Evangelische, staatlich anerkannte Privatschule des Rauhen Hauses.

Die Stadtteilschule. Immer etwas los!

Danina und Alisha präsentierten ihr Engagement im Bereich Betreuung
Die Mitbestimmer informierten über ihr Repair Café

Lernen durch Engagement – 10. Netzwerktreffen

Es ist kein Geheimnis, dass Kinder und Jugendliche außerhalb von Schule mitunter mehr und intensiver lernen als in jedem Fachunterricht. Dem entsprechend groß war auch in diesem Jahr wieder das Interesse am Netzwerktreffen "Lernen durch Engagement" der Bürgerstiftung am Landesinstitut für Lehrerbildung (LI) in Eimsbüttel. Hier treffen sich einmal im Jahr Hamburger Schulen, die am Projekt der Bürgerstiftung teilnehmen. Zum 10. Geburtstag kam auch Senator Ties Rabe und fand lobende Worte für den Einsatz der Bürgerstiftung und das Engagement der Schülerinnen und Schüler.

„Lernen durch Engagement“ findet an der Stadtteilschule im Rahmen des Epoche-Unterrichts statt. Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgang 7 haben sich in ihrer Umgebung Aufgaben gesucht, an denen sie persönlich wachsen und viel Nützliches lernen konnten: Beim therapeutischen Reiten Kindern zur Seite stehen, mit älteren Menschen in ein Gespräch zu kommen oder ihnen mühevolle Arbeit abzunehmen, mit Kita-Kindern umzugehen, sich Spiele auszudenken.

Ronja meint: „Ich kenne den Stall und die Pferde in Oststeinbek, seit ich 4 oder 5 Jahre alt bin und brauche nur 10 Minuten mit dem Rad. Nun an diesem Ort auch helfen zu können, bringt mir Spaß!“ Und Hanna sagt: „Fünfhausen – mein altes Zuhause. Dass ich in der Kita dort was Gutes tun konnte, find ich besonders.“

Die Idee, durch Engagement zu lernen und sich mit dem eigenen Stadtteil – mit Horn, Billstedt, Öjendorf, Borgfelde, Wandsbek – zu verbinden und sich so als Teil der Gesellschaft zu erleben, wird an der Wichern-Schule seit rund zehn Jahren verfolgt. Schon fast genauso lange nimmt die Wichern-Schule auch am jährlichen Netzwerktreffen aller Schulen in Hamburg teil.

Auf Einladung der Bürgerstiftung durften auch der Wahlpflichtkurs „Mitbestimmen – aktiv in Schule, Umwelt und Gesellschaft“ sein Repair Café vorstellen. Das ausdauernde Engagement der Neuntklässler für die Umwelt und gemeinschaftliches Reparieren überzeugte die Teilnehmer des Netzwerktreffens und sorgte für nachhaltiges Interesse am LI.

We will fix it! - Repair Café in der Schulstraße

Auch beim zweiten Repair Café der Wichern-Schule kam beim achtköpfigen Experten-Team keine Langeweile auf: neben Fahrrädern und Smartphones gab es u.a. einen iPod, ein Hoverboard, Verstärker und ein Kinderradio instand zu setzen. Mit einem kaputten Fusselrasierer brachte Frau Beetz ein wirklich originelles Gerät zum Boxenstopp in der Schulstraße. Der Apparat wurde fachmännisch repariert und kann jetzt wieder Fussel von Pullovern und Strickjacken tilgen.
In unserem Repair Café gibt es aber auch Hilfe zur Selbsthilfe. Nach dem Besuch des Repair Cafés berichtet Herr Kühn: „Das Hoverboard meines Sohnes schleifte auf einer Seite. Heute habe ich es nochmal aufgeschraubt und daran gearbeitet. Nun geht wieder alles. Die Hilfe im Repair Café hat mich zum weiteren Reparieren motiviert.“
Die Schülerinnen und Schüler des Kurses „Mitbestimmen“, die als Initiatoren des Repair Cafés verantwortlich zeichnen, flickten Fahrradreifen, stopften Löcher und nähten Jacken. Auch bei der Reparatur von Handys etabliert sich Selbstvertrauen. Unter der geduldigen Anleitung von Herrn Rothkirch, der über Jahrzehnte als Qualitätsingenieur bei einem großen Halbleiterhersteller gearbeitet hat, lernt Marla das Innenleben von Handys kennen, hat bereits gute Tipps parat und legt auch schon selbst Hand an.

