Evangelische, staatlich anerkannte Privatschule des Rauhen Hauses.

Das Gymnasium. Projekte.

Kunst.

Architektur und Kunst

Hier wird der Blick über enge Disziplingrenzen hinaus gewagt. Architektur gilt selbst auch als eine der schönen Künste. Berührungspunkte zwischen den Bereichen erarbeiten Schüler des S4 Kunstkurses „Kulturbauten“ mit Frau Eckert: auf Exkursionen in die Elbphilharmonie, den Ausstellungen „The Concept of Lines“ im Haus der Photographie und „Elbphilharmonie Revisited“ in den Deichtorhallen.Die ausdrucksstarken photographischen Ergebnisse der künstlerischen Reflexionen mit der Architektur des neuen Baus sind von Rebecca Löschenkohl, Henrik Stamm, Torben Peters, Mina Sulimankhil, Michelle de Veer, Julian Bartels, Kevin Bieber, Lukas Schulz und Yassin Temori. Bilder gibt es hier!

Sabine Eckert

"Chips Factory" Ein frischer Clip von vier Schülern der 8G3 aus dem StopMotion-Kurs.

Ein Profi zu Gast in den Fotokursen

Anfang Dezember war der Fotograf Johannes Caspersen zu Gast im Paulinum und stellte sich den Fragen von über 70 Schülerinnen und Schüler aus den Foto- und Oberstufenkursen.

Herr Caspersen betreibt das 2nd floor studio am Hammer Deich. Er erzählte, wie er zum Fotografieren kam, von seiner Ausbildung und vom Übergang von der analogen zur digitalen Fotografie. Dass er seinen Beruf als Berufung versteht, ist für den Profi selbstverständlich und auch ein Glück, denn die Aufträge und die Fotoreisen sind sehr zeit- und arbeitsintensiv. Voraussetzung für die Arbeit sind viel Leidenschaft für Bilder und Fingerspitzengefühl um den Kontakt mit Menschen herzustellen, die fotografiert werden möchten.

Da alle Schüler an einer eigenen Fotoserie arbeiten, wollten sie auch wissen: Was sind Ihre Kriterien für ein gutes Foto? Wie schaffen Sie es die Emotionen in ihren Bildern einzufangen? Warum fotografieren Sie am liebsten Menschen? Wie gehen Sie mit Kritik um? Zu allen Fragen gab Herr Caspersen bereitwillig und ausführlich Auskunft. Eine gute Erfahrung, Tipps von einem Profi zu bekommen. (Sabine Eckert)

"Mein Hamburg"

Fotografien von Schülerinnen und Schülern aus dem S2 Kunstkurs


Visuelle Kompetenz: Zugänge zum Umgang mit Fotografie - Wie mache ich ein gutes Foto?
 
Auswählen
Die digitale Fotografie bietet großartige Möglichkeiten, sie ist einfach und vielseitig. Sie kostet nichts (es entstehen keine Entwicklungskosten) und ist einfach zu bearbeiten. Es gibt aber viele Möglichkeiten der Bearbeitung. Welche Kriterien finden Schülerinnen und Schüler wichtig um eine Bildauswahl zu treffen? Sie machen einen Plan für ihre Bildauswahl.
 
Gestalten
Die Schülerinnen und Schüler haben die Aufgabe, ihre Bilder zu reduzieren und eine stimmige künstlerische Serie im Postkartenformat zusammenzustellen. Welche Möglichkeiten sehen Schüler, um ihren Blick individuell zu gestalten? Was ist ihnen bei ihren Fotos wichtig? Was haben Schüler Neues für sich ausprobiert oder gesehen um Fotos zu gestalten? "Gucken" ist das Wichtigste.
 
Fotogeschichte
Im Theorieteil des Kurses stand die Sozialdokumentarische Fotografie in Amerika im Mittelpunkt. Sie etablierte sich im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts als eine Form der Fotografie, die für sich den Anspruch erhob, die Dokumentation der aktuellen Lebensverhältnisse zu leisten. Es entstehen vielbeachtete sozialdokumentarische Publikationen von Fotografen wie Lewis Hine und Jacob Riis. Legendär wird die Inititative der "Farm Securtity Administration" mit Fotografen wie Walker Evans, Dorothea Lange und Ben Shan, die bis heute als Paradebeispiele der Dokumentarfotografie gelten. Im Kurs werden die einzelnen Fotografen, ihr Werk und begleitend die Diskussion um den Begriff des "Dokumentarischen" im Medium Fotografie und die Ausbildung der jeweiligen fotografischen Bildsprache diskutiert.

Filmkritik: Experten zu Gast

Filme sind für viele Menschen nicht mehr als ein Konsumgut. Man schaut sich den Film an, er gefällt einem oder nicht und am nächsten Tag hat man möglicherweise das meiste schon wieder vergessen und die Bedeutung geht an einem völlig vorbei. Doch wird man den vielen Filmen mit einem solchen Umgang nicht gerecht, da die meisten Filme eine Botschaft vermitteln wollen, die aber nicht offensichtlich ist.

