Evangelische, staatlich anerkannte Privatschule des Rauhen Hauses.

Die Stadtteilschule – Bildung und Herzensbildung

  • Wir gestalten das Schulleben reformpädagogisch und nach unserem evangelischen Profil.
  • Wir erleben die Vielfalt als Bereicherung und Motor für individuelle Entwicklung.
  • Wir verstehen uns als Erziehungspartner, um Eltern und Kinder zu stärken.
  • Wir kennen unsere Schüler und fördern und begleiten sie auf ihrem Weg zu einem der drei möglichen zentralen Schulabschlüsse: Erster Schulabschluss, Mittlerer Schulabschluss und Abitur in 9 Jahren.
  • Wir denken weiter und kooperieren mit außerschulischen Partnern im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung, um unseren Schülerinnen und Schülern im Anschluss einen guten Start zu ermöglichen.

    Die Stadtteilschule ist eine Schule für alle Kinder.

Aktuelles aus der Stadtteilschule:

 

 

Lernen durch Engagement schafft neue Einsichten und Gemeinschaft

Clean Up! – So macht Engagement Spaß.

Der Jahrgang 7 der Stadtteilschule hat die Epoche LdE diesmal in den Frühling gelegt und nach der langen Corona-Pause im April erstmal kleinere Schnupper-Engagements gewagt. Die Schülerinnen und Schüler haben sich an drei Nachmittagen in Kitas, Altenheimen, in unserer GBS und für die Initiative „Hammer Straße“ mit eigenen Ideen engagiert.

Die 7C hat dabei zum Beispiel mit Kuchen- und Keks-Verkäufen ein Spendengeld von 330 € gesammelt, hat Dinge eingekauft, die Flüchtlingen aus der Ukraine fehlen und diese Sachspenden direkt weitergegeben.

Die 7A hat neben den Engagements einen Mittags-Snack in der Schul-Küche veranstaltet und in kleinen Teams gekocht, gebacken und zusammen gegessen und so gelernt, wie man die Idee für einen einfachen Mittags-Imbiss mit allem Drum und Dran umsetzt.

Eine Gruppe aus der 7B hat sich Zangen und Eimer besorgt, hat eigeninitiativ den Hammer Park inspiziert und in diversen Ecken Müll gesammelt. Drei Jungen haben sich daraufhin außerdem nach St. Pauli auf den Weg gemacht und Beim Grünen Jäger am CleanUp! der Initiative Oclean teilgenommen. Dabei wurde klar, wie wichtig der peer-to-peer-Kontakt über die Schulgrenzen hinaus ist. Im gemeinsamen Anpacken entsteht ein Gemeinschaftsgefühl und im Kontakt zu Initiativen gewinnt man einen Blick für größere Zusammenhänge. Oclean klärt darüber auf, dass auch der kleinste Müll und damit das Mikroplastik in unsere Gewässer gelangt und einen Riesenschaden anrichten kann. Die drei Schüler bleiben dran und haben sich vorgenommen, eine der Gründerinnen von Oclean zu einem Gespräch in den classroom einzuladen.

Großes Bedürfnis zu helfen

Spenden für die Ukraine

Am Mittwoch, den 30. März hat die Klasse 6c einen Kuchenverkauf in der Schule gestartet, um mit den Einnahmen Geld für die Ukraine zu spenden. Die Kinder kamen aus den Märzferien zurück in die Schule und auch für sie hatte sich die Welt verändert. Sie sehen die Bilder, sie bekommen die Sorgen und Fragen der Erwachsenen zu dem Krieg mit und haben auch eigene Ängste und Fragen. Gespräche im Unterricht, im Klassenrat und in den Pausen mit der Schulpastorin und den Schuldiakoninnen klären auf, helfen und unterstützen die Kinder.

Aus dem Bedürfnis heraus, etwas zu tun und helfen zu wollen, entstand die Idee zu einem Kuchenverkauf. Das eingenommene Geld sollte gespendet werden. So wurde zu Hause fleißig gebacken, es wurden Handzettel geschrieben und Plakate gemalt. Am Mittwoch morgen kamen die Kinder mit massenhaft Kuchen, Muffins und anderen Leckereien in die Schule und am Ende der ersten großen Pause war ALLES verkauft. Zuzüglich großzügiger Spenden kam eine Summe von 470,- Euro zusammen und bei uns allen das gute Gefühl, wenigstens ein bisschen helfen zu können!

In der Schulstraße gab es Süßes und Gesundes

Engagement für die Ukraine

Im Rahmen des Epochethemas „Lernen durch Engagement“ hat die 7C die Aktion „Spenden für die Ukraine“ durchgeführt. Die Kinder haben Smoothies, Zuckerwatte und Sandwiches, sowie Kekse mit den Farben der Ukraine verkauft - und haben damit auch im Lehrerzimmer dankbare Abnehmer gefunden. Insgesamt haben die Schülerinnen und Schüler 330 Euro eingenommen.

Die Kletterpartie wurde mit einem tollen Asublick belohnt

Wir sind Sterne

m Januar machte die 5b einen Ausflug zum Planetarium – passend zum Epoche-Thema „Unsere Erde“ gab es die Show „Wir sind Sterne“ in 3D. Nach der ersten Pause ging es mit der U-Bahn Richtung Stadtpark.

Im Planetarium angekommen, wurden wir in den Vorführraum geführt und konnten auf den gemütlichen Sitzen Platz nehmen. „Da man die Sitze nach hinten lehnen konnte, war das total gemütlich!“ Und dann noch die Freunde neben einem – wunderbar. Die 3D-Brillen wurden aufgesetzt, eingestellt, angepasst und dann ging es los! Zuerst gab es eine Einführung in den Sternenhimmel über Hamburg. Man konnte sogar die Hamburg Skyline von der Alster aus sehen. Dann ging es hoch ins All und in 45 Minuten wurde uns erklärt, wie alles entstand – vom Urknall über explodierende Sterne bis zur Entstehung des Lebens, wie wir es heute kennen. Und das Fazit: Wir alle sind Sterne! Die Schülerinnen und Schüler der 5b sind sich einig: „Es war total faszinierend!“

Nach der Vorführung durften wir noch auf die Kuppel und einen tollen Blick über Hamburg genießen. Wären da bloß nicht die ganzen Stufen gewesen – aber gut, Sport ist ja gesund und so waren wir den Sternen ein paar Schritte näher!

Inszenierte Realität – "Wald" (Ausschnitt)
Fluchten und Perspektiven – "Überseequartier" (Ausschnitt)

Kreative Fotowerkstatt

Im Rahmen der musisch-ästhetischen Kurse in der Mittelstufe absolvierten 19 Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule von der 8. bis 10. Klasse zum ersten Mal den Kurs „Künstlerische Fotografie“. Ziel war, mit der Handykamera die Möglichkeiten der künstlerischen Fotografie auszuloten: weg vom Instafilter und Duckface-Selfie, hin zum bewussten Einsatz von Licht, Bildausschnitt und Perspektive. Hauptsächlich wurde draußen fotografiert, die Jugendlichen gingen auf Fotorallyes durch ihr Quartier, erstellten Moodboards zu Themen wie dem Herbst und stellten Formexperimente in der U-Bahnstation „Überseequartier“ an. Neben etwas Theorie und Bildbesprechungen der Werke berühmter Fotografinnen und Fotografen wurden auch Bildergeschichten erstellt, Portraits gemacht, mit Overheadprojektoren gespielt oder Wirklichkeiten inszeniert. Es war ein sehr kreatives Halbjahr und schön, mitzuerleben, wie viel Können sich von Woche zu Woche aufbaute. Mittlerweile ist der zweite Durchgang aktiv, es bleibt also spannend.