In der Schulstraße berieten die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Interessierte an ihrem Infostand und brachten die heiß begehrten Waffeln und leckeren Kuchen und Getränke unter Laufpublikum und Wartende. Dabei wurden sie durch eine Kaffeespende der Cafeteria-Mütter unterstützt. Herzlichen Dank!

Das nächste Repair Café der Wichern-Schule findet am Mittwoch, den 23. Mai von 13.30 bis 16.00 Uhr in der Schulstraße statt.

Presseberichte:

Rauhhäusler Bote (PDF)

Hamburger Wochenblatt (PDF)

Frau Abdou, Frau Abel und Said, mit Urkunde

Ehrung im Rathaus für Said Abdou, Klasse 7C

Im vergangenen Jahr hatte Said mit seinem Entwurf für die Bemalung eines Stromkastens beim Wettbewerb „Bodypainting für Netzstationen“ bei Stromnetz Hamburg den ersten Preis gewonnen. Am 12. Januar war es dann endlich soweit: Said wurde mit seiner Mutter und Kunstlehrerin Frau Abel zur Ehrung in den großen Festsaal des Rathauses eingeladen. Alle Schüler, die einen Hamburger Wettbewerb gewonnen haben, wurden hier an diesem Tag geehrt.

Eine große Aufregung und ein tolles Erlebnis zugleich. Als Preis für das Bemalen des Stromkastens mit der ganzen Klasse, gab es Geld für die Klassenkasse und verschiedene andere Geschenke. Staatsrat Schulz, der in Vertretung des Schulsenators gekommen war, lobte in seiner Rede die Ideen und das Durchhaltevermögen der Schüler sowie die motivierende Begleitung der Lehrerinnen und Lehrer bei den verschiedenen Wettbewerben. Wir gratulieren!

Großes Kindertheater im nächtlichen Museum

Schauspielern heißt auch, sich in andere hineinversetzen.

Die Mumien und Medusen stehen starr, die Vampire lauern, Harry Potter und seine Freunde wundern sich über einen Spiegelzauber und die Security versucht alles unter Kontrolle zu haben. Ein Klassenausflug ins Museum wird zu einem ganz besonderen Erlebnis, wenn die Ausstellungsstücke plötzlich lebendig werden, so wie hier, in dem Theaterstück, dass die 5. Klassen der Stadtteilschule in der Theaterwoche proben.

Zum ersten Mal fand das Unterrichtsprojekt vor Ort statt. Bislang fuhren die 5. und 6. Klassen zur Jugendbildungsstätte Scheersberg, um eine kompakte Einheit Theaterunterricht zu erhalten. Jetzt kamen die Fachleute in die Schule. Lars Ceglecki, Sandra Kiefer und Melanie Beirather vom Hamburger Theater „Das Zimmer“ motivierten die Schüler der 5A und 5B in wenigen Tagen ihr schauspielerisches Talent zu entdecken und ließen dabei viel Raum für kreative Mitarbeit. „Die Ideen zum Stück und zu vielen einzelnen Szenen kommen von den Kindern selbst. Wir setzen mithilfe von Übungen einzelne Bausteine zusammen, in denen – wie hier – der Museumsbesuch aufgegriffen wird“, erläutert Lars Ceglecki die Arbeit der drei Schauspieler und Theaterpädagogen. Die Schüler der 5A und 5B, waren von Anfang an neugierig, phantasievoll und konzentriert dabei und fieberten ihrer Premiere entgegen.

Fachkundige Führung an der Trave
Vor dem Eingang des mächtigen Holstentors

Zurück ins Mittelalter – auf nach Lübeck!

