Evangelische, staatlich anerkannte Privatschule des Rauhen Hauses.

Wichern-Schule. Das Gymnasium.

Die Wichern-Schule steht für die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler: Sie sollen möglichst ihre eigenen Fähigkeiten entfalten können sowie ihre schlummernden Talente wecken. Das breite Angebot in den musischen Fächern und das aktive evangelische Schulleben tragen wesentlich dazu bei.

Aktuelles.

USA-Austausch 2020

Es mag noch lange hin erscheinen - doch der Austausch mit unsereren amerikanischen Partnern von der Minnetonka High School im US-Staat Minnessota feiert im Schuljahr 2019/2020 zehnjähriges Jubiläum.

Und die Flüge werden bereits ein Jahr im Voraus gebucht. Deshalb hat der Bewerbungsprozess für diese Reise für die zehnten Klassen des Gymasiums und der elften Klassen an der Stadtteilschule begonnen. 

Es gab bereits eine gemeinsame Auftaktveranstaltung, wo Ziele und Inhalte der Reise erläutert wurden. Und drei Teilnehmer des Austausches aus diesem Jahr standen Rede und Antwort. Im Anschluss wurden die Bewerbungsunterlagen verteilt. 

Lehrer Jan Springer und Kay Helge Wendler werden die Reise organisieren und begleiten. 

Kay Helge Wendler

Kletterwettkampf der Oberstufe

"Im Klettersport nennt man eine Gruppe, die zusammen klettert, eine Seilschaft. Aus dem Oberstufen-Kletterkurs von Herrn Maarifat bildete sich eben so eine Seilschaft, für eine Expedition in die Bugenhagenschule in der Alsterdorfer Straße. Die Expeditionsteilnehmer: Jannik P., Johanna-Luise M., Walid A. und Phillip H. Ziel: Gipfelerklimmung beim Indoor-Toprope-Teamwettkampf. Dies gestaltete sich überaus erfreulich. Viel Spaß und Schweiß führten zu einer klasse Platzierung. Am Ende gratulieren wir den Vieren zu einem tollen 3. Platz!"


Marcel Maarifat 

JugendBildungsmesse Hamburg am 19. Januar 2019

Am Samstag, den 19.01.2019, findet an unserer Schule die JugendBildungsmesse JuBi statt. Auf der Messe zu Auslandsaufenthalten informieren Veranstalter, Bildungsexperten und ehemalige Teilnehmer über Programme wie Schüleraustausch, High School, Sprachreisen, Work & Travel, Au-Pair, Gastfamilie werden in Deutschland, Homestay, Praktika, Studium im Ausland und internationale Freiwilligendienste. Auch zu Stipendien und weiteren Finanzierungsmöglichkeiten wird beraten. Die JuBi richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 13, ihre Eltern und Lehrer. Die Messe findet in der Zeit von 10 bis 16 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos und Ausstellerliste:https://weltweiser.de/messen/hamburg-schueleraustausch-auslandsjahr

Frau Kammeyer mit der 8g2

Politik macht Schule

Der 25. Oktober war in diesem Jahr der Tag der freien Schulen: Insgesamt 28 Hamburger Abgeordnete der Bürgerschaft und des Bundestages besuchen an diesem Tag freie Hamburger Schulen, um sich zu informieren und um den Schülerinnen und Schülern Einblick in ihre Arbeit zu geben.

Mit 14 ist Politik noch ganz schön weit weg. „Politiker kennt man ja nur aus dem Fernsehen“, sagt einer der Gymnasiasten der 8. Klasse der Wichern-Schule in Hamburg-Horn. An diesem Vormittag kommt Annkathrin Kammeyer die Klasse. 2011 wurde die heute 28-Jährige für die SPD als jüngste Abgeordnete in die Bürgerschaft gewählt. Horn liegt ihr am Herzen – Annkathrin Kammeyer ist hier groß geworden und wohnt immer noch in direkter Nachbarschaft der Wichern-Schule. Zuerst einmal erklärt sie das politische System in Hamburg. Bei der Frage, mit wem die SPD in Hamburg koaliert, beginnt ein munteres Raten. Und auch der Umstand, dass die Schüler mit 16 Jahren bereits in Hamburg wählen dürfen, sorgt Überraschung.

Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Alke Seidenberg haben die 23 Schülerinnen und Schüler den Besuch vorbereitet und sich Fragen überlegt: Warum ist Annkathrin Kammeyer Politikerin geworden? Da muss die Politikwissenschaftlerin nicht lange überlegen. Nach der Grundschule in Horn wechselte sie aufs Gymnasium und merkte dort schnell, „dass ich offenbar nicht so viel wert war wie Mitschüler aus anderen, besseren Stadtteilen.“ Gegen diese Ungerechtigkeit wollte sie etwas tun, „denn alle Kinder sollen die gleichen Bildungschancen haben.“ Mit 16 trat sie in die SPD ein, „damit war ich der Nerd“, sagt sie und erntet einige Lacher. Viele Fragen beschäftigen sich mit der persönlichen Motivation der Politikerin, ihrem Tagesablauf, ihrer Haltung zu anderen Parteien und ihren Zielen. Fröhlich und geduldig gibt sie Auskunft. Vor allem beim Thema AfD kommt sie in Fahrt, „da kann ich mich einfach aufregen!“

Persönlich Stellung beziehen, nicht abgehoben sein, die Probleme der Menschen ernst nehmen – das kommt bei den Jugendlichen gut an. Ob ihr die Entscheidung für Politik schon mal leidgetan habe? Da schüttelt sie den Kopf. „Man will das Leben für andere besser machen, dafür kriegt man wenig Dankbarkeit“, sagt sie. „Aber das geht anderen auch so, Krankenpflegern zum Beispiel.“ Zeitintensiv sei die Arbeit in der Politik, die in Hamburg neben dem eigentlichen Beruf stattfindet: „Man muss Bock darauf haben, sonst überzeugt man nicht.“ In der Klasse 8 der Wichern-Schule ist es ihr gelungen.

Misha Leuschen (Text) Stephan Wallocha (Foto)

 

Hier noch ein Text von Schülern der 8g2

Sie hat zuerst eine Präsentation vorbereitet, in der sie unter anderem geschildert hat, in welchen Themenbereichen sie arbeitet und wo sie zur Schule gegangen ist.

Frau Kammeyer ist schon mit 16 in die SPD eingetreten, weil sie am eigenen Leib erfahren hat, dass das Bildungssystem nicht ganz gerecht ist, und sie dies ändern wollte.

Nach ihrer Präsentation stellten die Schüler ihr Fragen: „Wieso sollten junge Wähler ihre Partei wählen?“, „Was stört sie an Wählern?“, „Was schätzen sie an anderen Parteien?“, „Wieso setzen Sie sich so sehr für LGBTI ein?“ und viele weitere.

Frau Kammeyer hat alle Fragen sehr realistisch und einfach erklärt und kam allen Schülerinnen und Schülern sehr sympathisch vor.

Zum Beispiel hat sie erklärt, was sie momentan an ihrer eigenen Partei stört, nämlich dass alle so tun, als könne man einfach so weitermachen. Wenn sie nicht in der SPD wäre, könnte sie sich auch vorstellen, bei den Grünen zu sein.

Mit Frau Merkels Flüchtlingspolitik ist sie einverstanden, weil Frau Merkel einfach menschlich reagiert habe. Schließlich haben wir alle nichts dafür getan, hier in diesem Land geboren worden zu sein, und daher müssen auch andere das Recht haben, ein besseres Leben zu haben.

Sie bietet unter anderem auch Girl’s-Day-Plätze an, aber nur für Mädchen nicht für Jungs, da sie sich sehr für Frauen einsetzt.

Jugendliche sollen sich für Politik interessieren, weil es sie alle betrifft und weil es viele Möglichkeiten gibt, sich zu engagieren und auch etwas zu erreichen.

Wir wünschen ihr weiterhin viel Erfolg, sowohl in ihrem Privatleben als auch in ihrer politischen Karriere.


Rosa und Münevver (8g2)

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Schwerpunkt Sport ab Klasse 5

Das Gymnasium der Wichern-Schule richtet ab dem Schuljahr 2019/ 2020 in Jahrgang 5 einen Schwerpunkt Sport ein, in enger Kooperation mit den Hamburger Sportfachverbänden Volleyball (HvBv), Badminton (HBV) und Rudern (HRV), sowie den leistungssportorientierten Vereinen VG WiWa, SSW-Badminton und ARV- Hanseat.

Der Schwerpunkt Sport bietet den SchülerInnen die Möglichkeit, die Bedürfnisse von Schule und Leistungssport in den Schwerpunktsportarten miteinander in Einklang zu bringen. Eine hohe Eigenmotivation und Bewegungsfreude sind eine Grundvoraussetzung, um sich für den Schwerpunkt Sport zu bewerben.

