Evangelische, staatlich anerkannte Privatschule des Rauhen Hauses.

Das Bautagebuch 2009 - 2010

Die Doku-AG: Wir sind eine Arbeitsgruppe der Stadtteilschule, die den Neubaus des "Wichern-Forum"dokumentiert hat.

Wir besuchten jede Woche die Baustelle, führten Interviews mit Bauarbeitern und Handwerkern, mit dem Architekten, dem Polier, der Schulleitung, dem Technischen und Gebäudemanagement des Rauen Hauses und vielen anderen. Wir fotografierten und texteten, wir schrieben Berichte, wir suchten Ausstellungsstücke und machten sie präsentationsfähig. Wir gestalteten Schaukasten und Vitrine in der Schulstraße aktuell und führten das Bautagebuch auf der Internet-Seite der Wichern-Schule in Zusammenarbeit mit dem Rauhen Haus.

Wozu das Ganze? Einerseits wollten wir auf diese Weise über die aktuellen Fortschritte beim Bau des Wichern-Forums informieren. Immerhin entstand es sozusagen mitten auf dem Schulgelände, und ein Blick in die Vitrine sagte den Schülern, was dort gerade vor sich geht. Andererseits informierten wir uns - und die Schülerschaft - über die verschiedenen Berufe am Bau, über technische Einzelheiten, die verwendeten Materialien und Baustoffe und die angewandten Verarbeitungstechniken. Das ist "Berufsorientierung live".
 
An dieser Dokumentation haben mitgearbeitet:

  • Erhan Balcik (8B),
  • Phillip Skiba (8A),
  • Francesco Gallizzi (8C),
  • Eric Günther (Comeback),
  • Fatma Kilinc (7A),
  • Hannah Riederer (7A),
  • Paula Schönbeck (7A),
  • René Schröder (8C),
  • Tim Riederer (8C),
  • Dennis Schatz (8C),
  • Justin Kraechter (6A),
  • Tim Seidl (6A),
  • Talia Cetinalp (8C),
  • Aileen Rieseler (8C)
  • und der Lehrer Herr Weigt

11. November 2010

Gipskartonplatten werden an Metallschienen befestigt. Damit man nicht mehr alle Kabel sehen kann. Sie bestehen aus 3 Schichten: Pappe, Gips, Pappe.

(Aileen Rieseler, 8C)

8. November 2010

Die Heizkörper wurden schon angebaut. Und sie funktionieren schon, sind aber noch eingepackt, damit sie nicht beschädigt werden.

(Aileen Rieseler, 8C)

3. November 2010

Was hier wohl angeliefert wird ...

30. September 2010

schwimmender Estrich
Der schwimmende Estrich verhindert, dass sich der Schall in andere Räume ausbreitet. Der schwimmende Estrich liegt auf einer Trittschall-Dämmschicht (ähnlich wie Styropor). Auch zwischen Boden und Wand liegt eine dünne Isolierschicht. Der schwimmende Estrich ist mit keinem anderen Teil des Gebäudes fest verbunden. Wenn man ganz doll auf den Boden tritt, merkt man wie der Boden vibriert.

(René Schröder, 8C)

21. September 2010

Ein zukünftiger Klassenraum: Die Fenster sind gerade eingebaut worden, deshalb ist zunächst noch die Folie drauf. Mit etwas Fantasie kann man die Tische und Stühle sehen, die bald dort reinkommen.

(René Schröder, 8C)

8. September 2010

Die Isolierverglasung: Das Glas hat 3 Lagen. In den Zwischenräumen ist Gas zur Wärmedämmung. Und die Gläser sind mit einem schwarzen Kleber zusammengebackt.

(Justin Kraechter, 6A)

23. Juni 2010

Die Entlüftung findet in der Mitte des Raumes statt, dort wird die verbrauchte Luft herausgesaugt. Die Belüftung findet dagegen an den Seiten des Raumes statt, dort wird frische Luft reingepustet und im Winter wird die hineingepustete Luft erwärmt. Beheizung: Die Fußbodenheizung erwärmt den Boden in der neuen Aula. Deswegen braucht man keine Heizungen an die Wände zu bauen.

(Tim Riederer und Dennis Schatz, 7C)

19. Juni 2010

Der Kran wurde abgebaut und zusammengeklappt. Er ist bereit auf das Chassis zu kommen. Der Kran wird befestigt.
Danach ist der Kran fertig verladen und fahrbereit.

