Evangelische, staatlich anerkannte Privatschule des Rauhen Hauses.

Im Generalkonsulat
und bei der Stadtrundfahrt

Besuch im amerikanischen Generalkonsulat

 Große Ehre für unsere knapp 20 Austauschschülerinnen und Austauschschüler aus Minnetonka (Minnesota), die sich für 16 Tage aktuell in Hamburg aufhalten: Sie waren in das amerikanische Generalkonsulat an der Außenalster eingeladen worden.

Dort besuchten sie – gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Frau Vogel-Döring und Herrn Wendler den äußerst sympathischen Konsul Rick Yoneoka.

Nach intensiven Sicherheitskontrollen stand zunächst ein Gespräch mit dem Konsul an. Er berichtete über sich, seine Aufgaben und die Herausforderungen der deutsch-amerikanischen Politik. Auch der Anfang Juli stattfindende G20-Gipfel war natürlich Inhalt, bevor sich ein munteres Frage-Antwort-Gespräch entwickelte.

Abschließend führte Konsul Yoneoka durch das prachtvolle Gebäude, welches Hamburger wohl nur von außen kennen.

Das Konsulat in Hamburg wurde 1790 als eines der ersten US-amerikanischen Konsulate in Deutschland überhaupt gegründet.

Ursprünglich bestand das Ensemble aus zwei Villen. Beide Gebäude waren durch einen Torbogen verbunden.

Während der NS-Zeit befand sich in diesem Gebäude das Hauptquartier der Nationalsozialistenin Hamburg. Im Mai 1950 erwarb es die amerikanische Regierung von den Erben der Eigentümer. Es wurde umgebaut und durch den Säulenvorbau, dem Weißen Hausin Washington nachempfunden, ergänzt. Daher auch der geläufige Spitzname „Weißes Haus“.

Ein Umzug in die Hafencity in näherer Zukunft ist beschlossen, deshalb danken wir allen Beteiligten jedoch für diese wohl einmalige Möglichkeit des Besuches an einem der bekanntesten Orte Hamburgs.

 

Kay Helge Wendler

Der Mississippi im Frontenac Nationalpark

Die Bewerbungsphase für den nächsten Minnesota-Austausch ist beendet

Wie in jedem Jahr, wird es auch im Schuljahr 2017/2108 einen Schüleraustausch mit der Minnetonka Highschool für die Schüler des S1/S2 geben. Die Reise wird im Frühjahr 2018 stattfinden und etwa 16 Tage dauern.

Mittlerweile ist die Bewerbungsphase abegschlossen und es zeigt sich: Der Austausch erfreut sich sehr großer Beliebtheit. Das freut die Organisatoren sehr. So mussten dieses Jahr auch wieder Absagen verteilt werden, was den Lehrern immer nicht leicht fällt. Die Qualität der Bewerbungen war zudem ausgesprochen gut. Letzlich musste dann das Los entscheiden, aber die über 20 Teilnehmer stehen jetzt fest.

Wir freuen uns auf den Austausch im kommenden Schuljahr und warten gespannt auf unsere "Partner" / "Partnerinnen", die wohl im Mai feststehen werden. Bis dahin werden aber schon Flüge gebucht und erste Programmpunkte geplant.

Herr Springer und Herr Wendler werden die Reise organisieren und begleiten.

  

Footballtraining mit Coach Nelson

 

Amerika-Austausch 2016

Auch in diesem Schuljahr war wieder eine Gruppe von 24 Schülerinnen und Schülern aus der Jahrgangsstufe 11 zu Gast in Minnetonka, einem Vorort von Minneapolis.

Und wie in jedem Jahr hatten sie die Möglichkeit, ausgiebig das dortige Schulleben kennen zu lernen, es gab viele Gelegenheiten für gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge und besonders spannend ist es natürlich immer wieder, für 2 Wochen Teil einer amerikanischen Familie zu sein.

Am Ende der Reise floss, auch wie immer, die ein oder andere Träne.

Aber: Jetzt freuen wir uns auf den Gegenbesuch der Amerikaner im kommenden Juni!!

Hier einige Schülerstimmen zur Reise:

Ich habe das typische "American daily life" kennengelernt. Man sollte offen für Neues sein, um sich möglichst schnell in die Gastfamilie integrieren zu können. Ich würde jedem dieses Austauschprojekt empfehlen und bin glücklich, daran teilgenommen zu haben! 

Marisa 

 

Etwas mulmig war mir, bevor wir nach Amerika geflogen sind; ich hatte Angst, dass ich zu wenig Englisch kann, um mich mit den Amerikanern zu unterhalten. Das hat aber super funktioniert und ich habe viel gelernt!

Die Schule mochte ich sehr gerne, die Angebote, die die Schüler in unserer Partnerschule zur Verfügung haben, sind wahnsinnig! Allerdings habe ich Fenster in den Klassenräumen vermisst, die frische Luft fehlte.

Meine Erfahrungen/Erkenntnisse von der Reise sind, dass ich es immer wieder gerne mitmachen würde, denn es gibt keine schöneren Erfahrungen! Ich habe gelernt, dass ich mich mehr auf meine "Englisch Kenntnisse" verlassen sollte und keine Angst vorm Sprechen haben sollte, denn erst dann macht man "dumme" Fehler.

