Evangelische, staatlich anerkannte Privatschule des Rauhen Hauses.

Das Gymnasium. Sport und Reisen.

Skireise nach Kärnten.

Reichlich Wind am Goldeck-Gipfel

Skireise 2017 nach Spittal/Goldeck

Das war knapp! Noch 3 Wochen vor der Skireise nach Spittal in Kärnten lag dort unten kaum Schnee, die webcams zeigten grau-grüne Wiesen und mühsam zusammengekratztes Weiß auf den Pisten. Aber dann kam der Wetterumschwung, und als wir nach der nächtlichen Busfahrt die hübsch beschneiten Bergspitzen sahen, waren wir ziemlich erleichtert.

Der Rest der Skireise ist schnell erzählt: Eine ausgesprochen lernfreudige und motivierte Gang von Zweit- und Viertsemestern, angeleitet von insgesamt 4 (!) Skilehrern, hat sich echt nicht geschont und in den sechs Skitagen wirklich viel gelernt. Die Anfänger haben am Ende locker alle Pisten gemeistert, und die Fortgeschrittenen haben ihr skifahrerisches Repertoire um Tiefschneefahren und sportliche Fahrformen erweitert; alles gut mit Videos dokumentiert, die dann abends analysiert wurden – trotz fortschreitender Müdigkeit, weil man mal wieder bis zum letzten Skibus den Tag ausgereizt hatte.

Fazit: Auch wenn einem der Sturm die Ohrläppchen umklappt, der Skistiefel gelegentlich böse drückt und das allmorgendliche Aufsteigen (mit Ski!) zum Warmmachen wirklich schlaucht: Die Skireise war rundherum gut, die SchülerInnen begeistert und die LehrerInnen ehrlich angetan von deren Elan und Lust auf Lernen. So sollte Schule ruhig öfter sein!

Marcel Maarifat, Günter Weigt

Blick vom Goldeck (2080m) auf den Millstädter See (550m)
Skikurs 2017
... windgepresster Tiefschnee, schwer zu fahren – aber hübsch!
Wenig Schnee in diesem Jahr – aber große Wächten

Oberstufen-Skireise im März 2016 nach Goldeck/Spittal

Das war knapp. Bis 2 Wochen vor der Skireise lag in Kärnten so gut wie kein Schnee, die Liftbetreiber und Hoteliers klagten über horrende Umsatzeinbrüche, und wir überlegten schon mal, ob wir die Praxisnoten in der Skihalle Bispingen festlegen müssten…

Aber dann kam der erhoffte Wetterwechsel, und wir hatten wunderbare Schneeverhältnisse – bei etwas weniger wunderbarem, tendenziell sonnenarmem Wetter. Aber täglich frischen Pulverschnee und strahlenden Sonnenschein gibt‘s nun mal selten gleichzeitig.

Uneingeschränkt positiv war dann die Stimmung in der Gruppe. Solch ein hohes Maß an Engagement, Interesse an der Sache und wirklich herausragendem Sozialverhalten bekommt man als Lehrer auch nicht jeden Tag geschenkt. Herzlichen Dank an die gesamte Bande!

Zum Schluss noch ein paar O-Töne von Schülerseite:

Die Ski-Reise war ein Mix aus Tricks und Kicks. - Ich hatte noch nie so viel Spaß mit meinen Mitschülern auf der Piste und außerhalb. - Innerhalb einer Woche verbesserte ich meinen Fahrstil enorm. - Ich werde die gemütlichen Abende in der Herberge und das freundschaftliche Miteinander nicht vergessen. - Genau so soll es sein! - Talski belasten. Talski belasten! Talski belasten!!!! Plumps - Ich bin echt positiv überrascht: ganz anders als eine 'normale' Schulreise. - Super Atmosphäre in der gesamten Gruppe, schönes Skigebiet und viele lustige Momente beim gemeinsamen Video-Abend. - Wenn ich könnte, würde ich nächstes Jahr wieder mitfahren! - Was will man mehr? - Die Skireise war einfach nur genial!

G.Weigt, M.Maarifat

Skireise 2015: Vorn windgepresster Schnee, hinten Slowenien

Skireise der Oberstufe nach Spittal/Kärnten im März 2015

Inzwischen zum dritten Mal: Der Sportkurs „Skifahren“ in S2/S4, bestehend aus Theorieteil im Herbst, Skigymnastik im Winter und dem Praxisteil in der ersten Märzwoche, war wieder im Skigebiet Goldeck - bei Spittal in Kärnten, ganz hinten, kurz vor Slowenien und Italien.

