Da ist Musik
drin,
wenn der Lk Geo S3 unter Leitung S. Zörnig ins Gelände geht (vgl. Foto). Am Stadtrand der Elbmetropole beim Milchbauern Eggers haben die SchülerInnen erkundet, welche Problemlagen ein mittelgroßer Betrieb in Norddeutschland hat. Vorher ist das Thema "Lage der bäuerlichen Bevölkerung in der III. Welt" verhandelt worden.Beim vorsichtigen Vergleichen sind Klassenunterschiede deutlich geworden.
Auf dem Traditionshof in Hamburgs Speckgürtel ist zwar auch die Zukunft ungewiss, doch Milchquote und Subventionen haben bisher ein leidliches Einkommen garantiert. Wenn da nicht die vielen Vorschriften der Kommunen und aus Brüssel wären. "Schleichende Enteignung" nennt der Bauer, was aus Umweltschutzgründen aus der Bewirtschaftung genommen werden soll. Wo vorher eine platte Kuhweide gewesen ist, dümpelt nun ein selbst angelegter Teich mit seltenen Pflanzen und der fatalen Konsequenz, dass Beamte aus Bad Oldesloe mit Maßband eine künstliche Schutzzone angeordnet haben.
Betriebswirtschaftliche Tatsachen:Die Milchpreise sind stetig abgesenkt worden, Nachbarn rümpfen die Nase über Düngereinsatz und bürokratischer Papierkram verkürzt die effektive Arbeitszeit. Dass aber "die Ladies auf der Weide joggen dürfen", während Jungbullen zur Schlachterei kommen, rührt das Herz mancher Wichern-Geographen am meisten. Erst die Jungbäuerin hat mit Apfelkuchen die emotionale Anspannung gelöst. Der Lernort Bauernhof ist für alle zur bleibenden Erfahrung geronnen.
S. Zörnig
wenn der Lk Geo S3 unter Leitung S. Zörnig ins Gelände geht (vgl. Foto). Am Stadtrand der Elbmetropole beim Milchbauern Eggers haben die SchülerInnen erkundet, welche Problemlagen ein mittelgroßer Betrieb in Norddeutschland hat. Vorher ist das Thema "Lage der bäuerlichen Bevölkerung in der III. Welt" verhandelt worden.Beim vorsichtigen Vergleichen sind Klassenunterschiede deutlich geworden.
Auf dem Traditionshof in Hamburgs Speckgürtel ist zwar auch die Zukunft ungewiss, doch Milchquote und Subventionen haben bisher ein leidliches Einkommen garantiert. Wenn da nicht die vielen Vorschriften der Kommunen und aus Brüssel wären. "Schleichende Enteignung" nennt der Bauer, was aus Umweltschutzgründen aus der Bewirtschaftung genommen werden soll. Wo vorher eine platte Kuhweide gewesen ist, dümpelt nun ein selbst angelegter Teich mit seltenen Pflanzen und der fatalen Konsequenz, dass Beamte aus Bad Oldesloe mit Maßband eine künstliche Schutzzone angeordnet haben.
Betriebswirtschaftliche Tatsachen:Die Milchpreise sind stetig abgesenkt worden, Nachbarn rümpfen die Nase über Düngereinsatz und bürokratischer Papierkram verkürzt die effektive Arbeitszeit. Dass aber "die Ladies auf der Weide joggen dürfen", während Jungbullen zur Schlachterei kommen, rührt das Herz mancher Wichern-Geographen am meisten. Erst die Jungbäuerin hat mit Apfelkuchen die emotionale Anspannung gelöst. Der Lernort Bauernhof ist für alle zur bleibenden Erfahrung geronnen.
S. Zörnig