Die Gruppe setzt sich aus SchülerInnen zusammen, die von den Kooperationspartnern im Vorfeld gesichtet wurden. Den Termin und weitere Informationen finden Sie hier. Eine Vereins- Zugehörigkeit ist nicht erforderlich.

Neben zwei regulären Sportstunden im Klassenverband absolvieren die Kinder noch zwei weitere Sportstunden in ihrer Schwerpunktsportart (Volleyball, Rudern, Badminton). Diese Stunden werden von qualifizierten Trainern der jeweiligen Sportverbände/Vereine geleitet. Das Projekt ist ausgelegt auf die Klassenstufen 5-10.

In der Oberstufe gibt es die Möglichkeit das Sport-Profil  zu wählen und das Abitur im Fach Sport zu absolvieren.

 

Politik macht Schule: Annkathrin Kammeyer (MdHB) an der Wichern-Schule  

Stadtweiter „Tag der freien Schulen“ am Donnerstag, 25. Oktober 2018  

 

Zum diesjährigen „Tag der freien Schulen“ begrüßen wir Frau Annkathrin Kammeyer (MdHB) an der Wichern-Schule. Insgesamt 28 Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft sowie des Deutschen Bundestages nutzen den diesjährigen Tag der freien Schulen am Donnerstag, 25. Oktober 2018, für einen Besuch an Hamburgs staatlich anerkannten Ersatzschulen. Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen Hamburg (AGFS) informieren sich die Politikerinnen und Politiker vor Ort in Gesprächen mit Schulleitungen, Lehrer- und Elternvertretern sowie Schülern über die besonderen Profile, pädagogischen Konzepte sowie Chancen und Nöte staatlich anerkannter Ersatzschulen. Anschließend gestalten die Bürgerschafts- sowie Bundestagsabgeordneten selbst eine altersgerechte Schulstunde zum Thema „Lernen in Freiheit“. Auch Hamburgs Schulsenator Ties Rabe wird den Aktionstag nutzen, um einen persönlichen Einblick in eine staatlich anerkannte Ersatzschule zu nehmen. Ebenfalls mit dabei sind u.a. die Bundestagsabgeordneten Katja Suding (FDP), Anja Hajduk (Grüne), Marcus Weinberg (CDU) und Christoph de Vries (CDU) sowie die Bürgerschaftsabgeordneten Markus Schreiber (SPD), Dr. Stefanie von Berg (Grüne), Dirk Kienscherf (SPD) und Birgit Stöver (CDU). 
„Die staatlich anerkannten Ersatzschulen sind nicht nur ein grundgesetzlich erwünschter Bestandteil des öffentlichen Bildungswesens. Sie sind das Spiegelbild einer vielfältigen und freien Bildungslandschaft“, erklärt Andreas Haase, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft freier Schulen in Hamburg und Geschäftsführer der Brecht-Schule. Der jährliche Aktionstag der freien Schulen biete eine hervorragende Möglichkeit, um Verantwortlichen aus Politik und Gesellschaft einen intensiven Einblick in die Arbeit und das vielfältige Wirken der freien Schulen in der Hansestadt zu geben.

Unter dem Motto „Lernen in Freiheit“ sind die Politiker in diesem Jahr aufgefordert, eine eigene Unterrichtsstunde mit Bezug auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu gestalten und junge Menschen zum Einsatz für das Allgemeinwohl zu ermutigen.

In der Hansestadt Hamburg besuchen derzeit mehr als 20.500 Kinder und Jugendliche eine freie Schule. Das sind 10,6 % aller Schüler. Mit dem Tag der freien Schulen wollen die in der AGFS zusammengeschlossenen Schulträger – das Erzbistum Hamburg, der Arbeitskreis evangelischer Schulen, die Landesarbeitsgemeinschaft der Rudolf Steiner Schulen sowie der Verband Deutscher Privatschulen (VDP) – die Vielfalt der Profilierungen im Bildungssystem sichtbar machen.

 

Gegenbesuch aus Indien

Nach der Schülerreise in den Herbstferien kam es am letzten Freitag schon zum Gegenbesuch. Zu Gast waren Pastor Joshua Peter, Leiter des Quo Vadis Centers - und Gastgeber der Reisegruppe, Mr. Hubert, Schulleiter der von der Reisegruppe besuchten Schule, und zwei weitere Kirchenbedienstete. Herr Pallmeier empfing die Gäste und zeigte ihnen unsere Schule. Als Dank und Ehrerbietung wurde ihm feierlich ein Seidenschal umgelegt.

Am Nachmittag besuchten unsere Gäste, zusammen mit den Schülern der Reisegruppe, das Miniaturwunderland und anschließend ging es noch ins Hofbräuhaus. Dabei gab es viele Gelegenheiten, sich an die schöne Indienreise zu erinnern.

Jan Springer

Begrüßung nach der Ankunft
Schülerbegegnungen

Interkulturelles Lernen: Schülerreise nach Indien

 

„Wer steht, verliert, wer geht, gewinnt.“ So fasste ein Schüler der Reisegruppe nach Indien das Verhalten im Straßenverkehr zusammen, welcher uns mit seiner ungewohnten Mischung aus sehr vielen Menschen, zu Fuß oder auf dem Fahrrad, einem nie enden wollenden Strom von Motorrädern, TucTucs und Bussen, begleitet von einer konstanten Geräuschkulisse aus Hupen, sowie immer wieder stoischen Kühen an oder eben mitten auf der Straße beeindruckte.

Wie kam es dazu?

Nach zwei Jahren Vorbereitung konnte eine Gruppe von Oberstufenschülern und einigen Ehemaligen in den Herbstferien endlich nach Tiruvannamalai im indischen Bundesstaat Tamil Nadu aufbrechen, begleitet von Herrn Springer und Frau Vogel-Döring. Gastgeber vor Ort war das Quo Vadis Center, eine Einrichtung der christlichen Minderheit, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch vielfältige Angebote und Offenheit zur Verständigung und Akzeptanz aller Religionen untereinander beizutragen. Dies spiegelte sich auch in unserem vielfältigen Programm wider, das von evangelischen Gottesdiensten in unterschiedlichen Dorfkirchen über den Besuch eines Ashrams, einer Moschee, eines großen Hindu-Tempels bis hin zu Meditationstechniken und Gesprächskreisen reichte. Darüber hinaus verbrachten wir auch zwei Tage an einer Schule und die deutschen Schüler bekamen beim Besuch einiger indischer Schüler nach dem Unterricht einen Einblick in deren Lebenssituation.

Kurzum, es liegen zwei intensive Wochen voller neuer Eindrücke und bereichernden und bleibenden Erfahrungen hinter uns, für die alle Beteiligten sehr dankbar sind!

Jan Springer und Elke Vogel-Döring

Postkarten der Kunst- und Fotokurse

Es gibt neue Postkarten von Schülerarbeiten aus den Kunst- und Fotokursen. Am Tag der offenen Tür sind diese für 1€ pro Stück zu erwerben, der Erlös geht in die Veröffentlichung bzw. Präsentationen weiterer Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht des Gymnasiums der Wichern-Schule!

Mehr Postkarten gibt es hier!

Sabine Eckert

Generalkonsul Rick Yoneoka mit den Gästen
Amerikanische und deutsche Schüler im Gespräch

Besuch im US Konsulat

Vergangenen Dienstag besuchte eine Gruppe Wichern-Schüler auf Einladung von Generalkonsul Rick Yoneoka das US Generalkonsulat an der Außenalster. Teilnehmende Wichern-Schüler waren Schüler der diesjährigen und der kommenden MinnesotaAustauschgruppe. Nachdem alle Teilnehmer die, mal wieder ausgesprochen gründliche, Sicherheitskontrolle passiert hatten, begann der offizielle Teil der Veranstaltung, die Begrüßung zahlreicher amerikanischer Austauschschüler, die das kommende Jahr in Deutschland verbringen werden. Mit warmen und sehr persönlichen Worte begrüßte Generalkonsul Yoneoka die kommenden Gastschüler, wünschte ihnen das beste und erinnerte daran, dass sie jetzt alle Repräsentanten und somit im Grunde auch Diplomaten der Vereinigten Staaten seien. Gleichzeitig erzählte er, dass auch er vor „langer Zeit“ ein Auslandsjahr in Deutschland absolviert hätte und sich immer noch gerne an die Zeit erinnere. Später hatten wir Schüler, bei Donuts und Cookies, die Gelegenheit uns mit den Amerikanern auszutauschen und mit denen, die in Hamburg bleiben Kontaktdaten auszutauschen. Ausdrücklich möchten wir uns beim US Generalkonsulat Hamburg und bei Generalkonsul Rick Yoneoka für die Einladung, zu dieser sehr schönen und interessanten Veranstaltung bedanken!

Bradley Beth (S3) 

We need you - Berufsorientierung bittet um Mithilfe

Die Berufsorientierung am Gymnasium verändert sich weiter. Dazu zählt beispielsweise im Jahr 2019 die zum zweitenmal durchgeführte Berufsorientierunswoche für das erste Semester unserer gymnasialen Oberstufe.