Statt eines ausgewogenen Berichts hier einige Originaltöne der TeilnehmerInnen:

„Eine der besten Skireisen, an denen ich teilgenommen habe. Vor allem durch die lustige und lockere Stimmung, das sowohl lehrreiche als auch freizeitliche Skifahren und eine Mischung aus Leuten, die sich trotz ihrer Verschiedenheit sehr gut verstanden haben!“

„Auf der Ski-Reise hat man Ski fahren ganz anders erlebt als sonst. Man fährt in der Gruppe und hat viel mehr Spaß!“

„Wer ist der Wolf? Pierre, unser Techniker :D! Die Skitouren waren das Beste!“

„Die Skireise ist eine unvergessliche Reise, auf der man die Lehrer von einer sehr offenen und privaten Seite kennen gelernt und sie ins Herz geschlossen hat."

„Das Wetter machte eine einfache Abfahrt an einigen Tagen zu einer großen Herausforderung. Nicht nur der Nebel, sondern auch der starke Wind war daran schuld. Diese Skireise hat sich sehr gelohnt, für jeden, der abseits der Pisten an seine Grenzen gehen wollte, wie für die, die nur ihre Technik verbessern wollten!“

„Es herrschte auf der Reise eine tolle Gruppendynamik, außerdem war es toll mit Leuten in Kontakt zu kommen, mit denen man sonst nicht so viel zu tun hat. Und das Skifahren hat auch sehr viel Spaß gemacht, da man auf der Reise viel gelernt hat.“

Auch wenn das Wetter mal nicht so gut war, hatten wir immer warme Gedanken.

Alle hatten ihren Spaß und wurden als gleichwertig angesehen, egal ob Lehrer oder Schüler. Es war ein harmonisches Miteinander.“

 „Eine gleichzeitig erholsame und anstrengende Reise, die kurz vor dem Abitur Kraftreserven mobilisiert und einlädt bei wunderbarer Atmosphäre die Seele baumeln zu lassen.“

„Schönes Wetter, gutes Essen, beste Gesellschaft, perfekte Stimmung = eine super Skireise! Ich kann nur jedem empfehlen den Kurs zu wählen!“

„Die Skireise war auch für Laien eine tolle Möglichkeit erste Skierfahrung zu sammeln.“

„Die Skireise war eine sehr gelungene Mischung aus Spaß,  Sport, Lernen und Freizeit. Trotz der Anwesenheit zweier Lehrer ;) ! Dies ist ein Sportkurs, den ich jedem weiterempfehle!“

Leitung: M. Maarifat, G. Weigt

Die Reisegruppe
Nur per Ski zu erreichen: Gasthof Krendlmar in 1650 m Höhe
Auf dem Weg zum Gasthof Krendlmar
Ganz weit oben: die Goldeck-Hütte, 1945 m

Skireise 2014

Oberstufen-Skikurs 2014: auch beim zweiten Mal ein voller Erfolg

Dieses Mal mit insgesamt 21 Schülerinnen und Schülern, und wieder  nach Spittal in Kärnten: Fast schon Routine, weil einige das Skigebiet Goldeck, die Unterkunft und die organisatorischen Abläufe bereits  gut kannten. Das Wetter war allerdings nicht so sonnig wie im letzten Jahr, aber dadurch hatten wir eindeutig bessere Schneebedingungen.

Richtig gut hat wieder die Kombination von Theorie-Unterricht im vorigen und Praxis in diesem Semester geklappt: Z-Zahl der Bindungseinstellung, Wächten und Schneedeckenaufbau , Lawinenwarnstufen und FIS-Regeln, Skitaillierung und Kurvenradius, Schwerpunktverlagerung und Biomechanik,  Umkanten und  Carving, nicht zu vergessen eine  sozialverträgliche Skitragetechnik in der Liftschlange – alles schon vorher bekannt gewesen und jetzt endlich problemlos in die Realität umgesetzt. Noch besser als im vorigen Jahr, nicht zuletzt aufgrund exquisiter medientechnischer Unterstützung durch einen IT-Experten unter den Schülern: Die allabendliche Videoanalyse verhalf beim Vergleich zwischen Innen- und Außensicht oft zu Aha-Erlebnissen und am nächsten Tag auf der Piste zu erkennbaren Lernfortschritten.