Der Jahrgang 6 der Stadtteilschule hat im Rahmen der Epoche „Mittelalter“ einen Ausflug nach Lübeck gemacht.

Am Holstentor, dem westlichen Teil der Stadtbefestigung aus altem Backstein, begann die Reise ins Mittelalter. Durch dieses Tor konnten einst Bauern und Händler die Stadt gegen eine Gebühr betreten. Im Laufe des Tages schauten wir an herrschaftlichen Kaufmannshaus-Fassaden herauf, schlüpften durch die Enge der Gänge und Höfe, erlebten die Erhabenheit der Marienkirche mit fast 40 Metern Deckenhöhe. Wir liefen über den Marktplatz, auf dem auch heute wieder Buden stehen und an dem sich das Rathaus befindet. Im Holstentor-Museum gab es das Modell der alten Hansestadt Lübeck zu betrachten, außerdem Koggen und Waren der Hansezeit. So wurde der Fernhandel anschaulich, über den wir gelesen hatten.

In der „Folterkammer“ konnte man sich angesichts einer Streckbank vorstellen, unter welchen Umständen Menschen früher ein Geständnis abverlangt wurde. Dass diese ‚Geständnisse’ oft falsch waren, wissen wir heute. Aber auf ein Geständnis folgte immer eine Strafe, die im Mittelalter zumeist eine Körperstrafe war.

Zu guter Letzt durften die Kinder noch in Vierergruppen durch die Innenstadt streifen, was sie sehr genossen haben

Die Feuewehr-Azubis simulieren einen Rettungseinsatz

Die Hamburger Feuerwehr stellt das Berufsfeld „Notfallsanitäter“ vor

Die Nachwuchskräfte im 2. Ausbildungsjahr stellten den Schülern der 9. Klassen das noch junge Berufsbild vor. Sie erklärten die Voraussetzungen, die man für diesen anspruchsvollen Beruf mitbringen muss, erläuterten das Ausbildungscurriculum und zeigten die Weiterbildungsmöglichkeiten im Beruf auf.

Einen Exkurs in die praktische Ausbildung gab es auch – die angehenden Notfallsanitäter demonstrierten den Schülern die Reanimation bei einem plötzlichen Kreislaufstillstand. Jeder  Schüler übte die Reanimation an einem Dummy und bekam Feedback von den Experten. Im Notfall sollte jetzt jeder Schüler in der Lage sein erste Hilfe zu leisten!

Die Beauftragte für Berufs- und Studienorientierung Martina Speh, die die Veranstaltung für alle 9 Klassen organisiert hatte, war begeistert. „Wir hatten junge Praktiker im Unterricht, die engagiert und überzeugend für ihren Beruf geworben haben!“ Und das „Tüpfelchen auf dem i“, so Biologielehrerin Speh, war der Bezug zum aktuellen Unterrichtsthema „Herz-Kreislauf-System“ – einschließlich der kompetenten Einweisung in Erste-Hilfe-Maßnahmen! Nicht nur im Bereich Berufsorientierung ist die dauerhafte Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Hamburg ein volle Erfolg.

Vielfältige Aspekte zum Thema Lutherjahr
Ausstellungseröffnung

„Luther, das Tintenfass und der Schwan“

So lautete der Titel der Ausstellung, mit der die Stadtteilschule die Aktivitäten im Reformationsjahr abschloss. Jeder Jahrgang widmete sich einem speziellen Aspekt zu Luther: Wie stand Luther zu Familie und Ehe? Wo in Hamburg finden wir seine Spuren? Oder: Welche Themen von Gerechtigkeit verbinden wir mit seinen Gedanken?

Angeregt durch vielfältige Materialien gingen die Schülerinnen und Schüler im Fachunterricht auf Spurensuche und stellten oft auch ganz persönliche Beziehungen zum Thema „Luther und das Reformationsjahr“ her. Heraus kamen Bilderrätsel zu geflügelten Worten Luthers, Filmszenen, Mobiles, Memories, Puzzles, Plakate, Hörspiele, Bodeninstallationen und ein Animationsfilm „Der Lutherfilm – Lego“.