Melissa

 

Es fällt mir schwer etwas aus diesem Trip explizit zu beschreiben, ohne was Wichtiges auszulassen und ebenso zu benennen, was ich genau aus dieser Reise mit nach Hamburg genommen habe.

Ich habe mich entwickelt über diese Reise, wurde selbstständiger, konnte mein Englisch verbessern und kann nur jedem empfehlen: Macht es einfach, überlegt nicht lange. Das, was ich über diese zwei Wochen gelernt habe, ist wertvoller, als man zuerst glauben mag.

 Die ganze Reise war ein großes Highlight. Angefangen bei den beiden richtig coolen Footballmatches (die Stimmung ist unvergleichbar genial), die Debatte zwischen Trump und Clinton zu gucken in einer Gruppe und über Politik so ehrlich zu reden, über erstaunliche Schulfächer wie American Sign Language oder Yoga.

Niklas

 

Meiner Meinung nach war die ganze Reise eine tolle Erfahrung. Außerhalb der gewohnten Umgebung zu sein und dort sozusagen zu leben. Man ist dadurch ein Stückchen selbstständiger geworden.

Mimi

 

Auch wenn es schwer sein mag, eine derart großartige Reise nach Minnesota mit nur einem Wort zu beschreiben, denke ich, dass „awesome” es doch ganz gut trifft. Ich habe in den USA zwei der besten Wochen meines Lebens verbracht, was unter anderem an der Offenheit der Leute dort liegt, die uns nicht nur herzlich empfangen haben, sondern einen ebenso tollen Einblick in ihren „American Way of Life” liefern konnten.

Meine persönlichen Highlights waren die Unternehmungen in Gruppen mit den Deutschen und Amerikanern gemeinsam. Hierzu zähle ich nicht nur die bereits im Voraus geplanten Fieldtrips oder beispielsweise das Überlebenstraining, denn oft waren es auch spontane Einfälle, wie z.B. ins „Valley Scare” oder Bowlen zu gehen, die – besonders in kleineren Gruppen – eine Menge Spaß gebracht haben. So ließen sich viele Bekanntschaften, wenn größtenteils nicht sogar Freundschaften schließen, die hoffentlich ein Leben lang bestehen bleiben. Daher fiel der Abschied zum Schluss auch besonders schwer; nach zwei Wochen fängt man gerade erst richtig an, sich kennenzulernen.

Wenn ich nun jedoch ein Highlight heraussuchen müsste, so wären dies für mich die Footballspiele und die damit verbundene gute Stimmung.

Ich habe für mich gelernt, auch einfach mal offen Leute anzusprechen, die man ja eigentlich gar nicht kennt, und auch mit einer Fremdsprache umzugehen. Anfangs macht man sich noch Sorgen über mögliche Fehler, die passieren könnten, aber nach einer gewissen Zeit macht man manchmal sogar gerne Fehler, denn dadurch gab es auch den einen oder anderen Lacher (nicht auslachen versteht sich).

Abschließend kann ich noch sagen, dass ich jedem eine solche Reise ans Herz legen würde und auch selbst Lust auf mehr bekommen habe. Es sind die Leute, die diese Zeit unvergesslich machen.

Sebastian 

Treffen in der Cafeteria

 

Im September / Oktober 2015 waren wieder SchülerInnen unserer gymnasialen Oberstufe für knapp zweieinhalb Wochen vor Ort und haben einen Einblick in den schulischen Alltag – aber auch in das kulturelle, sportliche und familiäre Alltagsleben ihrer Austauschpartner bekommen.

Marvin Quast (2. Semester) bewertet seine Teilnahme so:

Der Einblick war keinesfalls der eines Touristen. Vielmehr haben wir „Alltag“ erlebt, erfahren und mitgemacht. Diese Vielfalt der Eindrücke war und ist sehr bewegend.

Es ist unglaublich, wie sehr sich die Englisch-Kenntnisse in nur zwei Wochen verbessern. Der persönliche Fortschritt war direkt und für jeden merklich spürbar. Und vor Ort merkte man deutlich, wofür man diese fremde Sprache so intensiv gelernt hat. Die Kommunikation vor Ort war reibungslos und stellenweise auch sehr tiefgründig, beispielsweise haben einige von uns über die aktuelle Flüchtlingsdebatte in Deutschland berichtet. Aber auch Themen wie der Atomausstieg oder der Umgang mit Schusswaffen wurden eifrig erörtert.

Außerdem ist es eine tolle Erfahrung gewesen, eine andere Kultur zu erleben. Das „Erleben“ ist dabei durchaus wörtlich zu verstehen. Wir waren „dabei“ – ob beim Football, in der Schule, in der Freizeit… Wir waren Teil einer „Familie“ und ihres Alltags. Diese Erfahrungen waren bereichernd und beeindruckend.