Melis und Heidi setzten sich für Kinderrechte ein

MitbestimmerInnen beim Kinderschutzbund

Zu Beginn des Schuljahres haben sich die Schülerinnen und Schüler des neuen Wahlpflichtkurses „Mitbestimmen – aktiv in Schule, Umwelt und Gesellschaft“ ihre Themen gesucht: Arbeitswelt und -recht, Umwelt und Klimaschutz, Kinderrechte, wobei die Kinderrechte per Abstimmung priorisiert wurden. Die SiebtklässlerInnen haben sich mit den UN-Kinderrechten befasst und überlegt, wie diese umgesetzt werden und wo Defizite bestehen.

Mit dem Kinderschutzbund haben sie zu einer wichtigen Einrichtung Kontakt aufgenommen. Dort wurde das Interesse der StadtteilschülerInnen mit Begeisterung aufgenommen. Bei einem gut vorbereiteten Besuch am „Platz der Kinderrechte“ haben sich die MitbestimmerInnen vor Ort über die Arbeit des Kinderschutzbundes informiert. Sie konnten die Mitarbeiterinnen Frau Bensieck und Frau Minar bei einem aktuellen Projekt beraten. Dort entsteht ein Büro für Kinder- und Jugendrechte und ein Kleinbus wird die Angebote des Kinderschutzbundes in die Stadtteile tragen. Wie sollen Büro und Bus eingerichtet werden? Was sollen Kinder und Jugendliche dort vorfinden? Wie erfahren die Kinder und Jugendlichen von den Einrichtungen und Angeboten? Zu diesen und anderen Fragen hatten die MitbestimmerInnen gute Tipps und Ideen, die Frau Bensieck und Frau Minar erfreut aufgegriffen und dokumentiert haben: „Wir freuen uns riesig über das Engagement.“ Am Schluss waren sich alle einig: Die Zusammenarbeit ist spannend und soll fortgesetzt werden.

Der Besuch beim Kinderschutzbund wurde von einem NDR-Team für einen Beitrag im Hamburg Journal gefilmt, denn mit dem Besuch unterstützen die MitbestimmerInnen auch die Spendenaktion des NDR „Hand in Hand für Norddeutschland“, die in diesem Jahr zu Gunsten des Kinderschutzbundes in Norddeutschland geht. Eine gute Aktion, finden die MitbestimmerInnen.

"Wir haben viel Neues erfahren."

Besuch in der Moschee

Getestet und entspannt haben wir mit Frau Piper die Al-Nour-Moschee in der Sievekingsallee besucht. Wir haben im Religionsunterricht einen Text von Herrn Abdin, dem Vorstandsvorsitzenden, gelesen und wollten ihn und die Moschee kennenlernen. Herr Abdin begrüßte uns freundlich und bat uns die Schuhe auszuziehen. Wir setzten uns in der Mitte des Raumes in einen Kreis. Von außen sah die Moschee aus wie eine Kirche, hier im Gebetsraum sah sie aus wie eine Moschee: der Teppichboden, religiöse Schriften an den Wänden, aber es gab auch Mosaikfenster – Reste der Kirche. Herr Abdin berichtete, dass die ehemalige Moschee der Gemeinde in einer Tiefgarage lag und er lange nach einem Ort für eine Moschee gesucht hatte. Schließlich fand er diese ehemalige Kirche, die unter Denkmalschutz steht. Die Gemeinde bekam viele Spenden für den Kauf und den Umbau, aber es gab auch viel Unruhe im Stadtteil, sogar Drohungen. Jetzt ist Ruhe eingekehrt und die Gemeinde wurde gut aufgenommen.

Wir fanden es sehr berührend, dass die Gemeinde Flüchtlinge aufgenommen hat und Herr Abdin jeden Menschen so akzeptiert, wie er ist. Es blieb uns vieles im Gedächtnis, was er erzählte, z.B. dass Fremde Freunde sind, die man noch nicht kennt. Am Ende durften wir die Moschee erkunden, betraten die Empore für die Frauen und sogar die Minbar durch eine geheime Tür. Es war für uns alle ein erlebnisreicher und lehrhafter Besuch.

Vivienne, Lilith, Hailey, 10C

Bei so viel Engagement und Lesefreude fiel der Jury die Entscheidung nicht leicht.

Leni und Uma gewinnen den Vorlesewettbewerb

Leni aus der 6a und Uma aus der 6g3 sind die Gewinnerinnen des Schulentscheids beim 63.Vorlesewettbewerb. Damit qualifizieren sie sich für die nächste Runde, den Regionalentscheid im Februar 2022.

Wir wurden in phantastische Welten entführt, wo von Zuckermeistern, Prophezeiungen, Drachenzähmern, über die Suche nach Freundschaften bis zu David und Goliath alles dabei war. Mit Engagement und Lesefreude übten die SchülerInnen aller sechsten Klassen auch in diesem Jahr fleißig. Bei wem sitzen die Betonungen am besten? Wer zieht die ZuhörerInnen am stärksten in den Bann? Leni und Uma gelang es im entscheidenden Moment besonders gut, den ProtagonistInnen ihrer Texte eine lebendige Stimme zu verleihen.

Für die nächste Runde des Wettbewerbs wünschen wir Leni und Uma viel Erfolg!

Wichern-Schüler im Gespräch mit Landespastor Ahrens

Besuch von Landespastor Dirk Ahrens

Im Rahmen der Aktionstage „Echte Kinderrechte?“ hat Dirk Ahrens, Leiter des Diakonischen Werkes Hamburg, unsere Schule besucht. Das Projekt diente dazu, Kinder und Jugendliche mit Verantwortlichen in Politik und Diakonie ins Gespräch zu bringen. Das ist mit den beteiligten Sechst- und SiebtklässlerInnen beeindruckend gelungen: „Die Begegnung und das Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern haben mich sehr bewegt und werden lange nachwirken“, sagte Ahrens nach dem Besuch.

Deutlich machten die Kinder z.B., wie sehr sie unter den Kontaktbeschränkungen gelitten hatten oder was es für sie bedeutet hatte, keinen Sport machen zu können, mit den Bewegungsmöglichkeiten so eingeschränkt zu sein und zugleich viele Stunden in Videokonferenzen sitzen zu müssen. Andere hoben hervor, wie groß die Belastungen waren, denen einige Kinder in ihren Familien ausgesetzt waren: angespannte Stimmung auf manchmal engem Raum, Betreuung der kleineren Geschwister auch während des digitalen Unterrichtes bis hin zu Gewalterfahrungen einzelner.

Dirk Ahrens und sein Team haben wichtige Themen mitgenommen und zugesagt, dass sie mit den Kindern und Jugendlichen weiter im Gespräch bleiben werden. „Es hat uns sehr geholfen, dass wir uns aussprechen durften und dass Sie uns zugehört haben,“ gab eine der Schülerin dem Landespastor mit auf den Weg.

Lernlotsen an Bord!