Die Schülerinnen und Schüler konnten die Ausstellung eine Woche lang in der Schulkapelle besuchen und interaktiv ausprobieren. Ein gelungener Ausklang des Lutherjahres an der Schule.

Karriere bei der Polizei

Kompetente Beratung durch Herrn Harder

Im Rahmen der Berufsorientierung haben Stadtteilschule und Gymnasium eine Infoveranstaltung zu den Möglichkeiten einer Karriere bei der Polizei für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 angeboten. Drei Polizisten und eine Polizistin standen nach einem lehrreichen Vortrag noch Rede und Antwort. Und das wurde gut ausgenutzt: die Jugendlichen nahmen die Uniformierten ausgiebig ins ‚Berufsverhör’.
Ein großer Dank geht an unseren Cop4you, Herrn Harries, und Herrn Harder von der Polizei Hamburg, die mit Initiative und Engagement die Veranstaltung ermöglicht haben.

Begehrt: ein Platz im Theater oder…
beim Hamburger Logistiktechniker Still

Praktische Berufsorientierung

Für insgesamt drei Wochen gingen die 9. Klassen vor den Herbstferien in Betriebspraktika. Ziel des Betriebspraktikums ist, dass Schülerinnen und Schüler in Handwerksbetrieben, Dienstleistungs- oder Medienunternehmen den Arbeitsalltag kennenlernen und dabei im optimalen Fall auch Kontakte zu möglichen Ausbildungsbetrieben knüpfen.

Beim Besuch der Klassenlehrer zeigten sie mit großer Begeisterung und ein wenig Stolz „ihren“ Betrieb und erklärten die Tagesabläufe. Die Jugendlichen freuen sich über viele spannende Eindrücke und Aufgaben und die Akzeptanz der neuen Kollegen.

Die Betriebe loben Engagement, Pünktlichkeit und das große Interesse unserer Schüler. Ein bisschen, das geben diese dann aber doch zu, fehlen ihnen die großen Pausen mit Freunden und Pausentratsch.

„Kneipenquiz“ zur Bundestagswahl

Politische Bildung mal ganz anders - Kneipenquiz im Wichern-Forum

Was hat ein Kneipenquiz mit Politik zu tun? Eine ganze Menge, wenn es im Wichern-Forum stattfindet und sich gemischte Teams aus Schülern, Ehemaligen, Lehrern und Politikern mit Fragen aus dem politischen Bereich im Wettkampf messen. Gut 150 Gäste und Schüler aus Gymnasium und Stadtteilschule nahmen an der Veranstaltung zur Bundestagswahl am 20. Spetember teil.

Mit dabei waren die Politiker Annkathrin Kammeyer, Johannes Kahrs (beide SPD), Michael Kruse (FDP), Martin Dolzer (Die Linke) und Johannes Müller (Die Grünen).

Das Ziel der Veranstaltung war durch spielerische Aufklärung das politische Interesse bei unseren Schülerinnen und Schüler zu wecken. Und „quasi nebenbei" mit den Politikern ins Gespräch zu kommen und zur Teilnahme an der Wahl zu motivieren – denn das ist die Grundvoraussetzung zur Vermeidung von extremen Tendenzen.

Am Schluss siegte das Team der „Red Socks“ vor den „Besserwissern“ – und natürlich die Demokratie. Herzlichen Dank an den Verein K5, der Spielformat „Kneipenquiz“ veranstaltet und an Helge Wendler für die Organisation.

Endlich Klasse 5!

Gemeinsam klasse! – die neuen Fünften

Gespannte Unruhe, mehr als 160 Kinder mit ihren Eltern und Verwandten rutschen zusammen, damit jeder einen Platz bekommt.