Im Rahmen dieser Woche brauchen wir Hilfe und zählen dabei auf Ehemalige. Wir möchten erstmals eine Veranstaltung (in Form eines "Marktplatzes") anbieten, wo Studierende und Auszubildende unseren Schülerinnen und Schülern einmal Rede und Antwort stehen.

Warum also eine Ausbildung? Und was ist an der Uni ganz anders als in der Schule? Und warum studiert man Theaterwissenschaft? Solche - oder ähnliche - Fragen lassen sich aus der Praxis heraus viel besser beantworten.

Es soll dabei eine zwanglose Kommunikation in kleinen Gruppen entstehen. Wen bzw. was suchen wir? Auszubildende und Studenten, die jeweils schon ein wenig "Erfahrung" haben (also z.B. ab dem zweiten Lehrjahr), aber eben noch im Studium oder in der Ausbildung sind und bereit wären, am 13. September (Donnerstag) ab etwa 12.30 Uhr für rund zwei Stunden in die Schule zu kommen. Die Studiengänge und Ausbildungsberufe sind dabei egal - je vielseitiger, desto besser.

Wir hoffen auf Unterstützung und freuen uns auf Rückmeldungen - gerne per Email an berufsberatung@wichern-schule.de.

Susanne Königsmann / Kay Helge Wendler

Marianne und Günther Wilke

Eine jüdische Kindheit in Hamburg Eimsbüttel

„Das Schlimmste war die Ungewissheit, wie lange die Angst, die Erniedrigungen und Ausgrenzungen durch die Gesetze der Nationalsozialisten noch andauern würden. Würde es noch schlimmer werden? Müssen wir aus Deutschland weg? Wir wussten ja nicht, dass 1945 alles vorbei sein würde“, so erzählt die 89-jährige Marianne Wilke.

Die alte Dame ist zusammen mit ihrem Mann in die ev. Wichern-Schule gekommen, um den SchülerInnen der 8ten und 9ten Klassen aus ihrem Leben während der Naziherrschaft zu erzählen. Sie ist eine der letzten Zeitzeuginnen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, so lange wie möglich ihre Erlebnisse aus dieser Zeit in Schulen zu erzählen. Als die Nationalsozialisten an die Macht kamen, war sie sechs Jahre alt. Ihr Vater war Jude, doch die Religion spielte in ihrem Elternhaus keine Rolle. Ihr Vater arbeitete als Kaufmann bei einer Reederei, ihre Mutter war Hausfrau.

Als kleines Mädchen erlebte sie auf der Straße, dass andere Kinder nicht mehr mit ihr spielen wollten und durften, weil sie ein Judenkind war. In der Schule hörte sie von deutschem und jüdischem Blut und davon, dass ihre Eltern in einer Mischehe lebten, die eine Rassenschande war. Sie verstand damals nicht, warum sie anders war als die anderen Kinder. Marianne Wilke erzählt von ihrer Lehrerin, die jedes Jahr angeben musste, ob sie jüdische Kinder in der Klasse habe. Die Lehrerin war mutig und schützte sie, indem sie Marianne nicht als Jüdin in die Liste schrieb.

Später musste sie miterleben, wie ihre Mutter von SS-Männern unter Druck gesetzt wurde, damit sie sich von ihrem jüdischen Mann scheiden ließ. Ihre Lehrerin war es auch, die Marianne eine Stelle als Hausmädchen vermittelte, wodurch sie als Jugendliche die Nazizeit überleben konnte. Als Dreizehnjährige musste sie Hausarbeiten verrichten, jeden Tag einkaufen und für die Familie kochen – eine harte Zeit.

Marianne Wilke liest den SchülerInnen einige Verbote vor, die für Juden galten: Nicht mehr ins Kino, Theater und Schwimmbad gehen, nicht auf einer Parkbank sitzen, kein Fahrrad und Radio besitzen. Sie verließ in dieser Zeit kaum mehr die elterliche Wohnung. Noch schlimmer wurde es, als sie an allen Kleidungsstücken den gelben Judenstern tragen musste. Nun wurde für alle sichtbar, dass sie eine Jüdin ist. Nur wenige Nachbarn brachten der Familie heimlich Lebensmittel und Bücher. Sie erlebte, wie ihr Vater noch kurz vor Kriegsende in das KZ Theresienstadt deportiert wurde. Zum Glück überlebte er dies.

Marianne Wilkes Erfahrungen während ihrer Kindheits- und Jugendjahre, in denen sie immer wieder erfährt, dass sie „nichts wert ist“, haben sie lange verfolgt und dazu geführt, dass sie das Vertrauen zu erwachsenen Personen verloren hat. Daher hat sie beruflich als Erzieherin mit Kindern gearbeitet. Über eine Stunde erzählt sie, beantwortet später Fragen der SchülerInnen. Mit großer Konzentration hören alle zu, es ist sehr still im Raum.

Ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte als persönliches Erlebnis - das ist anders als darüber im Geschichtsbuch zu lesen. Die ZuhörerInnen sind beeindruckt und berührt von Marianne Wilke und ihren Erzählungen.

Ursula Spendlin

Die Quelle, ein Ort der Stille
In der Kirche
Die Reisegruppe
Die alte Dorfkirche

Taizé-Reise 2018 - eine kirchliche, entspannende, aber auch erfahrungsreiche Woche 

Begonnen hat diese christliche Reise nach Taizé doch aber zu eher unchristlichen Zeiten, denn der Treffpunkt am Hauptbahnhof Hamburg war um 5 Uhr am Morgen. Mit 49 Schülern und 7 Begleitern ging die Reise also zuerst mit dem ICE los. Mit diesem fuhren wir dann ungefähr sechs Stunden bis Freiburg und stiegen dann in den Reisebus um. Das Einladen lief unter den Anweisungen von Herrn Wendler sehr schnell, sodass unsere Schule rekordverdächtig schnell um 17.15 Uhr in Taizé ankamen.

In Taizé dann angekommen, haben wir zuerst eine kleine Einführung bekommen, sowie Tagesablaufplan und Geländeplan. Der Empfang war wirklich sehr nett, kompetent und sogar auf Deutsch. Nachdem begaben wir uns zu unserem Zeltplatz und bauten die Zelte auf. Mit insgesamt 56 Personen aus der Wichern-Schule nahmen wir damit also auch einen Großteil des Zeltplatzes ein. Die Zelte standen schnell, sodass wir alle pünktlich zum Abendessen gehen konnten. Das erste Abendessen war wie erwartet sehr einfach und wenig, aber man konnte trotzdem satt werden. Danach gingen wir alle gemeinsam zu unserem ersten Gottesdienst, dem Abendgebet. Es war wunderschön. Die Kirche sah toll aus, viele Menschen sangen, beteten und schwiegen zusammen. Selbst für Taizé-Erfahrene und Agnostiker war dieser Gottesdienst bewegend. Die harmonische Akustik sorgte für einen wirklich schönen, einheitlichen Klang in der Kirche. In Kombination mit der Schweigezeit hat dieser Gottesdienst den „Stadt- und Schulstress“ aus Hamburg wirklich beseitigt. Nun hatte man noch etwas Zeit sich etwas beim „OYAK“, was ein kleiner Laden ist, der Produkte zum Einkaufspreis verkauft, zu kaufen. Um 23 Uhr war Nachruhe auf unserem Zeltplatz.

Am nächsten Morgen trat dann der richtige Tagesablauf in Kraft. Zuerst hat sich die ganze Wichern-Schule auf einem Platz um 8 Uhr getroffen, um organisatorische Sachen und auch spirituelle Vorschläge zu besprechen. Anschließend gingen wir dann alle zum Morgengebet in die Kirche. Nach einem wieder sehr schönen Gottesdienst gab es dann das Frühstück. Weiter ging das Programm dann um 10 Uhr, als sich dann alle Personen bis 16 Jahre und alle Team-Leiter und Begleiter (international) unter einem großen Pavillonzelt trafen. Dort gab es eine kleine Bibeleinführung von einem der Taizé-Brüder. Darauf wurden wir dann in 14 Gruppen eingeteilt mit immer zwei bis vier Team-Leitern. In diesen internationalen Gruppen hat man dann über die vorige Bibeleinführung und den dazugehörigen Bibeltext geredet und diskutiert, natürlich auf Englisch. Dieses Treffen ging morgens immer ungefähr eine Dreiviertelstunde. Im Anschluss war dann das Mittagsgebet und das Mittagessen. Um 15.15 Uhr war das zweite Treffen in den internationalen Gruppen. In diesen wurden auch wieder Bibelstudien betrieben, aber auch Spiele gespielt. Anschließend gab es dann eine lange Freizeit, bis dann das Abendessen um 19:00 Uhr begann. Darauf folgte dann das Abendgebet. Des Weiteren wurden an verschiedenen Tagen Workshop, Chorproben und Ähnliches angeboten. Diese Veranstaltungen wurden jeden Morgen bei der Bibeleinführung angesagt. Auch abends nach Nachtruhe wurde uns von unseren Begleitern angeboten, noch einmal die Kirche zu besuchen. Denn diese hat auch nachts auf. Dort konnte man dann mit den anderen Personen zusammen Lieder singen, still sein oder beten. Am Donnerstag hatten wir ein Gespräch mit einem der Taizé-Brüder. Es war sehr interessant zu hören, wie diese Brüder in Taizé leben, wie zum Beispiel ein Tagesablauf aussieht und was die Familie und Freunde von dem Beruf halten.