Ein neues Team will in der Wichern-Schule die Schülerinnen und Schüler unterstützen: die Lernlotsen. Es gab sie schon vor der Corona-Pandemie, aber nun melden sie sich wieder zurück. Elf Lehrkräfte aus Stadtteilschule und Gymnasium helfen Kindern und Jugendlichen, das Lernen neu zu lernen. Sie begleiten Schülerinnen und Schüler bei der Bewältigung von Lernschwierigkeiten, mangelnder Motivation oder auch der Strukturierung des Alltags. Sie alle haben eine Ausbildung bei der Lerncoachin Hanna Hardeland durchlaufen und sind nun zertifiziert. Das Besondere der Arbeit: Die Lernlotsen arbeiten mit einem ressourcenorientierten Ansatz. Sie lassen die Kinder selbst entdecken, welche Art zu lernen, am besten zu ihnen passt. In vier bis sechs Sitzungen wird nach Lösungen gesucht. Anschließend werden diese ausprobiert und entwickelt, bis sich der Erfolg einstellt. Der ganze Coachingprozess ist dabei vertraulich, sodass frei von Angst experimentiert werden kann. Und da die Schülerinnen und Schüler das Hilfsangebot der Lernlotsen freiwillig in Anspruch nehmen, kommen sie auch ohne Druck von Lehrkräften oder Eltern.

Abenteuer am Alsteroberlauf
Herr Borowski, wie ein Superheld!

Die 5A auf Kanutour

Unser erster Ausflug der 5a hat uns bei tollem Wetter mit Kanus von Ohlstedt – vorbei an der Mellingburger Schleuse - bis nach Poppenbüttel geführt. Der Tag war wirklich turbulent: Das Lenken der Kanus war für viele von uns nicht einfach, sodass wir oft in den Büschen des Flussufers gelandet sind. Wir mussten viele umgekippte Bäume überwinden, die uns den Weg versperrt haben. Das Wasser war kalt, aber viele waren trotzdem so mutig, baden zu gehen. Eine Schlange wurde gesichtet. Ein Mädchen wurde von irgendetwas gestochen, ein anderes ist in eine Scherbe getreten. Auf unserer letzten Etappe ist ein Kanu gekentert, das dann gesunken ist. "Herr Borowski hat das Boot ganz alleine wieder hoch bekommen, ..., wie ein Superheld." Das hat aber lange gedauert.

Mit großer Verspätung kamen wir an der Schleuse in Poppenbüttel an und mit noch größerer Verspätung an der Schule. Auch wenn zwischendurch auch mal eine Träne gekullert ist, hatten wir doch einen ganz tollen Tag, was nicht nur an der so schönen Umgebung lag. Wir haben viel gelacht, hatten Spaß und haben uns gegenseitig geholfen. Ich glaube, abends konnten nach einer Dusche oder Badewanne alle gut und fest schlafen und hoffentlich auch träumen.

PS: Auf dem Rückweg haben wir auch noch einen Milchzahn verloren, aber das bringt ja Glück! Wir freuen uns auf den nächsten Ausflug mit unserer tollen Klasse - dann besuchen wir ein Konzert in der Elbphilharmonie...

"…wie ein Baum am Wasser gepflanzt"

… wie ein Baum am Wasser gepflanzt. (Psalm 1,3)

Unser Jahresthema ist wie gemacht für ein Jahr, in dem wir uns neu besinnen müssen auf die Themen von Umwelt- und Klimaschutz. Themen, die liegengeblieben sind in den vergangenen anderthalb Schuljahren und die wir trotz der anhaltenden Krise der Pandemie im Blick behalten und anpacken müssen.

Im Zusammenhang heißt der Psalmvers in der Übersetzung Luthers:

Wer nach Gottes Geboten handelt, der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen.

Mit den Wasserbächen bekommt der Vers richtig Dynamik: Es geht nicht darum, sich zurückzulehnen und einen irgendwie allmächtigen Gott alles irgendwie richten zu lassen. Es geht darum, selbst ins Handeln zu kommen. Orientiert an dem Willen Gottes für ein gutes und achtsames Leben und Miteinander. Und in dem Vertrauen auf das Gute, das Gott will für uns und seine ganze Schöpfung.

Unser Jahresthema fordert uns als Schulgemeinschaft auf, miteinander ins Denken zu kommen und neue Wege zu wagen. Zugleich zeichnet es ein starkes Bild: Der Baum ist fest verwurzelt, er steht sicher und wächst und ragt auf in die Höhe. Das Wasser nährt und stärkt ihn. So möge der Vers uns oder etwas in uns in Bewegung setzen und uns zugleich stärken.

Alle freuen sich über Pablo!

Pablo, unser neuer Co-Pädagoge auf vier Pfoten

Seit Beginn dieses Schuljahres begleitet der Hund Pablo mich einmal wöchentlich in unsere Schule. Er verbringt dann einige Unterrichtsstunden in meiner Klasse 7a und unterstützt auch in Beratungsstunden. Der Einsatz von Schulhunden erfreut sich aus vielerlei Gründen immer größerer Beliebtheit. Und so zeigt sich auch in der Klasse 7a, dass nur die Anwesenheit von Pablo eine Atmosphäre der Ruhe schafft und die Konzentration der Kinder erhöht. Anfängliche Unsicherheiten oder Ängste konnten durch Pablos ruhige Ausstrahlung schnell abgebaut werden. Seine Aufgaben erstrecken sich von „einfach“ nur in der Klasse sein bis hin zu Versorgungs- und Beobachtungsaufgaben, die die Kinder zu Rücksichtnahme, Empathie und einem umsichtigen Umgang anregen. Durch das Erklären der „Hundesprache“ wird der Umgang mit ihm immer natürlicher. Das Übernehmen von verschiedenen Hundediensten stärkt bei den Schülern und Schülerinnen das Verantwortungsbewusstsein und plötzlich achten sie selbst darauf, dass gemeinsam erstellte Umgangsregeln eingehalten werden. Pablo ist erst seit kurzer Zeit im Einsatz und die meisten Kinder sehnen sich nach dem Wochentag, an dem er mit in die Klasse kommt. Er bereitet einfach Freude, die sich auf alle überträgt. 

Schuluniform in der Wichern-Schule?

Nach dem Lockdown kann das Schuljahr scheinbar gar nicht oft genug wieder neu beginnen. Leonie und Mathilde aus der 8C feiern deswegen lieber noch einmal Schulstart – nur eben wie auf Hogwarts, am 1. September.

Welche Häuser die jungen Hexen bevorzugen, erkennt der Experte sofort und zieht seine Schlüsse. Ob sie gleich am Start Quidditch-Saison teilnehmen oder sich im Unterricht unsichtbar machen, wurde nicht verraten. Man sieht sich auf Gleis 9 ¾…

Das Ankommens-Projekt der 5. Klassen geht in die 2. Runde

Auch in diesem Jahr muss unser Kinderbischofs-Projekt leider pausieren. So begrüßen wir ein weiteres Mal unsere Fünftklässlerinnen und Fünftklässler mit dem schulformübergreifenden Projekt „Willkommen bei Wichern“. Der Schwerpunkt liegt darin zum einen wie gewohnt auf der Beschäftigung mit den Kinderrechten. Daneben bietet das Projekt Materialien zum Teamtraining, zum Erkunden des Rauhen Hauses und der Lebensgeschichte Johann Hinrich Wicherns sowie zur Erarbeitung unseres Jahresthemas.

Außerdem wird endlich die Ausstellung, die aus dem Ankommens-Projekt der jetzigen 6. Klassen erwachsen war, in der Schule gezeigt werden können. Sie hatte im letzten Lockdown die Perspektive auf die Corona-Pandemie aus den damals 5. Klassen sowie aus den Jahrgängen 6, 8 und S2 präsentiert. Mit der Ausstellung beteiligt sich unsere Schule an den Aktionstagen des Diakonischen Werks Hamburg „Kinder und Jugendrechte gemeinsam bewegen“ (16. - 18. November). Kinder und Jugendliche unserer Schule werden mit VerantwortungsträgerInnen aus Politik und Diakonie über ihre Rechte und deren Umsetzung im Gespräch sein.

