Evangelische, staatlich anerkannte Privatschule des Rauhen Hauses.

13.10. 2016: Abflug

Um 16:20 Uhr fliegen wir Lehrer der Wichern-Schule (Marleen Heße, Claudia Schmidt, Fabian Walther und Jan Springer) gemeinsam mit vier weiteren Indienfreunden, zumeist Mitgliedern der Gemeinde St. Nikolai, pünktlich in Richtung Dubai ab. Von dort geht es dann weiter nach Chennai, dem früheren Madras. In Chennai werden wir noch auf drei weitere Teilnehmer der Reise treffen, die mit anderen Flügen anreisen.

14.10.2016: Ankunft und erster Tag in Chennai

Nach einem langen aber reibungslos verlaufenem Flug, mit beeindruckendem Sonnenuntergang aus der Höhe, sind wir um kurz nach acht in Chennai gelandet. Als wir den klimatisierten Flughafen verlassen, schlägt uns schon die feuchte Hitze entgegen, 34 Grad, gefühlt wie 41, sagt das Handy - aber da es etwas diesig ist und ein leichter Wind weht, ist die Hitze viel besser zu ertragen, als befürchtet. Gleich zu vermerken sind die Hupen der Fahrzeuge, die ein Dauerkonzert darstellen.

Nachdem wir im Hotel eingecheckt und uns etwas erholt haben, lassen wir uns in die Stadt fahren, um noch einige Besorgungen zu machen. Obwohl das Einkaufszentrum nur neun Kilometer entfernt ist, brauchen wir über eine halbe Stunde, da die Straße voll von Autos und Motorrädern ist, die sich nach Regeln, die uns verborgen bleiben, durch den Straßenverkehr bewegen.

Wie schon im Hotel, so müssen wir auch beim Einkaufszentrum einen Securitycheck passieren - Taschen werden durchleuchtet und wir müssen durch einen Metalldetektor, wie man ihn vom Flughafen kennt. Hier kümmert es allerdings niemanden, wenn das Gerät anschlägt - man kann einfach weiter gehen.

Das Einkaufszentrum unterscheidet sich kaum von einem Einkaufszentrum in Deutschland. Viele Ketten haben ihre Geschäfte mittlerweile auch in Indien. Wir kaufen was wir brauchen und gehen anschließend im obersten Geschoss des Einkaufszentrums noch etwas essen. Ich habe mich für Chicken Byriani Combo entschieden - es schmeckt sehr gut, die eine Soße hat aber eine etwas eigenwillige Farbe.

Wieder im Hotel entspannen wir uns noch etwas am Pool und gehen früh schlafen, denn morgen wird ein anstrengender Tag. Die Autofahrt nach Tiruvannamalai dauert fünf Stunden und am Abend möchten wir zu Fuß einen heiligen Berg umrunden.

15.10.2016 Die Reise nach Tiruvannamalai

Am zweiten Tag werden wir direkt nach dem Frühstück mit dem wahren Indien konfrontiert: Wir machen uns auf den Weg Richtung Tiruvannamalai. Das Fortbe wegungsmittel ist ein gelber alter Bus, der trotz seines Alters kühl ist und uns den letzten Rest Comfortzone bietet. Nach fünfstündiger Fahrt kommen wir in der überfüllten "Stadt am Berg" (Tiruvannamalai) an. Es ist deutlich dörflicher, als die Millionenstadt Chennai, doch ein urbaner Charakter ist dennoch sicht- und spürbar. Eine halbe Million Menschen sind zur allmonatlichen Wanderung um den heiligen Berg bei Vollmond angereist. Der 16 km lange Lauf wird barfuß absolviert, doch wir trauen unseren europäischen und verwöhnten Füßen die Strapazen auf dem Asphalt nicht zu, sodass die meisten von uns in Flip Flops pilgern. Die Umwanderung bedient alle Sinne vollstens: Gerüche wechseln sich ab, Geräusche und Empfindungen sind sehr intensiv. Frauen in den buntesten Saris, Männer in knielangen Röcken (Dhotys) laufen mit uns, abgemagerte alte Greise, verstümmelte Menschen sitzen bettelnd am Straßenrand. Es riecht nach Weihrauch, gekochtem Essen, Annanas, vielfältigen Gewürzen und Schweiß. Kulinarisches Highlight ist eine frischaufgeschlagene Kokosnuss für umgerechnet 30 Cent. 