(Francesco Gallizzi, 7C)

10. Juni 2010

Das ist eine Türzarge (Türrahmen) und das Gestell ganz unten ist dafür da, dass die Tür nicht in sich zusammen fällt. Später wird der Beton-Boden (Fachwort "Estrich") so hoch geschüttet wie das Gestell ist.

(Francesco Gallizzi, 7C)

12. Mai 2010

Klassenraum im Obergeschoss.
Die Leichtbauwände bestehen aus Stahlblech-Profilen und Gipskarton.

(Paula Schönbeck, 6A)

28. April 2010

Diese Klinker wurden schon verfugt. Dadurch kann keine Feuchtigkeit mehr hinein kommen.

(Hannah Riederer, Paula Schönbeck, 6A)

Richtfest am 14. April 2010

Nach Verlesung des feierlichen Richtspruchs durch den Polier feierten Handwerker und Gäste aus der Schule und dem Rauhen Haus im Rohbau des Theatersaals.

13. April 2010

Das ist der Südeingang des Wichernforums und dort sieht man die Baumaterialien: grauer Klinker, weißer Kalksandstein und gelb verpackte Steinwolle.

(Francesco Gallizzi, 7C)

7. April 2010

Steinwolle

(auch Mineralwolle genannt) ist ein weicher nichtbrennender Dämmschutz, der für Gewerbe und Wohnungsbau verwendet wird. Steinwolle isoliert hervorragend, ist aber überhaupt nicht druckfest. Wenn Steinwolle hergestellt wird, ähnelt das einem Vulkanausbruch: Steinwolle besteht aus Vulkangestein und Recyclingmaterial, das auf 1.500 C° erhitzt wird und dann flüssig ist. Das flüssige Gestein erkaltet in dünnen Fäden und wird dann von einer Spinnmaschine gefasert. Steinwolle wird in Platten oder in Rollen verkauft. Es gibt unterschiedliche Dämmdicken, z.B. 30mm, 40mm und 50mm. 50mm kostet etwa 50€ pro Kubikmeter, das ist aber von Händler zu Händler anders.

(René Schröder, 7C)

Beton

Beton wird fast für alles benutzt, was man bauen kann, z.B. ein Haus, eine Brücke, eine Straße, ein Turm. Beton wird aus Wasser, Kies, Sand und Zement hergestellt.

Die Farbe des Betons ist grau. Der Beton, den die Bauarbeiter auf unserer Baustelle benutzen, heißt C20/25-Beton. Dieser normale Hausbau-Beton ist nicht vollkommen wasserdicht. Beton ist schwer. Beton hat schlechte Wärmeisolierungs-Eigenschaften. Beton ist plastisch, d.h. er wird geschüttet oder gegossen und dabei in Kubikmetern (m³) berechnet. Beton ist billiger als Klinker oder andere Mauersteine.

(Dennis Schatz,7C)

 

Polyurethan-Schaum:

Der Polyurethan-Schaum wird zum Isolieren von Hauswänden benutzt. Er wird normalerweise aus Erdöl hergestellt, könnte aber auch aus Zuckerrüben, Mais oder Kartoffeln gemacht werden.

Bei der chemischen Reaktion werden die flüssigen Grundstoffe mit einem Treibmittel (z.B. Pentan oder CO2) aufgeschäumt. Der gelbe Schaum ist leicht und isoliert sehr gut gegen Wärme und Kälte. Er ist nicht druckfest. Er ist wasserundurchlässig und saugt sich nicht mit Wasser voll. Man kann den Polyurethan-Schaum in Form von Platten z.B. mit den Maßen 120cm x 60cm kaufen. Die Platten gibt es in unterschiedlichen Dicken.

(Tim Riederer, 7C)

Kalksandstein

Kalksandstein wird für Innen- und Außenwände verwendet. Er ist aber nicht wasserdicht. Der Kalksandstein saugt sich voll, und wenn das Wasser gefriert, platzt der Kalksandstein. Deswegen muss bei Außenwänden noch eine Schutzschicht vor dem Kalksandstein sein. Für die Herstellung von Kalksandstein braucht man Kalk, Quarzsand und manchmal auch Schwarze Asche.