Der Vortrag verdeutlichte die Vielfalt im Handwerk

Zukunft im Handwerk

Um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Arbeitswelt des Handwerks zu geben, fand in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien für den 9. Jahrgang eine besondere Veranstaltung im Fach Berufsorientierung statt: Alle SchülerInnen waren zeitgleich in eine Videokonferenz mit den beiden Schulberaterinnen der Handwerkskammer eingeloggt, die einen Vortrag über „Deine Zukunft im Handwerk“ hielten. Sie erklärten, in welche Branchen man die 130 Handwerksberufe einteilt und dass jeder dritte Hamburger Handwerksbetrieb Nachwuchsführungskräfte sucht. Beispielhaft beschrieben sie Handwerksberufe und erläuterten die Vielfalt der Arbeitsorte. Sie räumten auch mit dem gängigen Vorurteil auf, dass AnlagemechanikerInnen (im Volksmund auch Klempner genannt) nur im Sanitärbereich tätig sind, sondern unter anderem Solaranlagen bauen, ein Beruf also mit großer Bedeutung für unsere zukünftige Energieversorgung und eine nachhaltige Lebenswelt.

Zu guter Letzt ging es um die möglichen Werdegänge im Handwerk, je nachdem, welchen Schulabschluss man erreicht. Ein Studium im Handwerk ist nämlich nicht nur mit dem Abitur möglich, sondern mit allen Abschlüssen.

Die Veranstaltung war sehr informativ und machte die Vielfalt unserer Arbeitswelt deutlich. Vielleicht hat es bei dem einen oder der anderen das Interesse geweckt, nach der Schulzeit einen handwerklichen Beruf zu erlernen.

"Herr Kutzke ist der Beste!"

Ohne Günter Kutzke

Boulespieler, DJ, Plattensammler, Tischtennis-Amateur, Wilhelmsburger, Diakon, Aphoristiker, Taizé-Organisator, Ehemann, Vater, Seelsorger – die Liste ließe sich noch fortsetzen. Doch es zeigt sich bereits hier, dass Günter Kutzke unglaublich vielseitig und auf verschiedensten Gebieten beschlagen und Zuhause ist.

Dass er seiner Berufung folgte und sich der Unterstützung, Seelsorge und Beratung von Kindern und Jugendlichen verschrieben hat, ist ein wahrer Glücksfall. In den vergangenen 21 Jahren an der Wichern-Schule hat er vielen Schülerinnen und Schülern auf ihrem Weg zur Seite gestanden. Das tat er im Beratungsteam oder als Sparringspartner im Trainingsraum, wo er ungezählten Schülern und Schülerinnen beim Kampf gegen die Tücken des Schulalltags, der Pubertät oder bei Mobbing beistand oder über Ungerechtigkeiten im Unterricht hinweghalf. Mitunter schuf er auch einfach nur einen Freiraum, tröstete und nahm an die Hand. So manch einer verdankt ihm wichtige Hilfestellungen bei der Konflikt- und Krisenbewältigung oder sogar dass er die Schulkarriere fortsetzen konnte und weiß: „Herr Kutzke ist der Beste!“.

Günter Kutzke hat immer ein offenes Ohr, sagen die Kolleginnen und Kollegen, und oft auch einen guten Ratschlag oder ein passendes Zitat. Legendär sind seine Film- oder Plattentipps, genial-erbaulich seine Andachten. Ein Humanist. Humorvoll, lebendig und bescheiden. Ein Christ mit großer Lebenserfahrung und mit Herzensweisheit. Wenn Günter Kutzke jetzt in Rente geht, wird die Wichern-Schule (wahrscheinlich) auch ohne ihn funktionieren, aber ohne ihn wird es nicht dasselbe sein.

Abschlussfoto bei Traumwetter

Abschlussfeiern der 10. Klassen

Am 10. Juni war es endlich soweit: die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen erhielten ihre Abschlusszeugnisse im Wichern-Forum und wurden für besondere Leistungen ausgezeichnet. Doch dieses Jahr fand die Verleihung gleich viermal statt - wegen der Pandemie feierte jede der vier Klassen separat.

Schulpastorin Martje Kruse, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerkolleginnen und -kollegen sowie die Schulleitung blickten auf die vergangenen Jahre zurück und wagten Ausblicke in die Zukunft. Auf Getränke und Häppchen vor dem Wichern-Forum musste in diesem Jahr Corona-bedingt verzichtet werden und auch der Abschlussball fiel leider aus. Trotzdem war allen Beteiligten anzumerken, dass dies ein besonderer Tag ist und der Aufbruch in eine spannende Zukunft.

Und endlich wieder Kickern!

Endlich wieder normale Schule!

Nach fünfeinhalb Monaten Homeschooling startete am 17. Mai der Wechselunterricht für viele Klassen. Nur zwei Wochen später begann der Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler. In der 5b der Stadtteilschule gibt es dazu ganz unterschiedliche Meinungen und Emotionen. „Ich habe mich so gefreut, endlich alle wiederzusehen und wieder richtigen Unterricht zu machen“, erzählt Felix. Aus Angst vor dem Corona-Test konnte er jedoch die Nacht vor dem Schulstart nicht schlafen. Ähnlich ging es auch Zehra: „Ich war wegen der Tests besorgt. Nicht zu wissen, ob man positiv oder negativ ist, fand ich nicht schön.“ Diese Anspannung empfanden viele Kinder der Klasse, denn zehn Jungen und Mädchen hatten vorher keine Erfahrung mit Corona-Tests gemacht. Umso schöner war das Erlebnis, schnell wieder in der Schule angekommen zu sein. „Ich habe mich eigentlich nur gefreut und alles lief relativ schnell wieder ganz normal“, berichtet Talisha. Das frühe Aufstehen, alle Schulsachen einpacken, die Fahrtwege durch Hamburg – das musste erst wieder trainiert werden. Einziger Wermutstropfen ist bei aller Freude, die Freunde in der Schule wiederzusehen, das Maskentragen. Doch auch damit können sich die Kinder arrangieren. Und Jonas kann nach den Monaten des Fernunterrichtes eines ganz sicher feststellen: „Ich lerne in der normalen Schule einfach besser!“

Erste Ergbnisse nach der Aussaat. Jetzt heißt es: Warten bis zur Ernte!

Der Kleingarten der GBS hat jetzt ein Gewächshaus

Unser Kleingarten hat in dieser von Corona bestimmten Zeit eine besondere Bedeutung bekommen. Als alle angehalten waren, nicht rauszugehen, hatten wir ein kleines Ausflugsparadies. Und der hat seit Herbst 2020 eine neue Attraktion: ein begehbares Gewächshaus!

Die Kollegen Dedt und Max haben das Regenfundament gelegt und das Technikteam des Rauhen Hauses hat sie dabei unterstützt, das Gewächshaus aufzubauen.

Alle haben den Frühling sehnsüchtig erwartet. Endlich konnte es losgehen: Kleine Gruppen machten regelmäßig Ausflüge zum Kleingarten. In vielen kleinen Etappen haben die Kinder gesät, Schößlinge herangezogen, pikiert und die kleinen Pflanzen für das Aussetzen ins Freiland vorbereitet: Möhren, Kürbis, Kohlrabi, Mangold, Rote Bete, Erbsen und Radieschen. Später kommen noch Tomaten, Gurken und Salate dazu. Im Freiland blühen die Erdbeeren bereits.