Aber – und gerade auch – das Erleben von Unterschieden war Teil der Erfahrungen. Wir erlebten, wie das Auto als „normales“ Fortbewegungsmittel selbst von 16-jährigen Schülern gefahren wird. Oder, was es bedeutet, wenn es quasi keinen Nahverkehr gibt. Oder – für mich besonders geschmacklich eine Herausforderung: Wasser, das nach Chlor schmeckt.

Das Wort Umweltschutz ist ein Fremdwort und Mülltrennung ist hier Zeitverschwendung.

Auf solche Dinge achtet man jetzt besonders. Und auch das „Melden“ im Unterricht kennt man in Amerika nicht. Das war für uns ungewohnt.

Was mich allerdings wirklich begeistert, ist die Art, wie die Menschen hier miteinander umgehen. Die Offenheit und Herzlichkeit waren überall spürbar. Das war ein Gewinn für uns „kühle Nordlichter“.

Sehr differenziert ist auch das Schulsystem, denn eine Trennung nach Gymnasium und Stadtteilschule gibt es nicht. Jeder besucht die High School und macht dann Fächer, die seinem / ihrem Leistungsstand entsprechen. Und das reicht dann eben von „Kochen“ bis zu „Wirtschaftliche Marktanalyse“. Die Bildungsunterschiede waren schon sichtbar und beim Besuch der Universität lernten wir auch: Wer in Amerika später studieren möchte (ab 15.000 Dollar pro Semester an der Uni von Minnesota zum Beispiel), der muss bereits in der Schule entsprechende Kurse belegen und Leistung erbringen. Es gilt: Je besser die Uni, desto besser wirst du später einen gutbezahlten Job finden. Und wer die Uni nicht finanzieren kann? Diese Frage stellten wir nur uns untereinander.

Mein Fazit: Die gewonnenen Eindrücke, die man aus dieser Position bekommt, bekommt man nie wieder.

Für mich persönlich ist es eine extrem wertvolle Erfahrung gewesen - und ich kann jedem nur empfehlen, sie selbst zu machen!

Minnesota-Austausch 2013

Ein Link zum Blog des Minnesota-Austausches 2013 findet sich hier:

exchange.zimmerpforte.de

 

 

Unsere Gruppe auf dem Rockefeller Center in New York (2011)

2011: Von Ende Januar bis Mitte Februar 2011 war die erste Gruppe von Wichern-Schülern an unserer neuen Partnerschule zu Gast.

Hier ein Bericht von Katharina und Valentina:

Nach insgesamt 20 Stunden Reisezeit, inklusive eines unerwarteten Stopps in Kanada und dem ewigen Beteuern, dass wir keine Terroristen mit furchtbar ansteckenden Krankheiten sind, haben wir es endlich geschafft. Wir sind in Minneapolis angekommen, glücklich, jedoch hundemüde und hungrig werden wir mit einer Deutschlandflagge und Plakaten der Gastfamilien empfangen. Nachdem jeder seine Gastfamilie gefunden hat, geht es in das Haus (ja in Amerika hat ausnahmslos jeder ein riesiges Haus), das für die nächsten zwei Wochen das eigene wird.Es ist anstrengend, sich um 4.00 Uhr morgens - deutscher Zeit - nach einem 22-Stunden-Tag auf Englisch zu unterhalten. Nach einer kurzen Hausführung wollen wir nur noch eins: Schlafen! Wow, 21.30 Uhr, so früh waren wir das gesamte letzte Schuljahr nicht im Bett.Jetzt, zwei Tage später haben wir uns schon relativ gut eingelebt. Alle Amerikaner sind so "absolutly friendly" und mir fällt vor allem eines auf:In Amerika gilt das Motto: Big, bigger, Amerika. Von 5-Liter-Orangensaftkanister bis hin zu den Autos! Alles ist riesig, ebenso die Minnetonka Highschool.Es ist 7.30 Uhr und auf dem verschneiten Parkplatz der Minnetonka Highschool herrscht ein riesiges Chaos. Juniors und Seniors sind auf der Suche nach einer freien Parklücke, Freshmen, die jüngeren Schüler, stürmen aus den gelben Schulbussen und durch die Gänge drängt sich eine Unmenge von Schülern, die auf der Suche nach ihren Schließfächern sind. Endlich sind alle in ihren Räumen verschwunden. Aus dem "Arttract" tönen verschiedene Instrumente und Gesänge. Viele verschiedene Sprachen dringen aus dem National Languages Tract. In den Werk- und Wissenschaftsräumen wird fleißig gearbeitet und experimentiert, in der Turnhalle hart trainiert. Uns gefällt das amerikanische Schulleben und wir nutzen die Gelegenheit, um nicht nur unsere Englischkenntnisse zu verbessern, sondern ebenfalls, um die Kultur und den Lebensstil der Menschen auf der anderen Seite der Welt kennen zu lernen. Wir sind dankbar, dass die Wichern-Schule uns die Chance dazu gibt, solch reiche Erfahrungen zu machen. Die drei Ausdrücke, die mehr oder weniger den gesamten Austausch beschreiben, sind: "cute", "Oh my gosh" und "weird". Und ihr dort drüben auf der "anderen Seite" werdet sie spätestens in zwei Wochen von uns zu hören bekommen, wenn es heißt "Goodbye America" and "Hallo good old Germany."