Mit unserer Schule hatten wir in Taizé wirklich eine sehr schöne Zeit. Ein besonders toller Abschluss war der letzte Gottesdienst, an dem jeder eine Kerze bekam, die dann während des Gottesdienst angezündet wurde. Es sah toll aus, wie auf einmal die ganze Kirche mit Kerzen aufleuchtete. Ein wirkliches Erlebnis für‘s Leben. Diese Reise war wirklich wieder ein voller Erfolg und das seit 15 Jahren. Hiermit wollen wir auch noch einmal allen Beteiligten, Spendern und Begleitern danken.

Alexander Albus, 9g1

 

Zum Abschied gibt es ein Interview mit den langjährigen Teamleitern Kay Helge Wendler und Günter Kutzke

Offizieller Empfang der Schulleitung
Tagesreise nach Berlin

Welcome!

Sie sind zwar schon ein paar Tage hier, jetzt aber folgte die offizielle Begrüssung durch Herrn Pallmeier: unsere Gäste von unserer Partnerschule in Minnetonka (Minnesota, USA) sind auf Gegenbesuch.

Sie haben schon viel erlebt. Unterrichtsbesuche (auch in der Grundschule bei Frau Gorges), Tagesexkursionen nach Berlin, Lüneburg, aber auch historische Aspekte wie ein Besuch in der Gedenkstätte Neuengamme standen auf dem Programm. Herr Springer und Herr Wendler haben viel Arbeit investiert, welches auch sichtlich dankbar angenommen wurde.

Seit acht Jahren existiert das Austauschprogramm, wir planen bald also für das runde Jubiläum. Die nächste Gruppe ist schon in den Startlöchern. Schätzungsweise 350 Jugendliche aus beiden Ländern haben bisher an diesem Austausch teilgenommen. Im Gespräch mit unserer amerikanischen Kollegin Frau Wacker bedankten sich Herr Pallmeier und Herr Dr. Schäpers für diese verlässliche Partnerschaft.

Erfreuliche Randnotiz: Die Patenschaft wurde vom Goethe-Institut offiziell ins deutsch-amerikansiche Patenschaftsprogramm aufgenommen. Dadurch erhoffen wir uns - neben der zusätzlichen Würdigung - Zuschussmöglichkeiten. Damit auch weiterhin der Austausch fortgeführt werden kann.

Kay Helge Wendler

Ehrung für Streitschlichter der Wichern-Schule

Jedes Jahr findet der Hamburger Streitschlichtertag statt, auf dem sich die Streitschlichterinnen und Streitschlichter aller Hamburger Schulen treffen. In Workshops bekommen sie die Gelegenheit, sich über ihre Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Unser Streitschlichterteam (Kankou Kone, Berkan Ficici, Anna Oesterheld, Caroline von Gregory, Ann-Cristin Wriggers) war auch dabei. Zum Abschluss wurde ihnen als Anerkennug für ihre Arbeit als Streitschlichter an unserer Schule eine Urkunde von Herrn Altenburg-Hack, dem Amtsleiter der Schulbehörde, überreicht.

Nicola Greiser

 

 

1. Platz im Plakatwettbewerb

Beim Plakatwettberwerb der Hamburger Polizeiverkehrslehrer, an dem die siebten und achten Klassen der Wichern-Schule teilgenommen haben, hat Nele Anhenn aus der 7g1 den ersten Platz belegt. Dafür wurde sie am 18 Juni in der Laeiszhalle geehrt.

Sabine Eckert

Auf der Plattform der Cathédrale Notre Dame de Strasbourg

Zu Besuch in Strasbourg

«Ils sont vraiment sympas» - mit diesem netten Satz verabschiedeten sich unsere französischen Austauschpartner nach einem erlebnisreichen und sonnigen Tag. 50 französische und deutsche Jugendliche der 9. Klassen hatten sich nach einem gemeinsamen Schultag nachmittags im Parc de l´Orangerie, unweit des Europäischen Parlaments, zu einem typisch französischen Pique-nique getroffen um sich näher kennen zu lernen und ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen.

Die restlichen Tage unseres Strasbourg-Aufenthalts (05.-08.06.) nahmen wir uns Zeit, die Stadt zu besichtigen, nahmen an verschiedenen Stadtführungen teil, zu Fuß, mit dem Boot, streiften bei Tag und abends durch die Gassen der mitteralterlichen Stadt, besuchten das Europaparlament und genossen die „Cuisine alsacienne“, die Küche des Elsass. Die Aufgeschlossenheit unserer französischen Nachbarn machte es allen leicht, Sprachbarrieren schnell zu überwinden, und auch das schöne Wetter und die gute Stimmung innerhalb der Gruppe die sich in Frankreich gleich wohl fühlte ließen diese Woche zu einer besonderen Sprachreise werden. Vive l´Europe!!

Gabriele Rein

„Das also ist des Pudels Kern“ vom Theaterkurs 10/11 - Das war eine Kulturplakette wert!

Am 5. und 6. Juni führte der Theaterkurs 10 Gym/11 StS unter Leitung von Frau Kortendieck seine selbst entwickelte Highschool-Dramödie „Das also ist des Pudels Kern“ auf. Zu sehen und zu hören bekam der Zuschauer einen einfachen, alt bewährten Plot: An eine Schule, in der Kunst und Kultur gepflegt und genossen werden, kommt ein neuer Direktor, der all dies für überflüssig hält und stattdessen eine rein ökonomische Ausrichtung der Schule durchsetzen will. Er führt einen autoritären Führungsstil ein, erpresst und kontrolliert die Lehrer der Schule, missachtet die Interessen der Schüler und bricht ein Tabu, indem er in den künstlerischen Darbietungen der Schüler Werbung platziert.

Die Schulgemeinschaft bangt nicht nur um ihre Werte und ihr bis dahin gutes Miteinander, sie fürchtet auch, in diesem Jahr DIE Kulturplakette nicht verliehen zu bekommen. Die Schüler finden schließlich einen Weg, sich gegen das Diktat des unsympathischen Direktors zur Wehr zu setzen: Sie studieren ihre eigenen Darbietungen ein. Am Ende entpuppt sich der Direktor natürlich als ein Betrüger und dank des besonderen Engagements der Schüler und einiger ihrer Lehrer (natürlich derjenigen der künstlerischen Fächer :-)) gelingt es doch noch, die Kulturplakette zu ergattern und den guten Geist der Schule zu retten. Ende gut, alles gut!

Wer nun denkt, dass bei einer solchen Geschichte Klischees bedient werden, der liegt richtig! Und das ist gut so! Die Schauspieler spielten genüsslich und mit einer Prise Selbstironie ihre humorig- übertriebenen Rollen aus, und das Publikum dankte es ihnen mit kollektiven Seufzern und begeistertem Applaus. Letzteren gab es natürlich besonders bei den musikalischen und tänzerischen Darbietungen, die von schrullig über empfindsam bis dynamisch-mitreißend reichten und von den Darstellern mutig und zum Teil sehr gekonnt auf die Bühne gebracht wurden. Unterstützt wurden sie dabei von dem Tanzkurs von Frau Dümmler mit einer sehr gelungenen Choreografie. Bei aller Show und allen Klischees gab es schließlich auch in einigen ernsthafteren Momenten leidenschaftliche Plädoyers für eine finanziell unabhängige, ganzheitliche Bildung, die Kunst, Kultur und Kreativität fördert und die Interessen der Schüler berücksichtigt. Wollen wir das nicht alle? Ja, aber ... An dieser Stelle führte uns das harmlos anmutende Spiel auf Fragen zurück, die uns auch an der Wichern-Schule beschäftigen.

Katrin Burgert 

Tolle Erfolge der Schulruderer

Unsere siebten Klassen am Gymnasium rudern. Und das mitunter auch über den Unterricht hinaus, was unseren Kooperationsparnter, den Alsterruderverein Hanseat, natürlich genauso freut wie uns.

Auf der Regatta Otterndorf sind: Marie Burger, Anna Lubitz, Isabelle Dinkelakker, Laura Marques im Doppelvierer und Aischa Al-Wattar und Nora Toibermann im Doppelzweier.

In Kettwig - Essen, der größten Kinderregatta in NRW, wo die besten aus Deutschlands Westen starten, gewannen Nora und Aischa als zeitschnellstes Boot die 3000m Distanz. Auf 1000m reichte es für die zweitschnellste Zeit. Was für eine Leistung!