Die Wartezeit bis zur Ernte wird abenteuerlich gefüllt mit Lagerfeuer, Stockbrot und gegrillten Marshmallows… Dazu genießen wir das Frühlingserwachen in der Baumblüte unserer Obstbäume und sind gespannt auf die verschiedenen Ernteerträge unseres Gartens.

Und bis dahin arbeiten wir an unserem nächsten Projekt: Wir legen einen Teich an!

Kreative Sockenwahl erhöht den Schauwert

Wichern-Schule erfolgreich und zahlreich bei der 1. Rope-Skipping Challenge

182 TeilnehmerInnen aus 15 Schulen und 6 Vereinen traten im Februar beim Hamburger Schulwettbewerb im Springseilspringen an. Allein 58 TeilnehmerInnen kamen von der Wichern-Schule. Alles, was sie benötigten, war ein Springseil.

In der Kategorie Kurzzeitbelastung mussten die SportlerInnen innerhalb einer Minute so viele Seilsprünge wie möglich absolvieren. Bei der Langzeitbelastung wurden die Sprünge in 2 Minuten (bis 13 Jahre) bzw. 3 Minuten (über 13 Jahre) gezählt.

Die Anzahl der Sprünge und die Zeitdauer wurden in beeindruckenden Videoaufnahmen dokumentiert: Einige SchülerInnen legten ein derartig hohes Tempo vor, dass man kaum mitzählen konnte. Unter den zahlreichen Wichern-SchülernInnen von Klasse 5 bis 12 belegten viele Topplatzierungen.

Platz 1 belegte Ricardo Hauschild (S4) mit 593 Sprüngen (1+3 Minuten Gesamtwertung), gefolgt von seinem Team-Kollegen Artyom Zakarayan mit 550 Sprüngen. Bei den Mädchen taten sich Marsala Ghousi mit 483 und Nele Vater mit 437 Sprüngen (jeweils Platz 2 in ihren Wettkampf-Klassen) hervor. Jede Menge Lorbeer gab es aber auch in den Team-Wertungen.

Katharina Rackwitz hat immer eine Lösung parat

Die Corona-Notbetreuung der Stadtteilschule

Mit dem erneuten Lockdown seit Mitte Dezember startete auch die Notbetreuung wieder. Die Schulsozialpädagogen Katharina Rackwitz und Robert Rausch begleiten die anwesenden Schülerinnen und Schüler.

Wo sonst das Leben tobt, kommen derzeit täglich nur etwa zehn StadtteilschülerInnen aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 zusammen. Trotz der besonderen Umstände findet ein Schulleben im Kleinformat statt und die Kinder und Jugendlichen nehmen von hier aus am Online-Unterricht teil.

Um das Infektionsgeschehen auch vor Ort einzudämmen, werden die Kinder nach Kohorten getrennt und in verschiedene Räume aufgeteilt.

Die Themen und Herausforderungen des normalen Schulalltages sind jedoch auch trotz Pandemie gar nicht so anders als sonst. So stehen die Sozialpädagogen den Schülerinnen und Schülern im Laufe eines Tages als IT-Experten, Lehrkräfte, Ansprechpersonen, Seelentröster und Streitschlichter zur Seite. Obwohl die Notbetreuung inzwischen ihre Abläufe gut verinnerlicht und aufeinander abgestimmt hat, wünschen sich alle eine schnelle Rückkehr zur Normalität und endlich wieder Leben auf dem Schulhof und in den Klassenräumen.

Der "Classroom" - Schulalltag in der Pandemie

Das Schulfeeling fehlt!

Seit mehr als fünf Wochen sind wir aufgrund des Lockdowns im Homeschooling. Unsere Klassenzimmer in der Schule, in denen normalerweise gelernt und gelebt wird, haben wir gegen die digitalen Classrooms eingetauscht.

Wie geht es Schülerinnen und Schülern mit dem täglichen Fernunterricht? Die Klasse 5b äußert sich dazu. „Für mich ist dieser Unterricht gut, weil ich mich besser konzentrieren kann als in der Schule und nicht mehr abgelenkt bin. Und man kann sich nicht anstecken“, sagt Ela. „Ich vermisse meine Freunde und das Spielen in den Pausen. Die Lehrer können die Aufgaben in der Schule besser erklären. Ich bin dankbar, dass sie mit uns online Unterricht machen“, meint Paramveer. Fast alle Kinder der Klasse gewinnen der veränderten Situation positive wie negative Aspekte ab. „Keine Maske tragen zu müssen, ist richtig gut“, äußert sich Ensar. Anstrengend finden fast alle die langen Stunden am Bildschirm und die Augen- und Kopfschmerzen, die nun häufig auftreten.

Die meisten Kinder der 5b würden gerne wieder in die Schule gehen und sich endlich wiedersehen. Und Celine bringt es auf den Punkt: „Das Schulfeeling fehlt. Ich merke jetzt, wie schön es ist, in eine Schule zu gehen. Das wusste ich vorher nicht zu schätzen.”

Die halbtransparente Altarfalz - eine helle Freude!

Trotz Pandemie – das Ankommens-Projekt der 5. Klassen geht auf die Reise

Unter dem Titel „Ihr seid das Licht der Welt“ werden Werke und Texte von Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen sowie aus den Jahrgängen 6, 8 und S2 in einer kleinen Wanderausstellung präsentiert: ab 21. Februar im Barmbek°Basch, ab 11. April im Baptisterium der Hauptkirche St. Nikolai. Beide Ausstellungsorte sind unter der Woche tagsüber geöffnet, in St. Nikolai kann die Ausstellung auch am Sonntagnachmittag besucht werden.

Die Kinder und Jugendlichen zeigen unter anderem, wie sie mit der Pandemie-Situation umgehen, was sie dabei besonders belastet oder auch tröstet. Sie bringen in Text und Bild zum Ausdruck, was ihnen wichtig ist oder wer ihnen besonders am Herzen liegt. Licht der Welt: Die Ausstellung zeigt, was das für die Schülerinnen und Schüler heißt – ganz konkret und im übertragenen Sinn.

Im Mai wird die Ausstellung dann – hoffentlich – auch in der Schule zu sehen sein.

Digitale Bildung mit überzeugendem Konzept

Digitales Lernen – Wir sind gut aufgestellt in Pandemie-Zeiten

Wir stellen als Schule eine leistungsfähige Infrastruktur mit flächendeckendem Breitband-WLAN, der Möglichkeit zur drahtlosen Projektion in allen Unterrichtsräumen und die fachspezifischen Anwendungen („Apps“) zur Verfügung. Wir arbeiten mit der einheitlichen multifunktionalen digitalen Lernplattform „G Suite for Education“.

Diese ermöglicht auch in Pandemie-Zeiten einen hochwertigen Fernunterricht mit der Möglichkeit der individuellen Kommunikation, der Verteilung von Material, dem Organisieren von Aufgaben und der Durchführung von Video-Konferenzen und Live-Streams.

Digitale Bildung ist bei uns kein Selbstzweck, sondern fest eingebettet in ein pädagogisches und didaktisches Konzept, welches laufend fortentwickelt wird.

Unser spezielles digitales Schulprofil ist allseits anerkannt: Im Herbst 2019 wurde unser Gymnasium als einzige Schule in Hamburg von Schulsenator Rabe mit dem Prädikat „Digitale Schule“ ausgezeichnet. Dieser Erfolg basiert auf der über zehnjährigen Entwicklungsarbeit am Gymnasium, von dem unsere Stadtteilschule und Grundschule profitieren.