Die Farbe des Kalksandsteins ist Weiß bis Grau, die Druckfestigkeit ist hoch, er ist relativ schwer und er hat eine schlechte Wärmedämmung. Kalksandstein wird als Mauerstein 2DF oder 3DF oder in Platten hergestellt. Bei uns wurden Kalksandstein-Platten verarbeitet. Kalksandstein ist auch ein Stein, aber billiger als Klinker.

(Francesco  Gallizzi, 7C)

Gasbeton

Gasbeton ist leicht, seine Farbe ist weiß, er isoliert gut.Gasbeton kann gut gesägt werden. Gasbeton ist nicht sehr druckfest. Wenn Regen kommt, saugt sich der Gasbeton voller Wasser.

Man kann Gasbeton für Innen- und Außenwände benutzen, aber bei Außenwänden muss man ihn vor Regen schützen, damit sich der Gasbeton nicht voll saugt. Zum Beispiel, indem man eine Schicht Klinker davor mauert. Nur dann kann man Gasbeton für die Außenwände benutzen. Gasbeton wird in Platten hergestellt. Sie sind meistens 25cm hoch und 50cm breit. Es gibt sie in unterschiedlichen Dicken.

(Dennis Schatz, 7C)

Glasschaum

Glasschaum ist ein neuartiges und umweltfreundliches Isoliermaterial aus aufgeschäumtem Altglas. Glasschaum isoliert gut, kann nicht verrotten, ist unbrennbar und wasserdicht. Er ist leicht, aber druckfester als z.B. Polyurethan-Schaum; er wird entweder in Platten oder als lose Schüttung geliefert.

Herstellung: Gemahlenes Altglas wird mit Blähstoffen gemischt und dann im Durchlaufofen bei 900° C verflüssigt und aufgeschäumt. Kühlt man es danach schnell ab, zerspringt es aufgrund der inneren Spannung in kleine Kügelchen und wird als lose Schüttung verkauft. Kühlt man es langsam ab, kann es in Platten oder Blöcke gesägt werden, die man z.B. bei der Außen-Isolierung von Kellerwänden verwendet.

Klinker

Klinker sind Mauersteine, die unter hohen Temperaturen gebrannt sind. Sie bekommen dadurch eine harte und wasserdichte Oberfläche. Sie nehmen kaum Wasser auf und sind sehr widerstandsfähig gegenüber Hitze, Frost, Sonnenbestrahlung und Luftschadstoffe. Sie eignen sich daher besonders für Außenwände.Nachteil: Klinker haben schlechte Wärmedämmungseigenschaften. Hinter der Klinkerfassade wird deshalb immer eine Isolierschicht eingebaut.

Klinker bestehen überwiegend aus Ton. Meistens sind sie rot. Sie werden bei 1100 bis 1300°C in einem Tunnelofen gebrannt, im Gegensatz zu 800 bis 1200°C bei normalen Ziegeln. Die Formate der Klinkersteine sind nach DIN 1053 genormt. Das Normalformat (NF) hat die Maße: Länge 240mm, Breite 115mm und Höhe 71mm.

1. April 2010

Die Sicherheitsketten werden um das Hohldecken-Element gelegt und das Element wird vom Autokran hochgehoben.

(Francesco Gallizzi, 7C)

Das letzte Deckenelement der Aula wird eingebaut.

(Tim Riederer, 7C)

30. März 2010

Die Doku-AG schneidet Sichtfenster in
den Bauzaun.

23. März 2010

Die Maurer bauen die Zwischenwände im Obergeschoss aus Kalksandstein-Blöcken.
(Dennis Schatz, 7C)

16. März 2010

Seitenwände im Obergeschoss werden geschüttet: Die Bauarbeiter haben den Beton von dem Betonmischer in einen Betonkübel geschüttet, dann haben sie mit einem Kran den Kübel hochgehoben und den Beton in die Hohlwände gegossen, damit die Wände stabil werden und halten.
(Dennis Schatz, 7C)

4. März 2010

Die Zwischendecke wird geschüttet.