Die Begrüßung fand traditionell in der Dreifaltigkeitskirche statt. Schulpastorin Martje Kruse hielt den Gottesdienst. Edelgard Kortendieck sorgte mit der Musikklasse 7G1 des Gymnasiums und Frau Kraatz-Lütge, an der Orgel für einen stimmungsvollen musikalischen Rahmen und eine wunderbare Atmosphäre in der Kirche. Die Abteilungsleitungen Frau Richter und Herr Bulla überreichten eine mit Unterstützung des Schulvereins erworbene Spielekartei an die Klassen, die Diakone Frau Brandt und Herr Kutzke riefen die sechs Klassen zum Segen auf.

Wieder in der Wichern-Schule angekommen wurden alle vom Caféteria-Team mit Kaffee und Keksen versorgt und die Kinder erhielten eine Sonnenblume, bevor es dann endlich in den neuen Klassenräumen in der Stadtteilschule oder im Gymnasium losgehen konnte – auf ein neues und spannendes Schuljahr im 5. Jahrgang an der Wichern-Schule!

Segelwetter im Wattenmeer

Ein Segeltörn zum Abschluss

Mit einem besonderen Erlebnis beenden die 10. Klassen in diesem Jahr ihre Zeit in der Stadtteilschule. Ein Segeltörn im niederländischen Wattenmeer. In drei großen, alten Plattbodenschiffen und machten es sich die 74 Jugendlichen und sechs Lehrer für eine Woche gemütlich. Dabei haben sie einiges erlebt und konnten sich in Teams bewähren.

Weiter zum Bericht mit Fotos

 

 

'Mitbestimmer' mit Hamburgs Regierungschef Olaf Scholz

Olaf Scholz und Johnnes Kahrs im Wichern-Forum

Am 15. Juni hatte Johnnes Kahrs (SPD) Olaf Scholz zum Bürgergespräch ins Wichern-Forum eingeladen. Für die Schülerinnen und Schüler des Kurses „Mitbestimmen – aktiv in Schule, Umwelt und Gesellschaft“ ein guter Anlass, Hamburgs Ersten Bürgermeister einmal live zu sehen. Die Achtklässler erlebten einen interessanten Abend: Nachdem sich Olaf Scholz und Johannes Kahrs zunächst über verschieden politische und persönliche Fragen austauschten, stellte sich der Regierungschef Scholz den Bürgerfragen. Es ging um Verkehrspolitik, Schule, Sozialpolitik, Abstiegsängste, Sicherheit beim G20-Gipfel und sein Verhältnis zu Donald Trump. Herr Scholz blieb keine Antwort schuldig und zum Schluss gab es für die zahlreichen Interessierten noch Zeit zum weiterdiskutieren und um Fotos zum machen.

Ab nächstem Schuljahr gibts in der Schulstraße Hilfe zur Selbsthilfe

Unser Müll und die Stadt

Trennen, Recyclen, Upcyclen, Verbrennen – Wie sollen wir mit unserem Müll umgehen? Der Profilkurs „Mitbestimmen – aktiv in Schule, Umwelt und Gesellschaft“ beschäftigte sich mit verschiedenen Konzepten. In Hamburg wird getrennt, gesammelt und wiederverwertet. Der Restmüll – das sind alle Abfälle, die in der grauen Tonne landen –  wird verbrannt. Der Kurs ist in die Müllverbrennungsanlage in der Borsigstraße gefahren um sich vor Ort anzuschauen, wie das geht. Alle waren beeindruckt.

Klar wurde aber auch, dass Müllvermeidung besser ist als Müllverbrennung. Deswegen werden die ‚Mitbestimmer’ ein Repair-Café in der Schulstraße aufziehen. Dort werden kaputte Gebrauchsgegenstände instandgesetzt. Und nicht nur das: Reparateure zeigen auch, wie’s geht. Im nächsten Schuljahr soll es in der Schulstraße losgehen: Reparaturen, Hilfe zur Selbsthilfe, Kaffee und Kuchen. Einmal im Monat, mittwochs ab 13.30 Uhr können Schüler, Lehrer und Menschen vom Stiftungsgelände defekte Haushaltsgeräte und Kleidungsstücke vorbeibringen.