Nach beinah vierstündigem Lauf sind schmerzen die Füße! Einige von uns haben Blasen, alle von uns freuen sich auf eine Dusche und auf das tamile Abendessen.

16.10.2016 Besuch eines indischen Gottesdienstes und einer Boarding School

Heute beginnt der Tag früh mit einem einfachen Frühstück. Schnell in den Bus gestiegen, machen wir uns auf den Weg zur Arcot Luther Church. Dort nehmen wir an einem Gottesdienst teil. Alles ist anders und doch erkennen wir vieles wieder. Das ‘Vater Unser’ erkennen wir trotz unbekannter Sprache. Pastor Watzlawik wird in den Gottesdienst integriert. Er predigt und gestaltet das Abendmahl mit.

Große Augen schauen uns neugierig an. Unser Anblick weckt Interesse. Wir werden nach vorne gebeten, um ein Lied zu singen.

Im Anschluss besuchen wir ein Jungeninternat. Die Schüler und Angestellten der Schule begrüßen uns in einem Spalier, klatschen und trommeln. Auch hier werden wir neugierig beäugt. Die Kinder freuen sich über jedes Winken und Lächeln, das man ihnen schenkt.

Der Schulleiter berichtet uns über den historischen Werdegang der Schule. Im Anschluss werden wir offiziell willkommen geheißen, bekommen Gastgeschenke und überreichen unsererseits Mitbringsel (u.a. aus Wittenberg und Eisenach).

Das Personal der Schule führt uns über das Gebäude und durch die Räume. Die Kinder zeigen uns stolz ihre Schlafplätze und Klassenräume, lesen englische Tafelanschriebe und fordern Fotos von sich ein. 360 Schüler lernen hier; viele von ihnen leben hier. Wir erkennen Parallelen zu Wichern: Hier werden vorrangig gesellschaftlich benachteiligte Jungen aufgenommen z.B. Waisen).

Die Jungs lassen sich gerne fotografieren und genießen diese Form der Aufmerksamkeit und bewusste Wahrnehmung ihrer selbst.

Leider sehen wir nur menschenleere Klassenräume. Spannend ist es sich vorzustellen, wie hier unterrichtet wird.

Die Jungs zeigen uns ihr liebstes Pausenspiel auf dem Schulhof: eine Art Boccia mit Murmeln.  

17.10.2016 Danish Mission Higher Secondary School

Mittlerweile haben einige von uns sich durchgerungen auch die warmen Speisen typisch indisch mit der rechten Hand zu essen. Immer wieder blitzt die linke Hand hervor, greift nach etwas, bis uns wieder einfällt, dass sie hier auf dem Esstisch nichts zu suchen hat.

Auch heute ging es früh aus dem Haus. Wir besuchen heute eine weitere Schule: Danish Mission Higher Secondary School. Am gestrigen Abend hatten Frau Schmidt und Herr Walther noch ein Treffen mit dem Schulleiter. Dieser heißt uns herzlich in der Schule willkommen und lädt uns zu einer Andacht für alle Mitarbeiter ein. Insgesamt 70 Lehrerinnen und Lehrer versammeln sich im Raum und wir dürfen uns vorstellen und Grußworte sprechen. Wir berichten von Johann Hinrich Wichern und seiner Idee zur Gründung des Rauhen Hauses. Es lassen sich trotz vieler Differenzen in Pädagogik und Didaktik diverse grundsätzliche Gemeinsamkeiten finden, die unsere beiden Schulen verbinden.