 

(Tim Riederer, 7C)

3. März 2010

Die Steine: Diese Steine kommen aus einem Brunnen, der ca. 1850 gebaut wurde. Das kann man mit Gewissheit sagen, da auf den Steinen die Jahreszahl steht. Der Brunnen lag unter unserem alten Bolzplatz, da wo wir Fußball gespielt haben. Er wurde dann später auf unserer Baustelle beim Baggern gefunden. Zugleich haben die Arbeiter auch noch einen alten Keller unter unserem alten Bolzplatz gefunden. Der Keller lag unter dem linken Tor des alten Bolzplatzes.
(Dennis Schatz, 7C)

Stahldiebstahl: Baustahl-Diebstahl ist sehr gefährlich. So ein Diebstahl wurde in Köln begangen. Ich meine das, wo die Bibliothek und die Häuser drumherum eingestürzt sind. Das ist sehr gefährlich, weil, wenn zu wenig Baustahl verbaut wurde, ist das Gebäude nicht genügend zugfest. In Köln wurden zu der Zeit ja Tunnel gebaut, wahrscheinlich ist es deswegen eingestürzt. Deswegen muss auch, eigentlich, immer jemand von einer anderen Firma kommen und überprüfen, ob so viel Baustahl verbaut wurde, wie es in den Bauplänen eingezeichnet ist. Und zwar, bevor der Beton geschüttet wird. Herr Wollermann, der neue Polier, hat uns versichert, dass so etwas bei uns nicht passieren kann.
(Tim Riederer, 7C)

Decken schütten: Am Donnerstag, dem 4.3.10, wird auf der Baustelle die Zwischendecke geschüttet. Um 8:00 Uhr sollen die ersten Betonmischer anrollen und dann wird eine Betonpumpe im Inneren des Rohbaues aufgestellt, die den Beton dann hoch in die Decke pumpt. Das darf aber erst gemacht werden, wenn ein Prüfer von der Baubehörde geprüft hat, ob genug Stahlmatten vorhanden sind - nicht so wie in Köln (siehe anderer Text). Sobald der Prüfer das o.k. gegeben hat, dürfen erst die Decken geschüttet werden. Beton ist zwar druckfest, aber nicht zugfest.
Quelle: Interview mit dem Polier
(René Schröder, 7C)

2. März 2010

Hier werden die Baustahlmatten für die Zwischendecke eingelegt.

(Francesco Gallizzi, 7C)

6. Januar 2010

Winterpause seit Weihnachten.

(Tim Riederer; 7C)

16. Dezember 2009

Halbfertige, so genannte "Filigran"-Deckenplatten:

Die Halbfertig-Decken-platten sind aus dünnen Betonschichten mit wenig Baustahl. Die Einzelplatten werden auf Stützbalken aus Holz und Stahlstützen aufgelegt. Dann werden zusätzliche Baustahlmatten eingebaut und danach wird eine zusätzliche Schicht Frischbeton aufgegossen. Damit sind die Einzelplatten zu einer durchgehenden Decke verbunden. Wenn der Beton abgebunden hat, dann werden die Stützbalken entfernt. Vorteil der Halbfertig-Deckenplatten: Man muss keine Holzschalung mehr bauen, da die Deckenunterseite bereits fertig ist. Frischbeton und Baustahl können direkt auf die Halbfertig-Elemente aufgebracht werden.

(Francesco Gallizzi, Tim Riederer, Hr. Weigt; 7C)

14. Dezember 2009

Blick von oben in den Veranstaltungsraum und den Vorraum in der Aula

(Francesco Gallizzi; 7C)

9. Dezember 2009

Die Kalksandsteine wurden mit Dünnbett-Mörtel aufeinander gestellt. Die Maurer haben mit einer Maurerschnur kontrolliert, ob die Steine richtig sitzen.

(Francesco Gallizzi; 7C)

2. Dezember 2009

Das ist der Stahl, der bald gemeinsam mit Beton zu den Pfeilern wird. Rechts im Hintergrund ist eine Hohlwand und links im Hintergrund ist eine Palette Kalksandstein-Platten zu sehen.

(Francesco Gallizzi, René Schröder; 7C)

 

30. November 2009

Die Hohlwände werden mit Hilfe des Krans mit Beton gefüllt.

(Erhan Balcik; 7B)

24. November 2009

Das Fundament ist fertig. Es muss nur noch aushärten.

23. November 2009

Der Weg des Frischbetons: Vom Betonmischer in die Betonpumpe, durch den Ausleger und Schlauch in die Fundament-Schalung. Anschließend wird der frische Beton  geglättet.

19. November 2009

Mit dem Trennschleifer ("Flex" genannt) werden die Baustahlmatten zugeschnitten.

18. November 2009

Auf den Sand kommt die Sauberkeitsschicht aus Beton, darauf die Abstandhalter und darauf die Baustahl-Matten.