Zudem gehören wir zu den bundesweit nur 61 Schulen, welche den Titel „Smart School“ des Bundesverbandes Bitkom führen dürfen.

Der in den Medien viel beschworene und eingeforderte Digitalisierungsschub ist bei uns längst Realität.



Kick it like Borowski!

Mit Fußball ins Wochenende

Seit 20 Jahren fördert Dirk Borowski den Mädchen-Fußball an der Wichern-Schule: „Spielen, Gleichgesinnte treffen und ein paar Tricks lernen, darum geht es“, sagt der erfahrene Sportlehrer. Zur Zeit bietet er freitags nach der letzten Schulstunde interessierten Mädchen die Gelegenheit Fußball zu spielen. In der Halle oder auf dem Fußballplatz trifft sich die Gruppe, um mit tollem Einsatz und viel Spaß den Ball ins Tor zu schießen. Das Beste zum Schluss: die Kickerinnen freuen sich über engagierten Neuzugang mit Spaß am Spielen.

Mathilde liebt lesen

Mathilde ist Bezirkssiegerin

Im Dezember haben sich Marie aus der 6g2 und Mathilde aus der 6c als beste Vorleserinnen ihrer Schulform gegen die Klassensieger der anderen 6. Klassen durchgesetzt und damit für den Bezirksentscheid qualifiziert. Der verlief wegen Corona in diesem Jahr allerdings ganz anders als sonst: Die Vorleserinnen durften ein Buch ihrer Wahl vorstellen und zusammen mit ihrer Vorleseprobe aufnehmen und einschicken. Trotz des digitalen Formats blieb die Spannung aber groß bei den Teilnehmerinnen. Nach einstimmigem Urteil der Jury gewann Mathilde. Damit hat sich zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren eine unsere Schulsiegerinnen im Rahmen des bundesweiten Vorlesewettbewerbs für den Landesentscheid qualifizieren können. Wir wünschen dabei viel Erfolg!

Gut Ankommen wird bei uns groß geschrieben

Willkommens-Projekt für die 5. Klassen

Unter den besonderen Bedingungen der Pandemie-Situation kann unser Kinderbischofs-Projekt in diesem Jahr leider nicht in gewohnter Weise umgesetzt werden. Da wir aber nicht auf den großen Wert, den das Projekt für unsere Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen hat, verzichten wollen, haben wir uns im KiBi-Team eine Alternative überlegt:
In dem Ankommens-Projekt „Willkommen bei Wichern“ vereinen wir unsere Fünftklässlerinnen und Fünftklässler schulformübergreifend in gemeinsam zu bearbeitenden Themen. Der Schwerpunkt liegt dabei zum einen wie gewohnt auf den Kinderrechten, hier vor allem auf dem Recht der Partizipation. Zum andere beschäftigen sich die SchülerInnen dazu passend intensiv mit dem Jahresthema: Ihr seid das Licht der Welt. Begleitende Materialien sollen dazu beitragen, dass ein Wir-Gefühl als Klasse, aber auch als neuer Jahrgang entstehen kann und die SchülerInnen mit ihren Bedürfnissen und Sorgen, die sie in der letzten Zeit und aktuell bewegen, in besonderer Weise willkommen geheißen werden. Präsentiert werden sollen mögliche Ergebnisse in einer Ausstellung und voraussichtlich in einem Gottesdienst für die 5. Klassen im zweiten Schulhalbjahr. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse.

Thomas Virnich 31.1.1965- 18.7.2020

Thomas Virnich

ist als Geschichts-, Mathe- und Sportlehrer zum 1.8.1998 in der damaligen Haupt- und Realschule der Wichern-Schule eingestellt worden. Er war vorher schon in der Kinder- und Jugendhilfe des Rauhen Hauses schulbegleitend tätig und von dort aus an der Wichern-Schule aktiv. Thomas’ pädagogische Leidenschaft galt immer den besonders „herausfordernden“ Schülerinnen und Schülern. Vor diesem Hintergrund war er maßgeblich an der Konzeptionierung und Gründung des Comebacks beteiligt.
Seit 2003 musste Thomas bis 2018 viermal ein immer wiederkehrender Hirntumor entfernt werden. Immer wieder hatte Thomas die Hoffnung, den Tumor besiegt zu haben und engagierte sich sehr für seine Schülerinnen und Schüler. Zurück an der Wichern-Schule konnte er danach nur noch kleinste Lerngruppen betreuen und bestand darauf, dass auch diese aus „schwierigen“ Schülerinnen und Schülern zusammengesetzt werden. Die Arbeit an der Schule ist für Thomas immer eine Kraftquelle gewesen, die ihm Hoffnung gab. Thomas war ein einzigartiger Kollege, den wir nicht vergessen werden. (C. Erdmann)

Dein Licht leuchtet so, dass alle es sehen

Ihr seid das Licht der Welt. Matthäus 5.14

Unser Jahresthema ist Zuspruch in bewegten Zeiten. Nichts wird in die Zukunft verlegt oder als Segenswunsch formuliert:
Ihr seid. Du bist! Jetzt, so, wie du bist, mit allem, was du mitbringst und mit dir herumträgst. Wir alle sind – Licht der Welt.

Der Vers ist Teil der Bergpredigt. In ihr hat Jesus lehrhafte und herausfordernde, aber auch Mut machende Worte für mehr oder minder allgemeine Alltagssorgen und -fragen gefunden: Wie sollen wir leben? Und zwar so, dass es uns und den Menschen um uns herum gut tut – und so, dass auch Gott in unserem Alltag vorkommt?
Dieser Rede ist keine Mahnung vorangestellt und keine Belehrung. Sondern dieser Zuspruch an alle Menschen: Ihr seid das Licht der Welt. Du bist das Licht der Welt. Dein Licht leuchtet so, dass alle es sehen können. Du leuchtest in der Dunkelheit oder als Wegzeichen, du leuchtest gegen Sorgen und Ängste, du leuchtest zur Freude anderer oder einfach nur so. Oder um ein Zeichen zu setzen. Und du leuchtest nicht allein: Wir alle sind Licht der Welt. Ein ganzes Lichtermeer kann daraus werden. Was für ein kraftvolles Zeichen in diesen Wochen. Martje Kruse

Die Einschulung ist ein besonderes Erlebnis

Ein besonderer erster Schultag

Neun Feiern und viel Platz in der Kirche – so könnte kurz resümiert werden, wie sich in diesem Jahr unter Corona-Bedingungen der Start für 243 Kinder in unserer Schule gestaltete. Drei 1. Klassen und sechs 5. Klassen erlebten jeweils einzeln ihre Einschulung und mussten sich an Sicherheitsabstände und Hygieneregeln halten. „Die Einschulung war nicht so voll, sondern eher leer. Und es wurde nichts vorgeführt“, erinnert sich Abby aus der 5b der Stadtteilschule. Mit ihren neuen Mitschülern erlebte sie einen Gottesdienst, dessen Atmosphäre ruhiger, aber nicht weniger feierlich war. Die Ansprache von Pastorin Martje Kruse, die Gebete, der Segen und die Begleitung durch die Orgel gaben diesem besonderen Tag einen festlichen und bewegenden Rahmen. Die Aufregung der Kinder war dennoch zu spüren: Neugierige Blicke durch die Bänke gab es viele. Der große Moment, einzeln aufgerufen zu werden und durch die Kirche nach vorne bis zum Altar zu gehen, ließ die Spannung noch steigen. „Das Schönste an der Einschulung war es, meine neue Klasse zu sehen“, erzählt Ela. Ihre Freude, diesen besonderen Tag als besonders und aufregend zu erleben, konnte die Corona-Pandemie nicht schmälern.

