Roter Backstein, blauer Himmel, buntes Treiben – ein gelungener Ausflug in die alte Hansestadt Lübeck

| Stadtteilschule

Entdeckungsreise auf den Spuren des Mittelalters in der Hansestadt Lübeck.

1. Dezember, Beginn des Advents, Sonnenschein – ein idealer Tag, um nach Lübeck zu fahren! Holstentor vor blauem Himmel, Salzspeicher und Marienkirche in warmem Rot, ein Museum mit mittelalterlich dicken Mauern – das fing gut an! Die Themen „Strafen und Folter“, „Handel und Waren“, „Stadttor und Waffen“ wurden uns anschaulich nahegebracht. Wir verstanden auf Nachfrage von Tim, dass die Qualen auf der Streckbank keine Strafe an sich, sondern eine Maßnahme zum Erhalt eines Geständnisses waren, auf das die Strafe folgte. Wir erkannten anhand eines riesigen Modells, wie eng die Bebauung damals war und wie viele Kirchen es schon gab. Später konnten wir dies auf unserem Spaziergang selbst erleben. Es ging über Kopfsteinpflaster vorbei an prächtigen Patrizierhäusern und durch einen schmalen Durchgang bis hinter die Häuser, wo ärmere Teile der Bevölkerung lebten. In der Marienkirche staunten wir über das 38,5 Meter hohe Gewölbe und hörten „viel über Christen und überhaupt über Religion“, wie Zoe bemerkte. Nach der Führung ging es in die „wohlverdiente Freizeit“ (O-Ton der Stadtführerin) – das fanden alle „cool“! Auf dem Weihnachtsmarkt war es „sehr laut, aber schön und gut geschmückt und es gab viele Stände“, so Zoe. Schließlich brachte uns die Bahn pünktlich wieder zum Rauhen Haus zurück – und die Sonne schien immer noch! 

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Klassenfoto vorm Holstentor

Das geschnitzte Modell der alten Hansestadt