Evangelische, staatlich anerkannte Privatschule des Rauhen Hauses.

Unsere Gruppe auf dem Rockefeller Center in New York

Zu Gast in Minnesota

Von Ende Januar bis Mitte Februar ist eine Gruppe von Oberstufenschülern zu Gast an unserer neuen Partnerschule, der Minnetonka High School in Minneapolis.

Hier ein erster Bericht von Katharina und Valentina:

Nach insgesamt 20 Stunden Reisezeit, inklusive eines unerwarteten Stopps in Kanada und dem ewigen Beteuern, dass wir keine Terroristen mit furchtbar ansteckenden Krankheiten sind, haben wir es endlich geschafft. Wir sind in Minneapolis angekommen, glücklich, jedoch hundemüde und hungrig werden wir mit einer Deutschlandflagge und Plakaten der Gastfamilien empfangen. Nachdem jeder seine Gastfamilie gefunden hat, geht es in das Haus (ja in Amerika hat ausnahmslos jeder ein riesiges Haus), das für die nächsten zwei Wochen das eigene wird.
Es ist anstrengend, sich um 4.00 Uhr morgens - deutscher Zeit - nach einem 22-Stunden-Tag auf Englisch zu unterhalten. Nach einer kurzen Hausführung wollen wir nur noch eins: Schlafen! Wow, 21.30 Uhr, so früh waren wir das gesamte letzte Schuljahr nicht im Bett.
Jetzt, zwei Tage später haben wir uns schon relativ gut eingelebt. Alle Amerikaner sind so "absolutly friendly" und mir fällt vor allem eines auf:
In Amerika gilt das Motto: Big, bigger, Amerika. Von 5-Liter-Orangensaftkanister bis hin zu den Autos! Alles ist riesig, ebenso die Minnetonka Highschool.

Es ist 7.30 Uhr und auf dem verschneiten Parkplatz der Minnetonka Highschool herrscht ein riesiges Chaos. Juniors und Seniors sind auf der Suche nach einer freien Parklücke, Freshmen, die jüngeren Schüler, stürmen aus den gelben Schulbussen und durch die Gänge drängt sich eine Unmenge von Schülern, die auf der Suche nach ihren Schließfächern sind. Endlich sind alle in ihren Räumen verschwunden. Aus dem "Arttract" tönen verschiedene Instrumente und Gesänge. Viele verschiedene Sprachen dringen aus dem National Languages Tract. In den Werk- und Wissenschaftsräumen wird fleißig gearbeitet und experimentiert, in der Turnhalle hart trainiert. Uns gefällt das amerikanische Schulleben und wir nutzen die Gelegenheit, um nicht nur unsere Englischkenntnisse zu verbessern, sondern ebenfalls, um die Kultur und den Lebensstil der Menschen auf der anderen Seite der Welt kennen zu lernen. Wir sind dankbar, dass die Wichern-Schule uns die Chance dazu gibt, solch reiche Erfahrungen zu machen.

Die drei Ausdrücke, die mehr oder weniger den gesamten Austausch beschreiben, sind: "cute", "Oh my gosh" und "weird". Und ihr dort drüben auf der "anderen Seite" werdet sie spätestens in zwei Wochen von uns zu hören bekommen, wenn es heißt "Goodbye America" and "Hallo good old Germany."

Gemeinsames Singen mit Grundschülern

Download "Singen mit Grundschülern"-Video:MP4,
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