Mistery Aquata ist eine moderne Hygeia

Mit Superheldin "Mistery Aquata" gegen Corona

Joyce aus der 7b weiß, wie sie sich ihre persönliche Anti-Corona-Maßnahme vorstellt. Im Kunstunterricht hat sie ein klares Bild entworfen: die Superheldin Mistery Aquata.

Mistery Aquata ist 13 Jahre, Schülerin, 1,62 m groß und vom Familienstand große Schwester. Sie kann fliegen, über Seifenblasen herrschen und damit Corona bekämpfen. Besondere Merkmale: Diamantenkette und Seifenblasenstirnband. Danke für so viel Girlpower, Joyce!

Bunte Steine: "Wir denken an euch!"

Bunte Steine

Wer aufmerksam durch Hamburgs Straßen geht, wird bestimmt schon beobachtet haben, dass sich ein neuer Trend verbreitet. Immer wieder sieht man bunt bemalte Steine, die das Straßenbild verschönern und den Menschen eine Freude machen. „Das wollen wir auch“, sagten sich Schüler und Schülerinnen der Klasse 5A. So entstanden Marienkäfer, Schildkröten, Gesichter und viele andere kreative Motive. Gemeinsam wurde beschlossen, den Garten von Haus Weinberg damit zu dekorieren. Mit den individuellen kleinen Kunstwerken möchten wir den BewohnerInnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und ihnen zeigen, dass wir an sie denken.

Der Umgang mit den Sprühdosen bedarf sehr viel Übung
Kleine Graffiti-Kunstwerke sind das Ergebnis

Flowers, Cans & Tags am Horner Weg

Seit Beginn des Schuljahres üben die 15 SchülerInnen des Graffiti-Kurses aus den Jahrgänge 5 bis 7 von Gymnasium und Stadtteilschule zeichnerische und malerische Grundlagen, sowie perspektivisches Arbeiten mit Markern und Cans unter der Anleitung von Graffiti-Künstler Crille. Jetzt sind sie mit Bildern, Schriftzügen und Zeichen an die Öffentlichkeit getreten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Auf den Wänden der Garage an der Einfahrt zum Lehrerparkplatz sind kleine Kunstwerke entstanden, verschönern den Schulweg und können von Passanten aus dem Stadtteil bewundert werden.

Nach der Eröffnung von „Spray+Dance“ im kommenden Frühjahr soll es in der Hohlen Rönne weitergehen.

Der Graffiti-Kurs im Nachmittagsangebot der GBS (donnerstags von 14.30-16.00 Uhr) wird durch die Kooperation mit der HipHop Academy / Kultur Palast Hamburg professionell unterstützt und ist nicht zuletzt ein Ergebnis der aktiven Stadtteilarbeit des Profilkurses der Stadtteilschule „Mitbestimmung – aktiv in Schule Umwelt und Gesellschaft“ in den vergangenen Jahren.

"Beam me up, Scotty!" - die Seifenblasen-Station hat allen gefallen

MINT-begeistert!

Das MINTarium in Mümmelmannsberg macht Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik praxisnah und unterhaltsam zum Erlebnis. Ziel der Exkursion der 8b mit Herrn Rubbeling war die Mathematik-Ausstellung.

„Wir haben uns dort mit den Stationen beschäftigt, die auch zu unserem jetzigen Thema in Mathe passen: ‚Prismen und Dreiecksformen‘“, berichtet Emilija. „Eigentlich wie normaler Mathe-Unterricht, nur dass der Zugang hier spielerisch war. Am besten hat mir die Seifenblasen-Station gefallen. Man stellte sich in einen Ring, zog an einem Seil und dann bildete sich um einen herum Stück für Stück eine enorme Seifenblase. Besonders interessant fand ich die Vielfältigkeit des Fachs Mathematik, die wir hier kennen gelernt haben,“ so Emilija. „Die Exkursion dauerte gut zwei Stunden“, ergänzt Tyron, „und man konnte ziemlich viel lernen. Ich fand's cool!“

Töpfern entspannt und macht Spaß

Töpfern mit allen Sinnen

Seit fünf Jahren bietet Feride Yavuz in der Stadtteilschule der Wichern-Schule einen Töpferkurs an. „Ton ist ein wichtiges Naturmaterial“, sagt die Kursleiterin. „Wir fassen den Ton an, kneten, rollen, formen und modellieren ihn. Dann lassen wir den Ton trocknen. Die Objekte der Kinder werden gebrannt und bemalt. So kann man den Ton mit allen Sinnen erfahren.

Im Töpferkurs arbeiten wir normalerweise ohne Modell. Die Kinder können so, unabhängig und frei in ihrer Phantasiewelt verreisen. Wir erschaffen durch unsere Phantasie eigene Kunstwerke. Es macht Freude und Spaß, egal wie viel Talent man besitzt.“ Das ist der Erzieherin besonders wichtig.

Durch das Formen und Modellieren mit den Händen wird die Feinmotorik entwickelt und außerdem die taktile Wahrnehmung gefördert, erklärt Frau Yavuz.

Wer den Kurs von Frau Yavuz einmal besucht, merkt sofort: Die Töpferwerkstatt ist auch ein Treffpunkt. Die Kinder tauschen sich aus, helfen sich und haben Spaß miteinander.

Wer alltäglichen Stress abbauen möchte, ist hier goldrichtig.

"Rössi" - das etwa 7000 Jahre alte Skelett aus Hessen
Fingerfarben: In der Steinzeit war Malen ein Handwerk

Eine Reise in die Vergangenheit – mit Gegenwartsbezug, praktischem Gestalten und einem feurigen Abschluss!

Im Rahmen der Steinzeit-Epoche besuchte die 5b das Helms-Museum in Harburg. Eigentlich wollten wir weit weg reisen - in die Höhlen der Vergangenheit. Zunächst jedoch war der Bezug zur Gegenwart wichtiger: Warum riecht es hier so modrig? Antwort: schlechte Lüftung! Wieso hat diese Höhle Türen? Antwort: das Museum muss sich den Besuchern anpassen! Was machen Menschen, wenn sie sich beim Zeichnen eines Tieres auf Stein „vermalt“ haben? – Antwort: sie übermalen, genau wie wir! Schnell wurde klar, dass die Höhle von Archäologen geschaffen wurde, dass die Malereien nach 40.000 Jahre alten Funden nachgebildet worden sind. Felicitas, unsere Museumspädagogin, erzählte uns, dass die Menschen damals mit den Händen malten oder Farbe über eine Art Strohhalm auf die Wände bliesen.

Die Haupt-Attraktion des Besuchs war, neben der Besichtigung verschiedener Funde, das Malen und Gestalten in der Höhle. Wir bekamen große Packpapier-Bogen, Kohle und Farbe wurden in die Mitte gebracht, später wurden auch noch Tonklumpen verteilt – und los ging es: In drei Gruppen entstanden verschiedene Pferde, Bären und Hirsche, außerdem konnte jeder ein Lampen-Gefäß formen und mit dem Holzstab verzieren.

Als Bonus gab es zum Abschluss ein von Felicitas „selbstgemachtes“ Feuer aus Funkenschlag, Schilfrohr und Kiefernspänen – so konnten die Bilder und Gefäße im flackernden Schein ihre volle Wirkung erzielen und wir waren doch noch ganz und gar in der Vergangenheit angekommen!