16. November 2009

Die Kernbohr-Maschine wird angesetzt und die Kernbohrung beginnt.

13. November 2009

Zwischen den Fundamentstreifen wird Sand aufgeschüttet und verdichtet, d.h. gepresst.

Der Polier ist sozusagen der Chef der Baustelle und sagt den Arbeitern, was sie zu tun haben. Das Wort Polier kommt aus dem Französischen und kommt von  "parler" (ausgesprochen: "parlee"). Übersetzt heißt es "reden". Also, das heißt, dass der Polier was zu sagen hat und der Polier ist sozusagen der Chef der Baustelle und sagt den Arbeitern, was sie zu tun haben. Nicht dass ihr denkt, dass der Polier poliert. Über dem Polier kommt der Bauleiter und der Architekt.

(Text: René Schröder; 7C)

12. November 2009

Die Fundamentstreifen werden isoliert.

11. November 2009

Die Fundamentstreifen werden geschüttet.

Stahlbeton ist ein künstlicher Baustoff; er besteht aus: Bewehrungsstahl, also Baustahl und Beton, einem Gemisch aus Kieselsteinen, Zement, Sand und Wasser.

Normaler Beton bricht bei geringer Belastung ohne Vorankündigung. Aber der Stahlbeton hingegen bricht nicht so schnell wegen dem Baustahl. Die Handwerker, die den Beruf des Betonbauers schon länger ausüben, sagen zu dem Baustahl auch Moniereisen.

(Text: Tim Riederer; 7C)

6. November 2009

Der Baustahl, damit der Stahlbeton stabiler wird, und die erste Betonmischung wird geschüttet.

(Bildbeschreibungen: Francesco Gallizzi; 7C)

5. November 2009

Interview mit dem Polier

In dem grünen Container sind die Baumaterialien, z.B. Bohrmaschine, Bolzenschneider, Wasserwaagen und Kleinmaterialien wie Nägel, Schrauben, Bindedraht, Baufolien, Isoliermaterial für Beton usw.

Heute, am Donnerstag, wurde der Baukran aufgestellt. Und am Montag, dem 9.11., wird die Sauberkeitsschicht gegossen. Die Sauberkeitsschicht ist eine dünne Betonschicht, auf der später die eigentliche Fundamentplatte geschüttet wird. Darauf wird das Gebäude gebaut, damit es nicht im Boden versackt.

Die Zahlen auf der Wand sind die Fixpunkte der Bauarbeiter. "+17,000m" bedeutet 17 Meter über Normal null, "0,85m" bedeutet 85cm über dem Fußboden.

(Tim Riederer; 7C)

29. September 2009

Wie ihr bestimmt gemerkt habt, wird auf der Baustelle ein Loch gegraben. Es dient nicht zum Bau eines Kellers sondern wird zum Bombensuchen benutzt.

Vorsichtshalber wird vor dem Baubeginn in unserer Schule nach Bomben aus dem 2  Weltkrieg gesucht. Falls es Fliegerbomben gibt, die nicht explodiert sind, werden sie entschärft oder gesprengt.

Mit einem Metalldetektor wird in die Erde geguckt und nach Metallteilen gesucht. Der Ultraschall des Metalldetektors reicht 5m tief in die Erde. Da nicht explodierte Bomben aber noch tiefer liegen könnten, muss zuerst noch gebaggert werden.

Vorschau: Demnächst werden wir Herrn Winkelmann um ein Interview bitten. Er arbeitet beim Kampfmittelräumdienst und ist jetzt jeden Tag auf der Baustelle.

Quelle: Interview mit Herrn Ecke (Leiter des Gebäudemanagement des RH)
Interviewer: Erhan Balcik, 7B und Phillip Skiba, 7A

(Erhan Balcik; 7B)

4. September 2009

Der Abriss ist beendet.

2. September 2009

Die Fundament-Mauern werden zerlegt und ausgebaggert. Der Mann vom Kampfmittel-räumdienst (ganz in Schwarz) und der Architekt (mit der Jeans) sehen zu.

28. August 2009

Die Zwischenwand wird mit einer Plane abgedeckt,
damit kein Regenwasser eindringt.

Im Bild rechts unten: Hier war einmal die Tür zwischen Gruppenraum und Klasse.

26. August 2009
Mit dem Siebgreifer werden Mauern herausgebrochen.