Besonderes Gewusel dann bei der Hamburger Schülerregatta am 07.06.: Dort waren wir mit fast 30 Kindern aus den siebten Klassen am Start. Ohne die vielen helfenden Hände (u.a. auch von Frau Eckert) wäre das nicht zu schaffen gewesen. Bei bestem Wetter hat die Gruppe wunderbar harmoniert, auch wenn man sich oftmals den "größeren" Vereinsruderern geschlagen geben musse. Es hat aber sichtlich Spaß gemacht. Und das ist die Hauptsache! Ein paar Bilder der letzten Regatten verdeutlichen das auch!

Jetzt drücken wir die Daumen für die Hamburger Meisterschaften - vielleicht gelingt dem Mädchen-Doppelvierer wieder die Qualifikation für "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin? Viel Erfolg dafür! 

Kay Helge Wendler

Frau Malhotra 1968 in Delhi


Besuch aus Indien

Die IndienAG und die 9g1hatten am 4.Juni Frau Malhotra zu Gast. Frau Malhotra, geboren und aufgewachsen in Emden, ist nach der Heirat mit einem Inder nach Delhi ausgewandert und lebt dort seit 50 Jahren.

Den Schülern berichtete sie von Ihren Erfahrungen, wie sie es als junge Frau erlebt hat, auf einmal Teil einer, glücklicherweise liberalen, indischen Familie zu sein. Veranschaulicht wurde die Schilderung durch Bilder aus einer Zeitungsreportage über Frau Malhotra, die 1968 erschienen ist. In dem Gespräch ging es aber auch um die wirtschaftliche Entwicklung Indiens in den letzten Jahrzehnten. Die von der Regierung forcierte Digitalisierung stellt viele Kleinunternehmer vor Probleme, da viele Transaktionen nur noch über das Internet abgewickelt werden dürfen. Weitere Themen waren die Bevölkerungszunahme in Delhi und Maßnahmen gegen die zunehmende Umweltverschmutzung. 

Jan Springer

Das also ist des Pudels Kern
Eine Theateraufführung der zehnten und elften Klassen

Schulleiter Schiller wird versetzt.

Sein Nachfolger Dr. Kern möchte die bisherige Kulturschule wirtschafts-orientiert umkrempeln. Ob diese Herangehensweise erfolgversprechend ist, wenn es um die nachhaltige Finanzierung von Bildung geht?

Und was bedeutet dieser Kurswechsel für den Abschlussjahrgang? Die Jugendlichen sind mit einem Bein schon zum Schultor hinaus. Aber nach welchem Kompass werden sie ihren Kurs ausrichten? Was ist ihnen wichtig? Was ist des Pudels Kern?

Edelgard Kortendieck

Am 5. und 6. Juni um 19:30 im Wichern-Forum

Fasten in der Schulzeit

Momentan fasten viele Muslime, auch Schülerinnen und Schüler unserer Schule. Der Ramadan ist wichtiger Bestandteil des Islam, soll aber nicht dazu führen, dass die konzentrierte und damit erfolgreiche Teilnahme am Unterricht gefährdet ist. Wer sich in der Schule nicht konzentrieren kann, sollte an Schultagen nicht fasten - dies sagen auch islamische Theologinnen und Theologen. Einige Stimmen gibt es hier zum Nachlesen, eine vom islamischen Theologen Mouhanad Khorchide, der für die Ausbildung von Lehrkräften für den islamischen Religionsunterricht zuständig ist und grundsätzlich äußert, dass Fasten nur solange sinnvoll sei, wie man es schafft, den Alltag zu bewältigen, und einige von der Imamin Halima Krausen empfohlene. Halima Krausen ist Imamin, Theologin, die auch an der Hamburger Akademie der Weltreligionen tätig ist. In dem Artikel geht es darum, dass man sich in Nordeuropa vor allem im Sommer auch an die Zeiten in Mekka und Medina halten kann, da die Tage hier momentan doch zu lang sind.


https://www.kath.ch/newsd/fasten-darf-nicht-benachteiligen/ (29.5.2017)

http://rustukam.blogspot.de/2017/05/die-tagliche-fastendauer-in-deutschland.html?m=1 (29.5.2017)

Alke Seidenberg

Ruder-Bericht aus dem wöchentlichen Training der 7G1 im ARV Hanseat

Im April waren Nick und ich ( Leonard ) zu ersten Mal in einem schmalen Ruderboot ohne Steuermann. Wir mussten das Rudern förmlich komplett neu lernen. Am Anfang haben wir im Ruderboot sehr gewackelt, haben uns aber irgendwann wieder eingekriegt. Schließlich fingen wir an zu Rudern und sind zu unserer Überraschung vorangekommen. Doch dann war das Problem mit dem Steuern…..

Wir hatten ja keinen Steuermann und steuerten direkt auf die Brückenkante zu. Vom Ufer hörten wir die sehr motivierenden Rufe der Ruderlehrer. Wie z.B.: Skulls nicht zu weit auseinander halten – oder, wenn ihr ein Skull loslasst fallt ihr sofort ins Wasser! Danach schafften wir durch austarieren der Skulls die Kurve und waren wieder in der Spur bzw. in der Fahrspur. Nach und nach wurden wir immer besser, nach 10 min. kamen wir zur Wendestelle „Das Loch“ an und haben zu unserer Überraschung das Ruderboot sehr gut gewendet. Nun fuhren wir mit Motorbootbegleitung (Dylan und Frau Eckert) zurück in Richtung Ruderverein Hanseat. Während der Rückfahrt gab Dylan uns noch ein paar Tipps zum „schneller Rudern“. In nur 25 min. haben wir uns mit dem ganz neuen Gefühl im Boot vertraut gemacht und konnten ziemlich professionell in diesem für uns besonderen Ruderboot sitzen. Uns hat das Ruderboot fahren in diesem Boot besonders viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf einen weitere Gelegenheit zusammen in einem schnellen 2er zu sitzen. 

Ein Video gibt es hier!

Nick & Leonard, 7G1

Invitation à la Soirée française

Am Montag, den 28.05.18 um 19.00h findet zum viertel Mal unsere „Soirée française“, der französische Abend, statt.Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 6-10 werden Ihnen und euch in bunten und kurzweiligen Beiträgen und kleinen Szenen das Land, die Kultur und die Lebensweise unseres Nachbarlandes näher bringen. Zwischendurch hören wir Musik, wer mag singt mit oder stärkt sich in der Pause am Bistrot. Die Veranstaltung ist größtenteils in französischer Sprache, unsere beiden Moderatorinnen sprechen aber deutsch und führen Sie so durch den Abend.

Montag, den 28.05.18 von 19 bis 21 Uhr im Wichern-Forum, Großer Saal.

Der Eintritt ist frei.

Gabriele Rein

"Vor dem Fest" – eine überzeugende Vorstellung des Theaterkurses der S2

Was ein Kulturprofil so leisten kann, das hat uns der Theaterkurs unter der Leitung von Katrin Burgert gezeigt. Im 2. Semester nun hat sich der Kurs an die  Umsetzung der Pflichtlektüre Deutsch „Vor dem Fest“ von Sasa Stanisic gewagt.

Dazu musste zunächst einmal ein Skript erstellt werden, denn eine schulbühnentaugliche Fassung lag natürlich nicht vor. Frau Burgert ist es gelungen, den schmalen Grat zu meistern, auf dem entschieden wird, was man kürzen oder gar ganz weglassen darf, um den Inhalt nicht zu entstellen, gleichzeitig aber eine angemessene Aufführungszeit einzuhalten.

In einer überzeugenden, liebevoll-aufwendigen Inszenierung stellte uns der Kurs das Ex-DDR-Dorf Fürstenfelde vor mit seinen verbliebenen Bewohnern. Hier bekamen nun die Schüler reichlich Gelegenheit zu zeigen, wie sie das Stück interpretieren und in den Szenen umsetzen. Dabei wurde eine große Spielfreude deutlich und manche der Akteure wuchsen geradezu über sich hinaus. So glaubte man beispielsweise dem Hühnerhalter jede Geste, jedes Wort, überzeugend auf ihre Weise alle Dorfbewohner, alteingesessene wie zugezogene.

Auf der Bühne zeigen uns die Schüler immer wieder Seiten, die man sonst im Unterricht nicht so deutlich wahrnimmt. Zusammen mit den Schülern von der Technik, die wieder einmal beeindruckende Arbeit geleistet haben, hat sich der Kurs mit einem tollen Theaterabend empfohlen. Vielen Dank, Katrin Burgert, vielen Dank Schülerinnen und Schüler des Kulturprofils. 

Hildburg Schäpers

Das Team hat allen Grund zum Jubeln!

Die Mädchen Volleyball Schulmannschaft der Wichern-Schule holt grandiosen 4. Platz im Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin!


