Spieleentwicklung
Im musisch-ästhetischen Kursangebot der Mittelstufe können Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule in diesem Halbjahr erstmals ein neues Kursformat ausprobieren – die Entwicklung eines eigenen Kartenspiels. Los ging es im Spätsommer mit einigen intensiven Spielesessions, bei denen verschiedene Spielmechaniken kennengelernt wurden. Eigene Ideen konnten so reifen. Auf alten Skatkarten wurde dann herumgeschrieben und die Pik-Dame kurzerhand zur Aktionskarte „Du darfst einem Mitspieler in die Karten schauen“ erklärt. Über die Wochen und viele Spieldurchgänge reiften so sechs Kartenspiele heran, die von einem Kartenabwurf- bis zum Gerichtsrollenspiel reichten. Kobolde zocken von Mitspielern Karten, ein anderes Spiel basiert auf Farben.
Nach dieser Phase wurden die Kinder der Nachmittagsbetreuung der GBS zu (unerbittlichen) Spieletestern: Die Schüler:innen aus dem Kurs mussten an zwei Dienstagen das eigene Spiel immer wieder erklären, spielen lassen, Feedback einholen und die Regeln überarbeiten.
Nun, kurz vor Weihnachten, geht es in die letzte Runde: das eigene Spieldesign. Karo, Pik, As und Herz werden durch selbstgestaltete Kartenentwürfe ersetzt. Vorlagen aus dem Internet werden gesichtet, abgeändert, diskutiert und dann aufs (Karten-)Papier gebracht. Zu bestaunen ist das Ergebnis ab Januar in den Vitrinen der Schulstraße.
Zuletzt wird ein eigenes Spieldesign entworfen.