Neben der Theorie-Praxis-Verknüpfung waren natürlich auch ein paar emotional bedeutsame Faktoren eingeplant und selbstverständlich realisiert worden: reichlich stiebender Pulverschnee, gelegentlich ein paar Stunden Sonnenschein, Fernblick zwischen jagenden Wolkenfetzen hindurch bis in die Dolomiten, Kaiserschmarrn im Gipfelrestaurant auf 2060m Höhe und eine kleine Skitour zu einem tief verschneiten Bergdorf. Und, nicht zu vergessen: Jeden Abend einen oder gar zwei Kinofilme – schließlich ist so ein Schul-Beamer nicht nur für Videoanalysen brauchbar...

Derart beflügelt sind alle Schülerinnen und Schüler an den 6 Skitagen enorm weit gekommen; die AnfängerInnen bewältigen jetzt selbständig mittelschwere Pisten, und die Fortgeschrittenen haben sich erfolgreich mit Carving, sportlichen Fahrformen, Mini-Touren neben der Piste und variablen und geländeangepassten Fahrformen auseinandergesetzt.

Last but not least: Nicht planbar, aber trotzdem wichtigster Beitrag zum Gelingen einer solchen Skireise ist natürlich die Gruppenzusammensetzung und die Bereitschaft aller, in schwierigen Situationen hilfsbereit, rücksichtsvoll und geduldig miteinander umzugehen. Klingt wie selbstverständlich, ist es aber nicht immer - z.B. nach 14 Stunden Busfahrt durch die Nacht, frierend im Schneegestöber oder bei aufkommender Panik im Bauch während des ersten Blicks von der Bergstation tief hinunter bis zum Millstädter See ... Doch auch in dieser Hinsicht hatten wir wirklich Glück, es herrschte während der gesamten Reise eine ausgeglichene und freundliche Stimmung. Von mir aus können wir morgen wieder losfahren!

Günter Weigt (März 2014)

 

Der erste Oberstufen-Skikurs der Wichern-Schule (2013)

Traumwetter

Kurz und bündig: Das war ein voller Erfolg! Wir hatten bei der Skireise nach Spittal/Kärnten Glück mit dem Wetter, gute Schneebedingungen und mit den 14 Schülerinnen und Schülern aus S1 und S3 eine absolute Spitzen-Gruppe - als Lehrer kann man sich eine so motivierte und sozial kompetente Lerngruppe nur wünschen.

Offensichtlich eine gute Wahl war das Skigebiet „Goldeck“ bei Spittal, kurz vor Villach: Es ist groß genug, dass bei den Fortgeschrittenen auch nach fünf Skitagen keine Langeweile aufkommt, und es ist klein genug, dass niemand verloren geht. Und dass sich Anfänger und Fortgeschrittene immer wieder treffen und gemeinsam Pause machen oder in Kleingruppen Ski fahren können.

Auch die Kurskonstruktion aus Theorie-Unterricht im vorigen Semester und Praxis in diesem hat sich als hilfreich erwiesen: Zum Einen kannte man sich bereits bei Fahrtantritt schon recht gut, und zum anderen waren alle – nach dem Motto von Kurt Lewin: „Nichts ist so praktisch wie eine gute Theorie“ – mental und fachlich gut vorbereitet und konnten während der Skipraxis immer wieder das vorher Gelernte anwenden. Eine durchaus fruchtbare Theorie-Praxis-Verknüpfung, garniert mit Wohlfühl-Faktoren wie Pulverschnee, Sonnenschein, Fernblick bis in die Dolomiten, Kaiserschmarrn und Cappuccino auf der Sonnenterrasse in 1800m Höhe.

Unter diesen positiven Rahmenbedingungen war es denn auch kein Wunder, dass alle – wirklich alle! – Schülerinnen und Schüler an den 6 Skitagen enorm weit gekommen sind; alle AnfängerInnen meistern jetzt mittelschwere Pisten, und die Fortgeschrittenen haben sich erfolgreich mit Carving, sportlichen Fahrformen und Mini-Touren abseits der Piste auseinandergesetzt.

Was jetzt noch folgt, sind das Abschieds-Eisessen mit Foto- und Video-Show sowie die Entscheidung, ob dieser attraktive Kurs im nächsten Jahr wieder angeboten werden kann. Die aktuelle Tendenz: postiv!

Günter Weigt (März 2013)

Unsere Reisegruppe