Die Spielerinnen Emma, Pegah, Cindy, Luana, Barbara, Marsala, Jana und Kapitänin Sarah wurden von Trainer Torben Meier perfekt von Spiel zu Spiel eingestellt und schaffen eine historisch einmalige Leistung für Hamburger Volleyballteams in diesem prestigeträchtigen Wettbewerb aller Schulen in Deutschland: 4. Platz! Im kleinen Finale war der Gegner Potsdam erst im entscheidenden dritten Satz Endstation für das Rennen um die Bronzemedaille. Glückwunsch!

Marcel Maarifat

Achtung! – Jess stellt nicht nur unverfängliche Fragen .
Die 7G2 mit Jess

Wichern-Schüler als Trendchecker

JESS, WE ARE LIVE - KiKA LIVE!

Na klar, wer in Hamburg wissen will, wo's lang geht, kommt an die Wichern-Schule. Die beliebte KiKA-Moderatorin Jess fragte die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7g2, was angesagt ist. Wer sehen will, welche Lieblingsfilme und Lieblingslieder unsere Siebtklässler haben, schaltet am Donnerstag um 20.00 Uhr ein. Dort erfährt man auch mehr über den "Ausraster der Woche". Wir sind gespannt!

Ein Foto gibt es hier

KIKA-LIVE

Am Freitag den 13.04.2018 wurde die Klasse 7g2 für die Kindersendung „KIKA-LIVE” gefilmt.

Jess( Jessica Lange) die Moderatorin und ihre Kollegin Lisa haben uns zuerst erklärt, was passieren wird, wie lange wir filmen werden, worüber wir filmen werden und dass wir nicht so schüchtern vor der Kamera sein sollen. Dann ging es endlich los!!!

Zuerst haben wir das Intro gemacht und haben über die IPads und über „SuS for Afrika“ gesprochen. (Das war eine Aktion von Schülerinnen und Schülern der WICHERN-Schule, um auf den Hunger in verschiedenen Ländern Afrikas aufmerksam zu machen.) Manchmal brauchte man mehrere Versuche, da immer etwas nicht geklappt hat. Nach dem Intro haben wir einen kurzen Locations-Wechsel gemacht und zwar zum Paulinum.

Dort ging es um unsere Lieblingslieder: Wir haben kleine Gruppen gebildet und Jess ist dann immer zu einer Gruppe gegangen und hat alle nach ihren Lieblingsliedern gefragt. Danach hatten wir 20 Minuten Pause.

Nach der Pause gab es wieder einen Location-Wechsel und zwar vor den Flügel 6, weil wir eine Aufnahme von oben brauchten wegen des nächsten Themas: Jess hat uns Trends gezeigt und wir durften entscheiden ob wir sie gut oder schlecht finden, also TOP oder FLOP. Sie hat uns Trends gezeigt wie z.B. durchsichtige Taschen, Schuhe, Jacken. Dann hat sie uns nach unserer Meinung gefragt. Wir haben ihr die aus „musical.ly“ bekannte „Boomfloss challenge“ beigebracht. Nach TOP oder FLOP ging es weiter zu unseren Lieblingsfilmen oder Serien. Da hat sie uns gefragt, was unsere Lieblingsfilme sind und worum es darin geht. Nach den Filmen kam es zu den „Ausrastern der Woche“. Dort sollten wir sagen, was uns in der Woche besonders genervt hat. Dafür sind wir auf den Bolzplatz gegangen. Nach unseren „Ausrastern der Woche“ haben wir das Outro gemacht und paar Bilder gemacht. Dann musste Jess los und Lisa hat nur noch schnell unsere Namen aufgeschrieben. Das war der Tag der 7g2 in Kooperation mit KIKA-LIVE.

Rosa Musa (Schülerin aus der 7g2)

Ein neuer Clip aus dem Stop-Motion-Kurs.

Produziert von Julia, Maike (9g3) und Maria (8g3), als Gast: Johanna (9g3).

"In 70 Sekunden durch die Wichern-Schule"

 

Ausgezeichnetes Grammatik-Video!

Erklärfilm mit Augenzwinkern – très très bien! Mit ihrem Tutorial zu französischen Possessivbegleitern haben fünf Schülerinnen und Schüler aus dem Französischkurs F9 den dritten Platz abgeräumt – und zwar beim „Grammatikool“-Wettbewerb des Institut français.
Sehen Sie selbst!

 Ruder-Ergo-Cup an der Wichern-Schule

Ende Februmar war die Wichern-Schule für einen Tag das Ruder-Zentrum der Stadt. Beim 109. Schüler-Ergo-Cup traten die Hamburger Nachwuchs-Ruderer und aktuelle Spitzensportler zum Wettkampf an. Dabei wurde auf so genannten Ruder-Ergometern ein Rennen absolviert, zwischen 500m und 2000 Metern waren zu absolvieren. Die Wichern-Schule stellte dem Hamburger Ruderverband die Sporthalle erstmals zur Verfügung. Auch, weil wir damit unseren Anspruch als Schule unterstreichen wollten, wo diese Sportart ein besondere Förderung erfährt, beispielsweise durch die Kooperationen des Gymnasiums in Klassenstufe sieben und im Ganztag mit dem Ruderverein Hanseat.
Mehrer hundert Zuschauer und Athleten waren zu Gast und erlebten spannende und mit unter knappe Rennen. Wir freuen uns besonders über die Wichern-Schülerinnen (ja, es sind aktuell fast nur Mädchen in diesem Bereich besonders aktiv!), welche teilnahmen. Ehre wem Ehre gebührt, deshalb hier einmal die (hoffentlich!) komplette Ergebnisliste mit Wichern-Beteiligung und ein paar Fotos der gelungenen Veranstaltung. Besonders gratuliere ich aus der Ferne Laura, Aischa und Finja zu ihren Medaillen (zweimal Gold!) und der Mädchen Staffel und Felicity zu einem 4. Platz (undankbar, ich weiß). 
Dank an unsere sportlichen Mädels und deren Trainer und Eltern. Ohne sie wären solche Veranstaltungen kaum möglich.

Die Platzierungen finden Sie hier!

Kay-Helge Wendler

 

„Brücken verbinden“

Unter diesem Titel hat die Hamburgische Ingenieurkammer in diesem Jahr den Schülerwettbewerb „Junior ING“ ausgeschrieben. Michael Voldmann und Florian Scheel, beide 10G3, ergriffen die Chance und bauten im Rahmen des „Heureka“-Begabtenkurses eine Brücke – nur aus buntem Papier, 80 cm lang und belastbar mit zwei Kilo! Das war nicht ganz einfach – Brücken bauen will gelernt sein, denn im richtigen Leben müssen sie enorme Belastungen aushalten. Michael und Florian haben viele Stunden mit Planung und Konstruktion zugebracht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wurde mit einer Urkunde belohnt.

Regina Richter

Minnesota-Blog

Vom 22. Februar bis zum 13. März sind 21 Schüler der Wiichern-Schule in Minnesota. Täglich gibt es neue Berichte in ihrem Blog: http://tonka.theoadmin.de/2017/TonkaBlog

 

Herausragend! Wichern-Schule erneut Hamburger Meister im Volleyball!

Die Wichern-Schülerinnen Barbara Osei, Cindy Osei, Luana Abidjan, Jana Stiriz, Sarah Stiriz, Emma Gangey, Marsala Ghousi, Pegah Tabari-Fard und Diana Pham schmetterten, baggerten und pritschten sich zum Titelgewinn beim renommierten hamburgweiten Schulwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" im Volleyball! Sie verteidigten damit ihre Hamburger Meisterschaft aus dem Vorjahr! Damit ist auch klar, das große Ziel ist erreicht: Im April geht es auf große Auswärtsfahrt in die Hauptstadt. Die Qualifikation für das Bundesfinale in Berlin und damit Spiele gegen die anderen 15 Landessieger ist Belohnung und die nächste Herausforderung zugleich. Der Glückwunsch zu dieser klasse Leistung gilt auch dem Coach Torben Meier!


Marcel Maarifat

 

Das Biologie-Profil in Berlin

Das Biologie-Profil des 4. Semesters beschäftigt sich in diesem Halbjahr mit dem Thema Evolution. Dabei ist es  eine besondere Erfahrung, wenn theoretisches Wissen in der Praxis gesehen bzw. überprüft werden kann. Das funktioniert beim Thema Evolution beispielhaft, wenn Menschenaffen beobachtet werden können. Im Berliner Zoo (West) ist ein großer Schatz an Primaten zu finden: Urang-Utans, Gorillas, Schimpansen... Diese Artenvielfalt ist beeindruckend und in kaum einem anderen Zoo so zu finden. Gleichzeitig bietet das dortige Naturkundemuseum eine Vielfalt an Exponaten (u.a. ein beeindruckendes Dinosaurier-Skelett), die weltberühmt ist. 

