Evangelische, staatlich anerkannte Privatschule des Rauhen Hauses.

Das Gymnasium. Sport.

Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf


Nachdem Aischa, Alessandra, Nora, Laura und Jill die Erlebnisse ihres Sportwettbewerbes bei Jugend trainiert für Olympia ein paar Wochen verdauen konnten, gab es im November ein kurzes Treffen bei unserem Schulleiter, Herrn Pallmeier. 
Dieser gratulierte nicht nur, sondern befragte auch nach weiteren sportlichen Zielen. Wir haben die Hoffnung: Es wird nicht das letzte Treffen gewesen sein. 
Besonders große Freude bei den Sportlerinnen kam auf, als noch ein zusätzlicher Gutschein für ein „ungesundes Essen“ überreicht wurde. Darauf freuen sich die sportlichen jungen Damen offensichtlich sehr.

Kay Helge Wendler

 

 

Alle Achtung – Mädchen Doppelvierer beim Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia in Berlin

 Es waren sicherlich aufregende Tage für Laura, Aischa, Nora, Alessandra und Jill (alle Klassenstufe 8, Gymnasium): Als Hamburger Schulmeister vertraten sie das Bundesland beim Finale der besten Schulen bei Jugend trainiert für Olympia in Berlin.

Mitte September ging es für die Mädels los, nachdem noch in den Wochen davor eifrig trainiert worden war, immer unter der Beobachtung der Jugendtrainer vom ARV Hanseat. Diese begleiteten die Mannschaft auch nach Berlin. Leider war das Ergebnis ein wenig enttäuschend für das Boot: Es wurde Platz 12. Aber: Das auch was mit Erfahrung zu tun, auf den letzten Metern war man dann auch nicht mehr „frisch“ genug. Man lernt ja aber auch. Und schon die Teilnahme ist für uns als Schule ein toller Erfolg.

Vielen Dank für euren Einsatz, ihr habt uns als Schule dort würdig vertreten. Und die extra angefertigten Einteiler sollen auch im nächsten Jahr helfen – vielleicht reicht es dann zu noch mehr?

Kay Helge Wendler

Wichern-Schülerinnen werden „Hamburger Meister“

Am 17. Juli war der Landesentscheid und die Qualifikation für das Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia in Berlin.

Und Laura, Aischa, Nora, Alessandra und Jill haben es wirklich geschafft: In einem spannenden Rennen haben sie die (starke) Konkurrenz aus insgesamt fünf Booten bezwungen. Und der Titel des Hamburger Meisters im Vierer ist auch die Qualifikation für das Bundesfinale im Herbst (17.-21. September) von Jugend trainiert in Berlin.

Mein besonderer Dank aber auch an die JugendtrainerInnen vom ARV Hanseat: Unter deren Verantwortung wurde trainiert, letzlich haben sie diesen Erfolg möglich gemacht. Damit findet die Kooperation einen tollen Erfolg!

Kay Helge Wendler

Der Leistungssportwart Herr Siemers mit zwei Lehrkräften

Beginn der Rudersaison

Der Frühling zeigte sich an einigen Tagen im März in Hamburg. Höchste Zeit für unsere Ruderer, um aus der Winterpause wieder aufzuwachen. Konkret rudern - neben dem Ganztag - auch unsere siebten Klassen des Gymnasiums für ein knappes halbes Jahr.

Jetzt kann es also wieder losgehen. Und natürlich müssen dann auch wieder konkrete Absprachen getroffen werden: Welche sportlichen Aktivitären haben wir bis zu den Sommerferien noch vor? Wie klappte es bis zu den Herbstferien? Was muss verbessert werden? Und wo lassen wir die Ipads? Viele Fragen - und diese klärt man mit den betreuenden Lehrerinnen und Lehrer am besten vor Ort, also beim ARV Hanseat, wo unsere Kurse auch stattfinden. Und so lud Jana Siemers, die begleitende Trainerin des Vereins die Ruder-Lehrer ein, um einmal gemeinsam zu planen und auszutauschen. Tatsächlich waren Frau Eckert, Herr Maarifat und Herr Richter auch vor Ort und mit Herrn Wendler kam der Koordinator für den Rudersport ebenfalls dazu.

Bei bestem Frühlingswetter haben wir also geplant und besprochen. Und wie heißt es so schön? Nach der Arbeit - das Vergnügen! Und so sind wir natürlich auch noch - mit wenigen Ausnahmen - aufs Wasser gegangen und haben gleichzeitig unsere Ruder-Fertigkeiten noch weiter verbessert und unter Beweis gestellt. Auf dem beiliegenden Foto der Beweis. Hier sind mit Herrn Wendler (Bug) und Frau Eckert zwei Lehrkräfte zu erkennen, auf Schlag sitzt mit Herrn Siemers der Leistungssportwart der Vereins, der uns den ganzen Tag über begleitete. Wir haben dann also auch tatsächlich Hamburg von der Wasser-Seite aus erleben dürfen und waren einstimmig im Urteil: Das war ein ganz gelungener Nachmittag. Vielen Dank an unseren Kooperationspartner für die Organisation!

