilden die Bereiche Lesen, Rechtschreiben und Wortschatzerweiterung die Förderschwerpunkte der additiven Sprachförderung. Diese wird für diejenigen Schüler angeboten, für deren Lernerfolg die integrativen Fördermaßnahmen im Unterricht nicht ausreichen. Der Lernstand in den Bereichen Lesen und Rechtschreibung wird regelhaft zweimal im Schuljahr durch standardisierte Tests ermittelt, so dass Förderbedarfe festgestellt werden können. Diese bilden die Grundlage für die Zusammensetzung der Fördergruppen durch die Sprachlernkoordinatorinnen (SLK). Auch im Bereich Mathematik finden konzeptionell festgelegte Fördermaßnahmen statt. In allen Klassenstufen erhalten die Schülerinnen und Schüler ein- bis zweimal wöchentlich zusätzliche Unterstützung im Unterricht. In der Klassenstufe 2 erhalten Kinder mit Unterstützungsbedarf außerdem zweimal wöchentlich in klassenübergreifenden Kleingruppen Mathematikförderung in zusätzlicher Lernzeit. Die Grundlage für die Ermittlung von Förderbedarfen bilden die Ergebnisse standardisierter Diagnoseverfahren. Mengenverständnis, Zahlenraumerweiterung, grundlegende Rechenverfahren bilden Schwerpunkte der additiven Mathematikförderung. Bei besonders rechenschwachen Schülerinnen und Schüler wird das Trainingsprogramm "Kalkulie" durchgeführt, um Basiswissen aufzubauen und zu sichern. Die Grundschule der Wichern-Schule nimmt teil am SINUS-Transfer-Programm. SINUS steht für Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts. Das Projekt SINUS-Transfer Grundschule entwickelt den mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundschulunterricht weiter. Es läuft seit 2004 in ausgewählten Grundschulen in vierzehn Ländern der Bundesrepublik. Lehrerinnen und Lehrer der Teilnehmergrundschulen arbeiten im Team an typischen Herausforderungen des Unterrichts. Sie richten ihren Blick auf die individuelle Förderung der Kinder und schaffen eine ausbaufähige Grundlage für das Lernen in der Sekundarstufe. Sie werden dabei vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) wissenschaftlich begleitet.