Im Anschluss findet ein imposanter Morgenappell statt. Alle 1600 Schüler stehen stramm in Reih und Glied. Mädchen und Jungs voneinander getrennt, sortiert nach Altersklassen, erkennbar durch verschiedene Varianten der Schuluniform. Spontan wird Fabian ans Mikrofon gebeten. Der Schulleiter übersetzt sein Englisch ins Tamil. Herr Walther berichtet begeistert davon, dass Kinder, egal welcher Herkunft, der größte Schatz seien und dass er es liebt mit Kindern zusammenzuarbeiten. Jedes Kind habe Potential, welches entdeckt und gefördert werden müsse. Der Morgenappell ist seiner disziplinierten Struktur überaus befremdlich. 

Unser Gastgeber heißt J.P., ist evangelischer Pastor und betreibt die interreligiöse Begegnungsstätte „Quo Vadis“. Dort treffen wir uns jeden Tag zu den Mahlzeiten und auch zwischen zwei Unternehmungen ist das Quo Vadis unser Anlaufpunkt. Hier warten wir auch am Nachmittag darauf, dass uns ein Bus aufs Land zum Graamam bringt. Das Graamam ist eine weitere Einrichtung, die von J.P. ins Leben gerufen wurde und langfristig dazu dienen soll, dass sich die Bewohner dieses ökologischen Dorfes durch Landwirtschaft selbst versorgen können. Heute Abend ist ein Gottesdienst unter freiem Himmel geplant, auch der Bischof wird erwartet.

Der Gottesdienst beginnt mit zwei Stunden Verspätung und ist für uns ausgesprochen ungewöhnlich. Zu Beginn werden viele der Gäste persönlich begrüßt, auch jeder von uns bekommt wieder einen „Baumwollschal“ umgehängt. Die vielen Lieder und Reden werden über Lautsprecher übertragen, leider funktioniert die Lautsprecheranlage nicht so wie sie soll, es gibt viele Verzerrungen, Rückkopplungen und zeitweise fällt die Anlage ganz aus. Mit der Beleuchtung ist es nicht viel besser, mittlerweile ist es dunkel geworden und es fällt allen schwer die Texte zu lesen, der Baustrahler funktioniert nur zeitweise, Taschenlampen sorgen für die nötigste Beleuchtung. Auch ist erstaunlich, dass viele der Besucher während des Gottesdienstes telefonieren, ständig klingelt irgendwo ein Handy – aber niemand stört sich an der Situation, die Einheimischen sind sehr von dem Gottesdienst angetan. J.P. erklärt uns am nächsten Tag, dass eine gewisse Lautstärke zum indischen Verständnis von Spiritualität gehört.

Nach dem zweieinhalbstündigen Gottesdienst gibt es dort noch etwas zu essen, danach fahren wir nach Hause und beschließen den Tag auf dem Hoteldach, wo man gemütlich sitzen kann.

 

18.10.2016: Besuch der Lebanon-Weberei, Stadterkundung und Besichtigung eines Ashrams

Wir müssen uns an die indische Spontanität hinsichtlich der Planung gewöhnen. Der heutige Tagesablauf wird noch am Morgen komplett verändert. Man geht immer stoischer mit den spontanen Planungsveränderungen um. Um zehn Uhr machen wir uns auf den Weg in die Lebanon-Weberei, die von Quo Vadis für verwitwete und alleinerziehende Frauen gegründet wurde, auf. Die hier von der Gesellschaft verstoßenen Frauen finden hier ein Dach über den Kopf, Schutz und die Möglichkeit, einen minimalen Lebensunterhalt zu verdienen. Auf einem Schulgelände aus der Kolonialherrschaft steht ein Gebäude, das mit 20 Webstühlen ausgestattet wurde. So sitzt beispielsweise seit Jahrzehnten eine 94-jährige Frau alltäglich auf dem Boden und spinnt Garn. Es werden wunderschöne Handtücher, Taschen und Decken hergestellt. Natürlich unterstützen wir ihre Arbeit, indem wir die handgefertigten Produkte kauften. Stolz arbeiten die Frauen an ihren Arbeitsgeräten und lassen sich mit Freude fotografieren. Die ganze Weberei strahlt eine ruhige und friedliche Atmosphäre aus.


