Evangelische, staatlich anerkannte Privatschule des Rauhen Hauses.

„Ich tue etwas für die Schule“

Alle 15 Schulsanitäter, die sich um 17.00 Uhr für eine Fortbildung im Sanitätsraum treffen, wirken nach einem langen Schultag müde und abgespannt. Dennoch hören alle Anwesenden der Mitarbeiterin vom Roten Kreuz aufmerksam zu, denn heute geht es um das Thema „Stabile Seitenlage“. Die meisten von ihnen beherrschen diese lebensrettende Maßnahme, so auch die Sanitätshelferin Nina aus der 9. Klasse, die sich derzeit auf die Prüfung zur Sanitäterin vorbereitet. Wenn sie während des Unterrichts per Diensthandy zum Einsatz gerufen wird, dann müssen zumeist nur Schürfwunden erstversorgt werden, aber auch schon mal ein gebrochener Arm. Vor Ort sind es die Schulsanitäter, die aufgrund ihrer Ausbildung zu entscheiden haben, welche Ersthilfe geleistet werden muss. „Wenn wir der Meinung sind, dass ein Krankenwagen gerufen werden muss, dann können die Lehrer gar nichts sagen!“, sagt Anja (S3) selbstbewusst. „Es ist einfach ein gutes Gefühl, anderen helfen zu können“, meint Charlotte (S3) und erzählt von einem Fall, bei dem sie ein Kind beruhigen konnte, das wegen einer anstehenden Arbeit fast in Ohnmacht gefallen wäre. Wie alle Anwesenden hofft auch sie auf weitere SchülerInnen, die sich für diese verantwortungsvolle Arbeit begeistern lassen. (J.D.)