Evangelische, staatlich anerkannte Privatschule des Rauhen Hauses.

1. Samuel 16

Unsere Jahresthemen

Für jedes Schuljahr suchen wir uns ein Jahresthema, das uns im Alltag an einen zentralen Aspekt christlichen Lebens erinnert.

Jahresthema 2017-18: "Gott sieht dein Herz an"

Wer sieht mich? Wer kennt mich wirklich? Wer weiß, was mich im Innersten prägt, wovor ich mich fürchte, woran ich mich freue?

„Gott sieht dein Herz an.“ (1. Samuel 16) So lautet das aktuelle Jahresthema der Wichern-Schule im Schuljahr 2017/18. Der Vers nennt, worauf es wirklich ankommt:

Gott sieht auf unser Inneres, auf unser eigentliches Wesen; nicht auf das Äußere blickt er, nicht auf das, wonach Menschen von anderen oft beurteilt werden: wie schön, stark, beliebt, begabt und erfolgreich jemand ist. Gott geht es nicht um Leistung oder um den schönen Schein. Er schenkt seine Liebe ohne Berechnung.

 

Gott sieht dein Herz an. Bis zum nächsten Sommer wird dieser Satz über dem Eingang unserer Schule nachzulesen sein und alle Schülerinnen und Schüler und die Besucher begrüßen. Er wird alle, die ihn lesen, daran erinnern: Du wirst gesehen, mit allem, was zu dir gehört. Du bist angenommen, so, wie du bist. Also kannst auch du genau hinsehen, wenn andere dir begegnen, sie wahrnehmen mit dem, was zu ihnen gehört, und sie neu schätzen lernen, einfach so, wie sie sind. Denn Gott sieht dein Herz an.

Jahresthema 2016-17

"Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen!"

 

 

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Jahresthema 2015-16

"Du stellst meine Füße auf weiten Raum"

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Jahresthema 2014-2015

"Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein."

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Jahresthema 2013-2014

"Gottes Liebe ist jeden Morgen neu"

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Jahresthema 2012-2013

"Soviel du brauchst!"

ist kein ganzer Satz.
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Jahresthema 2011-2012

"Ich habe einen Traum"

Sind Träume aus der Mode? Als wir das neue Jahresthema ausgesucht haben, kam uns der Verdacht. Ein Thema gegen den Trend. Für die nächtlichen Träume und ihre Deutung interessieren sich ja noch einige. Aber Tagträume haben keinen guten Ruf. Denn wir sollen ja allzeit wach und leistungsfähig sein. Da passt es nicht gut, sich auszuklinken und zu träumen. Dabei entstehen die besten Ideen und die erstaunlichsten Einsichten beim Nichtstun. „Ich habe einen Traum!“ erinnert uns, dass der christliche Glaube von großen Träumen und Träumern lebt. Träume beschreiben die Wirklichkeit nicht, wie sie ist, sondern wie sie sein könnte. Wie wir sein könnten. Wie unsere Welt sein könnte. Ohne Träume bleiben wir stehen. Träume sind die Grundlage jeder Bewegung, jeder Veränderung, privat und politisch. Was wohl passiert würde, wenn wir den Computer öfter mal ausschalten und stattdessen in die Luft schauen würden? Lasst es uns ausprobieren! (Katharina Gralla)
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Jahresthema 2010-2011

"Mit meinem Gott springe ich über Mauern" Psalm 18,30

Über Mauern springen braucht Mut. Wenn die Mauer so hoch ist, dass ich nicht hinüber sehen kann, weiß ich nicht genau, was dahinter liegt und wo ich landen werde.
Das ist bei sichtbaren Mauern so, aber auch bei unsichtbaren. Das sind die Mauern zwischen Menschen, die aus Angst und Vorurteilen, aus Neid und Wut, aus schlechtem Gewissen und Schweigen bestehen. Solche Mauern sind schlecht für ein gutes Miteinander. Denn ich sehe den anderen nicht mehr und weiß gar nicht, wie er wirklich ist, was er denkt und wie es ihm geht. Ich verliere den Kontakt und dann gibt es einen Haufen Missverständnisse, Ärger und Streit. Im schlimmsten Fall hockt man in seinem selbstgebauten Mauer-Gefängnis und fühlt sich ausgeschlossen und eingemauert.
Es ist nicht leicht, über so eine Mauer auf andere zuzuspringen und zu sagen: „Hier bin ich, lass uns miteinander reden.“ Gut zu wissen, dass Gott mit springt. Der will nämlich, dass wir frei sind. Und frei ist, wer keine Mauern vor der Nase hat, sondern Menschen. (Katharina Gralla)
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Jahresthema 2009-2010

"Fürchte dich nicht!
Ich bin mit dir." (Jes. 41,10)

„Fürchte dich nicht!“ ist die Nr. 1 der Mutmach-Worte. 150 Mal steht dieser Satz in der Bibel. Manchmal sagt ihn Gott, manchmal sagen ihn seine Boten, die Engel. Immer, wenn Menschen nicht mehr weiter wissen, wenn sie verzweifelt oder in Not sind, wenn sie unsicher sind oder eine besonders knifflige Aufgabe vor sich haben, taucht dieser Satz auf. „Fürchte dich nicht! Ich bin mit dir,“  passt deshalb gut zu unserem Jahresthema für das laufende Schuljahr: „Angst und Mut.“
Der Spruch über der Tür erinnert alle, die ein, aus- oder vorbeigehen, unaufdringlich: Ach ja, da gibt es doch einen, der an mich denkt. Und zwar nicht nur, wenn ich strahlend gut gelaunt bin und alles rund läuft. Da gibt es einen, der versprochen hat, mit mir zu sein, wenn ich meine neue Zahnspange grässlich finde, wenn ich vor der anstehenden Klassenarbeit am liebsten davonlaufen würde, oder wenn mir die Disziplinarkonferenz übel bevorsteht. Da ist es gut, sich zu erinnern, dass jemand auf meiner Seite steht, bedingungslos und zuverlässig. Das hilft, aufrecht und zuversichtlich durch den Tag zu gehen. Und es hilft, mutig zu sein. Denn Mut brauche ich jeden Tag in der Schule. Es ist nämlich nicht einfach, sich für andere einzusetzen, seine eigene Meinung gegen eine Mehrheit zu vertreten oder etwas Neues zu wagen. Dazu braucht es Mut.

Um mutig zu sein, muss ich meine Angst überwinden. Da ist es gut, sich jeden Morgen er-mut-igen zu lassen von einem Satz, der schon Millionen Menschen vor mir ermutigt hat. Also: Fürchte dich nicht! Und erinnere dich täglich, dass einer mit dir geht. Schon immer und bis in alle Ewigkeit.  (Katharina Gralla)

Jahresthema 2008-2009

"Ihr seid das Salz der Erde"