Deshalb machte sich das Profil auf, um zwei erlebnisreiche Tage in Berlin zu verbringen. Frau Vogel-Döring und Herr Wendler begleiteten. Und natürlich waren dann auch politische Inhalte inkludiert: Abends standen ein Besuch im Bundestag und auf der Kuppel des Reichstages an. Nicht nur bei Dunkelheit ein Highlight, davon konnten sich auch die SchülerInnen überzeugen. Und ein wenig Zeit zum Erleben der Berliner Kultur in Eigenregie blieb auch noch, beispielsweise beim Besuch der Dali-Ausstellung auf der Museumsinsel oder am Potsdamer Platz. Andere hielten es da eher kulinarisch. Sie wollten von ihrem Lehrer wissen, wo es denn die beste Currywurst geben würde. Als ehemaliger Berliner konnte aber auch diese Frage zur Zufriedenheit beantwortet werden. 

Diese weitere  gemeinsame Reise machte dem Profil aber auch deutlich: Bald werden sich unsere Wege trennen. Aber noch standen die Erlebnisse der Gegenwart im Vordergrund. Und das Fazit lautete einmal mehr: Berlin ist immer eine Reise wert! 

Kay Helge Wendler


Herr Pallmeier und Herr Wendler mit den Austauschschülern
US-Konsulin Laura Hammond und Herr Pallmeier

USA Austausch 2018

In wenigen Tagen starten 21 Schülerinnen und Schüler zu unserem jährlichen Austausch an unsere Partnerschule in Minnetonka im US-Bundesstaat Minnesota. Die Vorfreude ist schon groß, uns erwartet ein vielfältiges Programm und (hoffentlich) ein echter Winter mit entsprechenden Temperaturen und Erlebnissen. Auch in diesem Jahr werden wir über Erfahrungen und Erlebnisse „live“ in Form eines Blogs berichten. Neben Tagebucheinträgen werden Bilder und Zusatzinformationen die Eindrücke der Reisenden hoffentlich anschaulich näherbringen. Wir laden also zum Mitreisen und Miterleben ein. Der Blog ist zu finden unter: http://tonka.theoadmin.de/2017/TonkaBlog

Die Auftaktveranstaltung zum Austausch war in diesem Jahr eine Besonderheit: Ein Besuch der Gruppe im Generalkonsulat an der Aussenalster. Nach gründlichen Sicherheits-Überprüfungen betraten wir also knapp eine Woche vor dem Abflug eines der bekanntesten Gebäude der Hansestadt. Meistens kennt man es aber nur von aussen. Wir aber bekamen aber eine Blick auch hinter die Kulissen, beispielsweise beim Blick in das Büro des Generalkonsuls. Auch der Blick von der Terrasse auf die Alster mit dem Hotel Atlantic hat sicherlich Eindruck hinterlassen. Und wer von uns kann schon behaupten, im gleichen Raum gesessen zu haben, wie Präsident Trump vor einigen Wochen.

Besonders haben sich alle Beteiligten über die Teilnahme von Schulleiter Christoph Pallmeier bei diesem Termin gefreut. So haben wir Wertschätzung und Anerkennung gespürt. Auch die Gastgeber auf amerikanischer Seite haben sich sehr darüber gefreut. 

Vor Ort empfing uns US-Konsulin Laura Hammond, die passenderweise aus Minnesota kommt. Merklich anschaulich klärte sie über ihre Heimat auf, brachte uns typische Begriffe bei (wer ahnt denn schon, was Usta, Pops und betya bedeuten?).

Dabei erinnerte sie die Gruppe auch an eine Gemeinsamkeit zwischen ihr und uns: Wir sind beide Repräsentanten und Diplomaten im Gastland auf der anderen Seite des Atlantiks. Diese Möglichkeit  erfüllt sie mit Stolz und Dankbarkeit. Mit ihren guten Wünschen und praktischen Ratschlägen (was sollte man als Gastgeschenk mitnehmen?) machen wir uns also auf den Weg. 

Vielen Dank für diese einmalige Chance, besonders an Konsulin Hammond und Frau Wiedemann für die Vorbereitung und Durchführung. 

Kay Helge Wendler

 

Herr Simonsen, Paul Rohwedder, Herr Altenburg-Hack (Foto: Antje Bakker)

Der Hamburger Senat ehrt die Preisträger der Schülerwettbewerbe 2017

Auch zwei Wichern-Schüler waren unter den besonders erfolgreichen Teilnehmern im Bundeswettbewerb Fremdsprachen. Am 12. Januar fand im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses das alljährliche Wettbewerbsfest für die Schülerinnen und Schüler statt, die bei Schulwettbewerben besonders erfolgreich waren. Im Auftrag des Hamburger Senats überreichten Bildungsstaatsrat Rainer Schulz und Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack die Ehrungen. In der Gruppe der Fremdsprachenwettbewerbe wurden auch zwei Wichern-Schüler ausgezeichnet:

Die Brüder Paul und Julius Rohwedder waren im Schuljahr 2016/17 beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen für Latein unter den Besten. Paul, der kurz vorm Abitur steht, war bereits zum zweiten Mal beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen mit beachtlichem Erfolg dabei . Nachdem er bereits im Schuljahr 2015/16 für Latein in der Landesrunde im Wettbewerb „SOLO“ mit der höchsten Punktzahl aller aus Hamburg teilnehmenden Lateiner einen ersten Platz errang, schaffte er im vergangenen Schuljahr auch in der bundesweiten Runde im „SOLO +“ mit den Sprachen Latein und Englisch eine sehr gute Platzierung. Sein Bruder Julius, jetzt im S2, nahm im letzten Jahr am „Solo“- Wettbewerb teil und erreichte ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis. 

Walter Simonsen

Super Bowl live

Das größte Sportereignis der Welt ist alle Jahre wieder das Finale um die amerikanische Meisterschaft im Football, Super Bowl genannt. 
Die weltweite Begeisterung dafür steigt jährlich - auch in Deutschland. Und spätestens durch unseren jährlichen Austausch mit Minneapolis sind auch unsere Schülerinnen und Schüler immer besser mit den Regeln vertraut. 
2018 fand das Endspiel in Minneapolis statt, eben jenem Stadion, welches vielen unseren Schülerinnen und Schülern durch den Austausch so bekannt ist. 
Da wollten wir natürlich dabei sein. Das Wichern-Forum bot den gewohnten Rahmen und mit Herrn Maarifat, Herrn Walther und Herrn Wendler waren auch drei Lehrer dabei. 
Zwischen Touchdowns und Timeouts haben wir Sport gemacht, Hotdogs gegessen und getrunken - und die Nacht zum Tag gemacht. Denn das Spiel begann um 00:30 Uhr deutsche Zeit.  Der Sieger war dabei egal. Wir haben diese Nacht einfach genossen. Danke an alle, die das ermöglicht haben. Und morgens waren wir natürlich wieder im Unterricht. Gerne auch 2019 wieder! Gerüchteweise kommt dann auch unser Schulleiter vorbei, der sich für diesen Sport langsam zu erwärmen scheint. 
Wir freuen uns darauf! 


Kay Helge Wendler

Die Preisträger mit Frau Junot (3.v.l.)

Auszeichnungen im Fach Französisch

Gleich mehrere Auszeichnungen gab es für Schüler im Fach Französisch. Im Januar erhielten die Schüler Kerim Abbas, Leon Desombre und Julien Meier (alle S1) ihre Urkunde über das erfolgreich bestandene DELF (Diplôme d´Etudes en Langue Française), Niveau B1, das sie im französischen Kulturinstitut „Institut Français“ abgelegt hatten. Motiviert von diesem Erfolg haben Julien Meier und Sebastian Jörgensen (S3) sich vorige Woche der DELF Prüfung B2, dem höchsten für Schüler zu erreichenden Sprachniveau, gestellt. Das Ergebnis steht noch aus. Herzlichen Glückwunsch oder… Félicitations à tous !!

Grammatikool – so heißt der neue Wettbewerb des „Institut Français“, bei dem Themen der Grammatik auf humorvolle Weise, anschaulich und natürlich auf Französisch in einem Kurzvideo erklärt werden sollten. 5 Schülern aus dem Französischkurs F9 (Alexander Albus, Antonia Fettke, Cara Groß, Bianca Mahnke, Tobias Otto) ist dies auf besondere Art gelungen, und sie haben für ihr Video zu französischen Possessivbegleitern den 3. Preis erhalten. Bei der Preisverleihung waren neben Dr. Just (Behörde für Schule und Berufsbildung), Frau Wassener (Vertretung des Bürgermeisters) auch der Französische Konsul (Laurent Toulouse) anwesend. Überreicht wurde der Preis von Chantal Junot (s. Foto). Féliciations à toutes et à tous !!

Hier geht's zum Video! >

Gabriele Rein

Sebastian Formella (links)
Formella mit dem Boxkurs

Profiboxer Sebastian Formella zu Gast

Er zählt zu den größten Hoffnungen im Boxsport: Sebastian Formella. Der "Hamburger Jung" war eine Woche vor seinem nächsten Kampf zu Gast im Box-Kurs von Herrn Wendler.