Diskussion mit den Filmkritikern (Foto: S. Eckert)

Zwei Filmkritiker, deren Beruf es ist, Filme und deren Botschaft zu verstehen, kamen im April 2013 in unsere S2- und S4-Kunstkurse (Leitung: Fr. Eckert), um mit uns den Film "Inglourious Basterds" von Quentin Tarantino zu analysieren. Dazu zeigten Dr. Andreas Günther und sein Kollege Ausschnitte aus dem Film, die wir anschließend besprachen und Fragen beantworteten. Dabei wurde deutlich, dass jedes Detail in einem Film genau geplant ist. Die Kleidung, die Umgebung, der Bildausschnitt, das Licht und die Musik sind nie zufällig und erzeugen bei uns unbewusst Reaktionen, Emotionen und weitere Bilder im Kopf. Auf diese Weise ist ein Regisseur nicht nur jemand, der seiner Crew Anweisungen gibt, sondern gleichzeitig jemand, der mit den Gefühlen der Zuschauer spielt. Dass sich die zwei Filmkritiker ernsthaft auf uns vorbereitet hatten, zeigte ihre ausführliche und gut organisierte Präsentation.

Nachdem wir dann mehrere Szenen analysiert hatten, sprachen wir noch darüber, was für eine Art Film "Inglourious Basterds" eigentlich sei. Dabei klärten wir, was ein "kontrafaktischer Kriegsfilm" oder ein "Spaghetti-Western" ist. In dem Zusammenhang verglichen wir auch die Anfangssequenz von "Inglourious Basterds" mit dem Western "The Searchers". Was dabei aufgefallen ist, war die Ähnlichkeit der beiden Filme. Es wirkte so, als wären die Bilder dieselben und nur die Landschaft und Menschen wären ausgetauscht. Daran erklärten die Experten uns, dass sich Filme immer wieder auf einander beziehen und die Wirkung, die eine Einstellung in einem Film hatte, in einem anderen wieder verwendet werden kann. Aus diesem Grund lässt sich ein riesiges Netz von Filmen aufstellen, die sich aufeinander beziehen oder voneinander beeinflusst sind.

Am Ende haben wir noch das Thema Gewalt in Filmen angeschnitten und uns die Frage gestellt, ob und wie man Gewalt im Kino zeigen darf. Ihren Besuch beendeten die Filmkritiker mit der Botschaft, dass Filme ihre ganze Wirkung erst dann entfalten, wenn man über sie nachdenkt und über sie spricht.

Christopher Husemann, S4

Künstlerische Fotografie

Ergebnisse aus dem Kurs bei Frau Seidel

Projekt "Hamburg meine Perle"
Projekt "Hamburg meine Perle"
Projekt "Hamburg meine Perle"
Projekt "Hamburg meine Perle"
Projekt "Hamburg meine Perle"
Projekt "Hamburg meine Perle"
Projekt "Unser Schulgelände im November"
Projekt "Unser Schulgelände im November"
Projekt "Unser Schulgelände im November"

Figürliche Plastik

Die Fotografien zeigen Arbeiten aus dem Kunstkurs S1 bei Frau Eckert zum Thema "Figürliche Plastik - figürliches Modellieren in Ton: Sitzende Figur und Kopf nach Modell".

Das Modell muss während der Arbeit umschritten, die Tonarbeit in den Händen ständig gedreht werden. Man muss von allen Seiten schauen und von allen Seiten arbeiten. Es sind komplexe Umsetzungs-, Vorstellungs- und Gestaltungsleistungen erforderlich.

 
 

Fotoprojekt der Klasse 7G1

Hier sehen Sie einige Schulfotos der Klasse 7G1 aus dem Kunstunterricht bei Herrn Vollmer:

Der Eingangsbereich unserer Schule
Hinweis auf Gottesdienste
In der Instrumentensammlung
Die Musikräume im Forumsgebäude
Eingang ins Wichern-Forum
Das Wichern-Forum
Flieger
Pausenhof der Grundschule
In der Bio-Sammlung
Ein Skelett
Die Räume der Schulsanitäter
Erfolge im Sport
Streitschlichtung
Tischtennis-Runde
Blick über den Schulhof
Ende Gelände ...
Das Siegerplakat 2010.

 


Plakatwettbewerb

Auch im Jahr 2010 wurde wieder ein Wichern-Schüler der Gesamtsieger im 44. Plakatwettbewerb Hamburger Polizeiverkehrslehrer! - Lennart Schulze setzte sich mit seinem Plakat zum Thema „Siehst du mich?“ gegen fast tausend Schülerinnen und Schüler aus 50 teilnehmenden Hamburger Schulen durch. In der Laeiszhalle durfte der stolze Gewinner den ersten Preis in Empfang nehmen, sein Plakat ziert nun unzählige Plakatwände in der Stadt! - Die Schule gratuliert dazu und freut sich zusätzlich über einen kleinen Geldpreis zur Förderung des Kunstunterrichts.