Den heutigen Nachmittag haben wir zum ersten mal zur freien Verfügung und entscheiden uns für eine selbstständige, unbegleitete Stadterkundung auf dem Markt (Indische Gastfreundschaft beinhaltet normalerweise ein 12-stündiges, lückenloses Programm). Mit dem Tuk-Tuk fahren wir zum Markt. Hier lassen wir uns von den bunten Eindrücken treiben und fühlen uns in das indische Alltagsgeschehen geworfen. Ständig weichen wir den hupenden Fahrzeugen aus, Kühe versperren uns den Weg. Sari tragende Frauen hieven den Müll auf riesige Lastwagen. Unsere Fotomotive nehmen kein Ende. Wir kriegen einfach nicht genug von den überwältigenden Eindrücken, doch auch zwei Inder sind von unserem Auftreten so überrascht und zücken ihre Handys, um auch uns zu fotografieren. Wir sind so tief in das Geschehen eingetaucht und haben uns weit von den touristischen Tempeln entfernt, dass wir von den Einheimischen erstaunlich beäugt werden. Die Familien holen ihre Kinder aus den Behausungen, um sich von uns fotografieren zu lassen.


Zurück im Hotel wartet auf uns die nächste Exkursion in das Ashram von Ramana Maharshi. Barfüßig laufen wir durch die heiligen Räume und wohnen den Zeremonien bei. Die Spiritualität ist einnehmend und deutlich spürbar.


Den Abend lassen wir auf dem Dach des Quo Vadis Geländes mit einer Yogastunde ausklingen. Vor uns sichtbar ist im Mondschein der heilige Berg Shivas und im Hintergrund ertönt der Muezzin zum Abendgebet. Hier ist Religiosität in ihren verschiedenen Ausführungen und Ritualen deutlich spürbar, hörbar und erlebbar.  

 

 

19.10.2016: Sonnenaufgang auf dem Berg, Tempelbesuch, Besuch der Saron School, Dine and Dialogue

Wir stehen um 5 Uhr auf, denn wir möchten den Sonnenaufgang auf dem heiligen Berg Shivas erleben. Um halb sechs machen wir uns zu Fuß, zusammen mit einer Pfadfindergruppe aus Dänemark, auf den Weg. Der kürzeste Weg führt durch den Ashram, da aber die Hinterpforte des Geländes verschlossen ist, müssen wir warten bis jemand mit dem Schlüssel kommt. Es dämmert mittlerweile schon und wir sind noch nicht einmal am Fuß des Berges angelangt, aber dann kommen wir mit dem Aufstieg doch gut voran und tatsächlich erreichen wir den Aussichtspunkt um kurz nach sechs. Die rote Morgensonne leuchtet über dem vom Smog diesigen Himmel auf die Stadt mit ihrer riesigen Tempelanlage. Ein Ausblick, der uns für unsere Mühen belohnt.