Hier geht es zum Exkursionsbericht

 

 

Fasten an Ramadan

Im Juni ist das Fasten anstrengend, denn die Tage sind besonders lang. (Grafik: stern.de)

Momentan fasten viele Muslime, auch Schülerinnen und Schüler unserer Schule. Der Ramadan ist wichtiger Bestandteil des Islam, soll aber nicht dazu führen, dass die konzentrierte und damit erfolgreiche Teilnahme am Unterricht gefährdet ist. Wer sich in der Schule nicht konzentrieren kann, sollte an Schultagen nicht fasten - dies sagen auch islamische Theologinnen und Theologen.

Einige Stimmen gibt es hier zum Nachlesen, einen vom islamischen Theologen Mouhanad Khorchide, der für die Ausbildung von Lehrkräften für den islamischen Religionsunterricht zuständig ist und grundsätzlich äußert, dass Fasten nur solange sinnvoll sei, wie man es schafft, den Alltag zu bewältigen, und einige von der Imamin Halima Krausen empfohlene. Halima Krausen ist Imamin, Theologin, die auch an der Hamburger Akademie der Weltreligionen tätig ist. In dem Artikel geht es darum, dass man sich in Nordeuropa vor allem im Sommer auch an die Zeiten in Mekka und Medina halten kann, da die Tage hier momentan doch zu lang sind.

Ein Besuch der 6a in der Elbphilharmonie wird zum Spaziergang an der Seine

Im Großen Saal der Elbphilharmonie

In ihrem Konzert für Schulklassen entdecken die Hamburger Symphoniker gemeinsam mit KiKA-Moderator Juri Tetzlaff eine der schönsten Städte der Welt – Paris. Die 6a mit Frau Dumschat war dabei! Bereits vor dem Konzert gab es viel zu erleben…

Jonah, Lara-Marie, Ella und Alex  berichten.

 

 

 

Der Schlittschuhtag – das Winter-Highlight

Heiß ersehnt und richtig cool: Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 stürmten die Eissporthalle Famsen.

Ein Bericht mit Bildern…

Jamie und Lea gewinnen in Hamburgs größtem Bürgerprojekt-Wettbewerb „Deine Geest“ einen ersten Platz

Bezirksamtsleiter Droßmann und Senator Kerstan in der Horner Freiheit

Am 27.1. gaben Umweltsenator Jens Kerstan und Bezirksamtsleiter Falko Droßmann die Ergebnisse des größten Hamburger Bürgerprojekt-Wettbewerbs "Deine Geest" bekannt. Mit ihrer Idee "Spray + Dance" gehören Jamie Weber und Lea Nick zu den Siegerinnen. Die beiden Achtklässlerinnen setzten sich in einem Feld von überwiegend erwachsenen Mitbewerbern durch. Respekt!

 

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Ausflug in die Steinzeit

„Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders…?“ Von wegen: im Archäologischen Museum haben die Schüler der Klasse 5a beim Herstellen von Feuersteinmessern natürlich Schutzbrillen getragen. Gesehen, erfahren und gelernt haben sie aber trotzdem eine ganze Menge.

 

Ein Bericht mit Bildern

Silas Matthes, ein Autor zum Anfassen im Leseturm

Silas Matthes liest aus "Miese Opfer"

„So jung ist der!“ Das war eine Überraschung für die drei 9. Klassen der Stadtteilschule beim Betreten des Leseturms. Der sympathische Autor von Jugendbüchern, der nicht alt und grau ist, sondern mit seinen 24 Jahren den Schülern noch recht nahe, las aus „Miese Opfer“. Die spannende und aufwühlende Mobbing-Geschichte ist Matthes erster Roman. Im anschließenden Gespräch interessierte die Schüler vor allem, wie ein Buch entsteht, von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt. Eine Vielzahl von Fragen beantwortete Silas Matthes anschaulich und aus seiner persönlichen Erfahrung, bis hin zu der ernüchternden Erkenntnis, wie schwer es ist, vom Bücherschreiben zu leben.