Dabei stellten wir schnell fest: Es ist eigentlich nicht möglich, diesen Sportler nicht zu mögen. Sebastian Formella kam vom Bodenturnen, bevor er mit 14 Jahren mit dem Boxsport begann. Nach seinem Abitur machte er eine Ausbildung bei der HHLA und fährt seitdem Container-Brücken im Hamburger Hafen. Und das immer noch neben seiner Karriere als Profi. Der Heimfelder ist dabei so sympathisch und bodenständig, er passte für einige SchülerInnen so gar nicht in das Bild eines typischen "Boxers". Von seinen 20 Profi-Kämpfen gewann er bisher alle. Und als Amateuer stand er über 150 mal im Ring. Und während andere Spotler bei so einem Erfolg abheben: Sebastian feiert nach eigener Aussage am liebten mit seinen Fans - viele davon aus dem Hamburger Hafen.

Nasser Charour, Sebastians Trainer, begleitet auch unsere Schule im Bereich Boxsport. Und so kam Sebastian vorbei, beantwortete bereitwillig Fragen ("Nein, meine Mutter hat noch nie einen Profi-Kampf von mir in der Halle gesehen", "Meine Deckung ist meine größte boxerische Schwäche") und posierte für Fotos. Dabei hatte er - wie es sich für einen Box-Champion gehört - auch einen echten Gürtel als Zeichen des Erfolges dabei. Bei uns war es der Gürtel des IBO-Interconti-Champions. Für uns war es quasi "Boxen live" Wir wünschen Basti für die anstehenden Aufgaben viel Erfolg. Er hat an diesem Nachmittag sicherlich einige neue Fans gewonnen. Und wir kommen zum Kampf nächste Woche!

Und auf das Angebot eines gemeinsamen Trainings danach kommen wir sehr gerne zurück!

Kay Helge Wendler

 

Rezension des Theaterstücks „Theatris - an Tagen wie diesen“

Das Stück „Theatris - an Tagen wie diesen“ wurde am 21. und 22. November 2017 vom S3 Theaterkurs im Wichern-Forum aufgeführt. Die Leitung hatten Frau Schäpers und Herr Walther.

Wer sich ein entspanntes Theaterstück mit zusammenhängender Story und einem Happy End gewünscht hatte, der wurde enttäuscht. Das war keine leichte Kost. Es handelte sich um ein Episodenstück, dessen einzelne Teile nicht eindeutig zusammenhingen und dessen Sinn sich nicht immer sofort erschloss. In der Szene „Frau Jesus“ wurde beispielsweise gezeigt, wie Leute, die anders sind und anders denken, einfach mit Tabletten und Spritzen in unsere perfekte „Klassengesellschaft“ gezwungen werden, damit sie denken und handeln wie „normale“ Menschen. Dies musste der Zuschauer gedanklich selbst mit den anderen Episoden verknüpfen.

Die Gewöhnung der Gesellschaft an Katastrophennachrichten in Funk und Fernsehen, der alltägliche Rassismus in einem türkischen Supermarkt, Frauen im Wartezimmer oder Fahrgäste in der Straßenbahn – die alltägliche Tristesse, die innere Leere und Gedankenlosigkeit wie auch die unterschwelligen Aggressionen der zu Schablonen verkümmerten Figuren wurden überzeugend dargestellt.

Die Gestaltung der Bühnenbilder veranschaulichte und konzentrierte das Geschehen in den Szenen auf das Wesentliche. Insbesondere die Fahrt mit der Straßenbahn wirkte durch die auf eine Leinwand projizierten vorbeiziehenden Landschaftsbilder sehr lebendig. Einen schönen Gegensatz dazu boten die drei wuchtigen schwarzen Quader, die als Lesepulte für die Nachrichtensprecher dienten.

Die Reihenfolge der „Nummern“ konnte unter Anleitung einer Moderatorin vom Publikum selbst bei einem lebenden „Automaten“ gezogen werden. Ein Hinweis darauf, dass die zeitliche Abfolge irrelevant war, da man diesen oder ähnlichen Szenen jederzeit und überall begegnen kann. In dem Stück gab es nur eine sich fortführende und immer wiederkehrende Handlung: Ein junger Mann und ein älterer Herr trinken morgens zusammen im gleichen Stehcafé Kaffee. Ein schönes Gleichnis für die quälende Langeweile und die Skurrilität des Alltags, wenn man alt und alleine oder nicht glücklich in der Ehe ist.

Mir hat das Konzept sehr gut gefallen, da die Episoden dazu angeregt haben, auch eigene Erlebnisse und Begegnungen aufmerksamer wahrzunehmen und zu hinterfragen. Alles in allem kann man sagen, dass „Theatris - an Tagen wie diesen“ ein sehr interessantes Stück ist. Ich war nach jeder Szene gespannt, was als nächstes kommen mag und würde das Stück vielen Leuten weiter empfehlen, gäbe es noch weitere Vorstellungen.

(Nach Rezensionen von Laris Birkmeyer, 10G1 und Michaela Schauer, 11STS zusammengestellt von E. Kortendieck)

Operation Titelverteidigung

Unsere erfolgreiche Volleyballschulmannschaft der Mädchen startet als Titelverteidiger der Wettkampfklasse III in das diesjährige Turnier "Jugend trainiert für Olympia". Am 20.12. gibt es in der Vorrunde ein Heimspiel in unserer Schule und es wird in der MZH aufgeschlagen, geschmettert und geblockt. Wir drücken die Daumen!

Marcel Maarifat

Erfolgreiche Teilnahme bei den Deutschen Schulvolleyballmeisterschaften 

Die Wichern-Schülerinnen Emma Gangey, Marsala Ghousi, Luana Abdija, Barbara Osei und Pegah Tabari-Fard haben, nach dem Gewinn des Hamburger-Turniers "Jugend trainiert für Olympia" im vergangenen Jahr, nun bei den Deutschen Schulvolleyballmeisterschaften der Wettkampfklasse IV in Bad Blankenburg einen hervorragenden 10. Platz erspielt. Glückwunsch zu diesem tollen Ergebnis!


 Marcel Maarifat

 

Beeindruckend - SchülerInnen der Klassenstufe 9 berichten über das Betriebspraktikum 

Was genau macht man so im Praktikum? Welche Betriebe wurden besucht? Welche Bereiche dabei abgedeckt? Und wie genau hat man von seinem Praktikum dann berichtet?
Die 9. Klassen des Gymnasiums haben dabei ihren "Nachfolgern" aus dem achten Jahrgang diese und andere Fragen anschaulich beantwortet. Dazu haben sie im Wichern-Forum einen "Marktplatz" (sortiert nach Bereichen) aufgebaut und standen Rede und Antwort.
Dabei wurde jeder Praktikumsplatz auf dem Ipad präsentiert - und man konnte rumgehen und gezielte Fragen stellen. 
Angereichert durch praktische Tipps, gedrehte Filme und klare Ansagen an die achten Klassen entstand so eine beeindruckende Präsentation. Diese haben die Schülerinnen und Schüler übrigens sehr selbtsständig geplant und erarbeitet. 
Sehr beeindruckend! 

Kay-Helge Wendler

 

Besuch der russischen Delegation am 2. September in der Wichern-Schule

Besuch einer Delegation aus St. Petersburg an der Wichern-Schule

Anlässlich des 60 jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und St. Petersburg – damals Leningrad - fanden in der vergangenen Woche und am Wochenende auf verschiedenen Ebenen Gespräche zwischen deutschen und russischen Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur statt. Im Rahmen dieses Jubiläums hatte am 2. September auch die Wichern-Schule die Ehre, eine kleine Delegation begrüßen zu dürfen. Unter den Gästen aus Russland war neben einem Vertreter der russischen Schulbehörde und der Leiterin einer Schule mit vertieftem Deutschunterricht auch die Leiterin unserer Partnerschule in St. Petersburg, Frau Lakko (vgl. Foto, 2. v. links)

Die Wichern-Schule unterhält seit mehr als 25 Jahren Kontakte zu Schulen in St. Petersburg, seit 17 Jahren finden Austauschbesuche und Projekte in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Nr. 74 statt. Die letzte Begegnung gab es vor zwei Jahren mit unserem dritten Trialogprojekt zum Thema „Ende des Kalten Krieges“.

Der neue Schulleiter der Wichern-Schule, Herr Pallmeier, unsere gerade in den verdienten Ruhestand verabschiedete vorherige Schulleiterin, Frau Dr. Schröter und Herr Simonsen erläuterten die Struktur und die Besonderheiten unserer Schule, berichteten von ihren Schwerpunkten, Herausforderungen und Erfolgen und zeigten die Räumlichkeiten und Teile des Schulgeländes. Die Gäste waren sichtlich beeindruckt und haben vielfache Anregungen auch für ihre Schulen mitnehmen können.

Beide Seiten gehen davon aus und wollen sich dafür einsetzen, dass die guten Beziehungen auch in Zukunft durch weitere Schülerbegegnungen und Austauschprojekte in lebendiger Weise gepflegt und fortgesetzt werden können.

Walter Simonsen