Wichern-Schüler beim Schülerergocup

Am 18.02.17 um 11:00 Uhr haben sich am Matthias-Claudius-Gymnasium unzählige Sportler und Schüler eingefunden. Der Schülerergometerwettkampf war eröffnet! Was ist ein Ergo? Ein Ergometer ist ein Sportgerät mit dem man auf dem trockenen Rudern kann und manchmal werden auf ihnen auch Rennen ausgefahren. An diesem Tag haben sich Schüler aus sämtlichen Schulen in Hamburg eingefunden, um zu zeigen, was sie können.

Unter diesen vielen Schülern befanden sich auch einige der Wichern-Schule. Diese waren Nora Toibermann, Alessandra McLauchlan, Aisha Al Wattar, Finja Steffen, Enrico Nitsch, Shane Bentrup, Jonathan Schlegel, Neda Mohamad, Amira Benayad, Laura Langer, Marie Burger, Laura Marques und Yanes Lamiri. Leider konnten, aufgrund zu vieler Ausfälle, die drei letzteren nicht antreten. Trotzdem konnten sich die, die angetreten sind, in ihre Rennen beweisen und haben einige gute Plätze eingefahren.

Um auf das Siegertreppchen zu gelangen mussten die Kinder in Einzelrennen über 500m und ins Staffeln antreten. Die Staffeln wurden zu dritt in einem Team gefahren. Das Ziel war es möglichst viele Meter in insgesamt sechs Minuten zu fahren, d.h. jeder der Sportler musste zwei Minuten lang alles geben. Und alle haben sich gut geschlagen! Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung und die Kinder konnten, falls noch nicht bekannt, einen guten Einblick in den Ablauf eines solchen Ergocups bekommen.

Jana Siemers (Leitung der Nachmittagskooperation Rudern)

Die Mannschaft des Gold-Achters mit Trainer Nils Meyer

Gold in Rio bei den Ruder-Weltmeisterschaften

 
Unser ehemaliger Schüler Nils Meyer (Gymnasium) ist schon seit Jahren vielen SchülerInnen der siebten Klassen als Ansprechpartner unser Ruder-Kooperation im Ruderverein ARV Hanseat bekannt. Nils hat - selber als Ruderer im Jugendalter beginnend - den Kontakt zur Schule nie abreißen lassen und war entscheidend am Aufbau der Ruder-Kooperation beteiligt.
 
Jetzt ein ganz besonderer Erfolg als Trainer: Nils war vom Deutschen Ruder-Verband für die Weltmeisterschaften der Juniorinnen und Junioren (15-18 Jahre) in Rio (Brasilien) nominiert worden, wo im nächsten Jahr die Ruder-Wettbewerbe der olympischen Spiele stattfinden werden. Er bereitete den Mädchen-Achter wochenlang in Berlin vor und betreute das Team vor Ort. Am letzen Samstag (08. August) dann der Lohn der harten Arbeit: Platz 1 - Gold für Deutschland.
 
Glückwunsch nach Brasilien, wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Hamburg. Und die siebten Klassen freuen sich auf einen "Gold-Trainer"!

K. H. Wendler
 

J. Blin (r.) und K. H. Wendler (l.)

Boxen: Traiming mit einer Legende

Ein ganz besonderer Trainer war Mitte April 2014 zu Gast im Box-Gym bei unserem Box-Lehrer Kay Helge Wendler: Jürgen Blin. Er gilt als lebende Legende, war er doch der einzige Deutsche, der mit Muhammad Ali im Ring stand. Dieser Kampf in der Schweiz endete für Blin 1971 zwar mit einem KO in Runde sieben, im Jahr darauf feierte er aber mit dem Europameistertitel im Schwergewicht seinen größten sportlichen Erfolg, bevor er seine aktive Karriere beendete.
Jürgen Blin - der in wenigen Tagen seinen 71. Geburtstag feiert - absolvierte eine Boxeinheit, die er selber als "old school" ankündigte.
Es wurde deutlich: Er hat nichts verlernt. Genau beobachtend gab er klare Anweisungen und spornte die etwa 20 Anwesenden immer wieder Höchstleistungen an. Lehrer Wendler danach tief beeindruckt: "Jürgen Blin ist unglaublich fit und ein toller Trainer. Ich war selten so kaputt."
Und was sagte Blin zu den Fähigkeiten unseres Lehrers? "Er hat eine harte rechte Hand und kämpft mit dem Herz eines Löwen. Aber seine Deckung auf der Schlaghand war noch zu offen".
Befragt nach seiner Botschaft antwortete der sympathische Boxer sinngemäß: Es geht im Leben nicht darum, wie oft du fällst. Wichtig ist: Du musst immer einmal mehr aufstehen! Das Boxen hat mein Leben gerettet. Diese Erkenntnis gebe ich heute gerne an den Nachwuchs weiter!
Ein wahrer Champion - innerhalb und außerhalb des Rings.

K. H. Wendler