Berufsorientierung in Klasse 8

Mit dem Schuljahr beginnt für die Schüler des 8. Jahrgangs der Stadtteilschule die Berufsorientierung. Neben Unterrichtseinheiten, in denen etwa das Schreiben von Bewerbungen geübt wird, besuchen die Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr verschiedene Module zur Berufsorientierung bei professionellen externen Anbietern. Das erste Modul fand bei der ERGO-Stiftung statt.

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Zeitzeugenbesuch in den 10. Klassen der Stadtteilschule

Günter Lucks, Jahrgang 1928, zog als SS-Kindersoldat in den Krieg, obwohl seine Familie kommunistisch war. In der Kriegsgefangenschaft lernte er seine erste Lieben kennen. 1950 kam er zurück in ein Land, in dem niemand Nazi gewesen sein wollte. Lucks beschloss erst viele Jahre später seine Erfahrungen weiterzugeben. Die 10. Klassen der Stadtteilschule waren beeindruckt.

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Regenwald-Epoche

Die 7. Klassen im Eingangsbereich des Klimahauses

Im Rahmen der „Epoche Regenwald“ haben die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Stadtteilschule viel über die Bedingungen des Lebens und die unglaubliche Artenvielfalt im Regenwald sowie die größeren und globalen ökologischen und ökonomischen Zusammenhänge erarbeitet. Sie haben sich Methoden neu angeeignet und vertieft.

Bei einer Reise ins Klimahaus in Bremerhaven hatten die Schülerinnen und Schüler viel Spaß und gab es zum Teil völlig neue und unbekannte Aspekte zum Thema Regenwald und Klima im Allgemeinen zu erleben und zu beobachten.

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Viele Schüler waren von den Berichten über den Raubbau in den Regenwäldern und von den von Menschen erzeugten Klimaproblemen sehr bewegt. Sie haben sich über den Unterricht hinaus informiert und wurden aktiv. Die Klasse 7d hat einen Spendenlauf gestartet. In einem Abstimmungsprozess in der Klasse haben sie entschieden, den dabei zusammen gekommenen Betrag an die Umweltorganisation Greenpeace zu spenden.

Simone Wiepking (Pressearbeiterin bei Greenpeace) war begeistert: „25 Schülerinnen und Schüler liefen in 30 Minuten 85 Kilometer und nahmen dafür 420 Euro ein – eine Leistung, auf die sie wirklich stolz sein können!“ In einem Gespräch bemerkte sie: „Das war wirklich eine tolle Aktion von euch allen und ich bin ganz begeistert, wie reflektiert ihr seid!“

 

Zum Artikel auf der Greenpeace-Homepage

Das Buch zum Reformschulprozess: „Schule auf dem Weg“

Wie aus dem Haupt- und Realschulzweig der Wichern-Schule eine Stadtteilschule mit reformpädagogischen Konzept wurde, beschreibt das kürzlich veröffentliche Buch von Dr. Uta Hallwirth, Leiterin der wissenschaftlichen Arbeitsstelle evangelische Schule der EKD und der Barbara-Schadeberg-Stiftung am Comenius-Institut.

Uta Hallwirth begleitete über mehrere Jahre unseren Schulentwicklungsprozess und zeigt mit ihrer wissenschaftlichen Dokumentation auf, wie und unter welchen Voraussetzungen es der heutigen Stadtteilschule erfolgreich gelungen ist, Schule neu zu denken, veränderte Unterrichtsstrukturen herbeizuführen und diese zu implementieren.

(ISBN 978-3-8309-3346-5) 

Exkursion nach Neuwerk

Anfang Juni fuhren die 6. Klassen im Rahmen des Epocheunterrichts nach Neuwerk, der Hamburger Exklave im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Die Beobachtung der von den Gezeiten abhängigen Tier- und Pflanzenwelt stand im Mittelpunkt. Wattwanderung, Kutschfahrt und Übernachten im Heu gaben der Klassenfahrt eine besonderen Note.

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Warum in die Ferne schweifen?

Im April erkundete die Klasse 8A das Elbufer bis Wedel mit dem Fahrrad – dabei gab es eine Menge zu erleben und zu lernen. Sieger der Tour war die Klassengemeinschaft.

Ein Bericht mit Bildern