Nach dem Frühstück im Quo vadis werden wir zum Shivatempel gefahren - die Schuhe lassen wir im Bus und bewegen uns fortan nur noch barfuß. Im Eingangsbereich des Tempels kann man sich von einem Elefanten segnen lassen. Er nimmt einen 10 Rupienschein in den Rüssel und schlägt ihn einem daraufhin mehr oder weniger behutsam auf den Kopf. Fotografieren ist hier nicht erlaubt, darauf weisen uns die "Don't Photos"-Schilder hin. Dann müssen wir auf unseren Tempelführer warten, er wird uns als "Herman, the brahman" angekündigt. Herman führt uns im Laufschritt ins Innere des Tempels, wo wir an der Feuerzeremonie zur Reinigung und Läuterung teilnehmen und der Kontakt zu Shiva und seiner Frau Parvati hergestellt werden soll. Der Tempel hat keine Fenster und ist von Fackeln erleuchtet. Wir werden in mehrere kleine Räume geführt, wo wir uns auf den Boden setzen und von Herman weiße Asche, bzw. rote Farbpigmente in die Hand bekommen, die wir uns dann auf die Stirn drücken. Von Raum zu Raum wird es heißer. Der Schweiß rinnt an unseren Körpern hinunter. Dann verlassen wir den Tempel und jeder von uns bekommt zur Ehrung ein farbiges Tuch umgelegt.

Am frühen Nachmittag fahren wir noch einmal zur Saron School, der Schule, die zu dem Internat gehört, das wir am Sonntag besucht hatten. Am Sonntag waren nur die Internatsschüler da. Heute haben wir die Gelegenheit die Schüler im Unterricht zu sehen und mit der Schulleiterin zwecks Kooperationsverhandlungen zu sprechen. Die Schule ist sehr einfach ausgestattet, in der einen Klasse saßen bis zu 82 Kinder dicht auf Boden. Eine Ausstattung mit Tischen und Stühlen wäre hier gar nicht möglich, da dann nicht mehr alle Schüler Platz hätten. Ohne sehr viel Disziplin ist hier ein Unterrichten nicht machbar. Auffällig ist der geringe Mädchenanteil in den Klassen, insgesamt hat die Schule 400 Jungen und nur 68 Mädchen. Dies liegt darin begründet, dass es in nicht großer Entfernung eine rein christliche Mädchenschule gibt.

Der Bus holt uns ab und es geht gleich weiter zur Danish Mission Higher Secondary School. Dort führen uns Schüler akrobatische und artistische Kunststücke vor. Die Jungen turnen und verrenken sich an einer drei Meter hohen Teakholzstange, die Mädchen an einem von einem hohen Ast herabhängenden Seil, das sie scheinbar mühelos erklimmen, um sich herum wickeln und sich herunter hängen lassen. Dafür üben die Kinder täglich und ihre Fähigkeiten sind außerordentlich beeindruckend.

Abends findet in der Quo Vadis-Begegnungsstätte eine "Dine and Dialogue" Veranstaltung statt. Zu Gast sind Dänen, Inder und wir. Es gibt verschiedene Workshops, bei denen die unterschiedlichen Kulturen in Kontakt kommen sollen. Man kann lernen, wie man Saris oder Dhotis wickelt, Kolams zeichnet, ein Massala kocht oder Dossa brät. Es könnte hier von einer reformpädagogischen Methode gesprochen werden, die uns handlungsorientiert und individualisiert Zugänge zu der indischen Kultur ermöglicht. 

 

20.10.2016: Wir verlassen Tiruvannamalai

Nach dem Frühstück brechen wir mit dem Bus auf. Wir Lehrer möchten noch einige Tage in Ponticherry und Mamallapuram verbringen, der Rest der Gruppe fährt weiter nach Chennai, um morgen nach Deutschland zu fliegen. Nach einem gemeinsamen Abschiedsessen trennen sich unsere Wege.

In Tiruvannamalai hatten wir eine sehr schöne Zeit, haben viel über die indische Kultur gelernt und einen guten Eindruck vom indischen Schulleben bekommen. Über Quo Vadis haben wir hautnah erfahren können, wie präsent, mannigfaltig und lebendig Religiösität und Spiritualität hier gelebt werden. Es wird noch einige Zeit dauern, bis wir unsere Eindrücke und Erfahrungen verarbeitet und sortiert haben.