Hany im Interview
Wie sage ich's "Dr. Ayoub"?

So ist es, neu in Deutschland zu sein

Mohammed kommt aus Syrien, Ayoub aus dem Iran. Beide sind vor Krieg und Verfolgung nach Deutschland geflohen. Mit der Hamburger Organisation „Kids Welcome“ besuchen die jungen Männer regelmäßig Schulklassen, um Kindern zu erklären, was es bedeutet, seine Heimat verlassen zu müssen, auf der Flucht zu sein und als Fremder in Deutschland anzukommen. In Spielsituationen erfuhren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b der Stadtteilschule, wie schwierig es ist, wenn man krank ist und sich beim Arzt nicht verständlich machen kann oder ob die Sachen, die Kinder einpacken würden auf der Flucht auch wirklich hilfreich sind.

Ayoub und Mohammed hatten eine sehr schlimme Flucht“, findet Levin. „Es hat mich sehr berührt, als Mohammed von seiner Flucht erzählt hat und wie die ‚Schlepper‘ mit Menschen umgehen“, sagt Anna. „Bestimmt ist es sehr schwer, Freunde, Familie und Verwandte zu verlassen“, erkennt Lara. „Vielleicht können wir jetzt die Flüchtlinge auch besser verstehen, wenn wir wissen, was sie alles durchgemacht haben“, meint Darleen. „Ich fand es gut die Geschichte von Ayoub und Mohammed selbst zu hören und nicht nur im Fernsehen zu sehen“, sagt Celine. „Jetzt kann ich besser verstehen, warum Menschen flüchten und es sich auch überlegen, ob sie überhaupt flüchten“, so Magnus. „Am Ende haben wir viel gelernt“, findet Malte.

Der Besuch von Mohammed und Ayoub wurde von einem Filmteam des ZDF gefilmt und lief bei den ZDF-Kindernachrichten „Logo“.

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Flächenmessen auf dem Uni-Campus ist Teamarbeit

Mit dem iPad unterwegs auf mathematischer Mission

Zum 100. Geburtstag der Uni Hamburg hat die Fachdidaktik Mathematik zu mathematischen Stadtspaziergängen auf dem Uni-Campus eingeladen. Für die Jahrgänge 5 und 6 wurden App-basierte Flächenberechnungen und Erkundungen verschiedener geometrischer Figuren im Von-Melle-Park vor dem AudiMax angeboten.
Mit einem iPad, Maßbändern und Schreibmaterial ausgerüstet brachen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c der Stadtteilschule hoch motiviert zum Jagen und Sammeln mathematischer Beobachtungen und Daten auf. „Wir haben Aufgaben gemacht, die nicht nur auf dem Blatt standen, und durften Tablets benutzen!“ und „Ich habe entdeckt, dass man Flächen messen kann!“, berichten die Schüler abschließend nach der 90minütigen Rallye. Der Spaß am spielerischen Ausprobieren und Überlegen stand klar im Vordergrund. Im Unterricht wurde deutlich, dass die Kinder mathematische Fachbegriffe selbstverständlicher anwenden und Grundvorstellungen zu Figuren und Flächen erfolgreich entwickeln und ausbauen konnten.

Erfrischende Rede im Bezirksamt

Beeindruckende Rede im Bezirksamt

Folke Schindler besuchte vor rund 50 Jahren die Wichern-Schule und engagierte sich unter anderem auch als Schulsprecher. Er hat viele gute Erinnerungen an seine Schulzeit.
Sein Wunsch für seine Pensionierungsfeier als Regionalleiter des Jugendamtes Mitte war es nun, nicht zurückzuschauen, sondern den Blick auf das so wichtige Engagement für die Zukunft zu richten. Deshalb hatte er die Bitte, dass eine Schülerin oder ein Schüler aus der Wichern-Schule über die Fridays4Future-Bewegung berichtet.

Sophie Eggers aus der 11. Klasse der Stadtteilschule hat das mit Bravour gemeistert. Als Mitglied des Schulsprecher-Teams stellte sie frisch und authentisch die vielen Aktivitäten unserer SV und das Engagement in Bezug auf nachhaltiges Leben dar. Folke Schindler, Bezirksamtsleiter Folke Drossmann und die vielen anwesenden Gäste zeigten sich beeindruckt. (Birge Brandt)

Zeugnisurkunde, Blumen und herzliche Glückwünsche zum Abschluss

Abschlussfeier der Klasse 10

Am 13. Juni war es endlich soweit: die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen erhielten ihre Abschlusszeugnisse und wurden für besondere Leistungen ausgezeichnet. Schulpastorin Martje Kruse, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerkolleginnen und -kollegen sowie die Schulleitung blickten auf die vergangenen Jahre zurück und wagten Ausblicke in die Zukunft. Als Moderationstrio führten Jill, Felix und Hauke souverän durch den Abend. Zum Abschluss gab es noch Getränke und Häppchen vor dem Wichern-Forum, bevor es für die Absolventen weiter zum Abschlussball ging.

 

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Jasmin, Marvin, Bürgermeister Dr. Tschentscher und Herr Jacobi. © Freie und Hansestadt Hamburg

MitbestimmerInnen erfolgreich beim Wettbewerb „Demokratisch Handeln“

Mit Erfolg haben die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses der Stadtteilschule „Mitbestimmen – aktiv in Schule, Umwelt und Gesellschaft“ am Schülerwettbewerb „Demokratisch Handeln“ teilgenommen. Der Wettbewerb stand unter dem Motto des Themenjahres 2019 „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit – Aufbruch in die Demokratie: Wirkung und Nachwirkungen der Ereignisse 1918-1919“. Im Großen Festsaal des Rathauses wurden das Engagement der MitbestimmerInnen und die Konzeption des Kurses von Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher mit einer Urkunde und Medaillen ausgezeichnet. Wir gratulieren!

Klassenflohmarkt in der Schulstraße

Klassenflohmarkt der 5c

Die Schülerinnen und Schüler der 5c haben mit großer Begeisterung an der Aktionswoche der SV teilgenommen. Eine Woche für den Klimaschutz? Das ist gut! Aber da geht noch mehr! Deswegen haben die Kinder im Klassenrat beschlossen weiterzumachen. Die „umweltbewusste Brotdose“ fortsetzen, das fand auch zuhause großen Anklang. Viele Eltern nahmen die Idee gern auf und werden in Zukunft immer öfter darauf achten, dass in der Brotdose ihrer Kinder nur gesunde und in der Region produzierte Nahrungsmittel für das Pausenfrühstück kommen.

Darüber hinaus haben die Kinder einen Klassenflohmarkt in der Mittagspause organisiert. In der Schulstraße wurden Tische aufgebaut und Spielzeug, gebrauchte Kleider, Bücher und Trödel vom Dachboden oder aus allen möglichen Ecken der Wohnung feilgeboten. Mit Erfolg: 108 Euro wurden eingenommen. 40 Euro gehen in die Klassenkasse, 68 Euro spendet die 5c an den NABU Deutschland.

Zum Schluss waren sich alle einig. „Das war eine spaßige Mittagspause!“ und „Das machen wir wieder!“ Eine gute Idee!

Überragend! - Lilac One Man Wonder:
MC Feddersen

Der Kulturabend im neuen Look und prallvoll!

Den ersten Teil des Kulturabends am 28.05. füllten musikalische Beiträge der 5. und 6. Klassen mit Chor, Tanz, Gesang, Instrumentalspiel und Boomwhackers auf der großen Bühne. Im zweiten Teil gab es feines Gitarrenspiel auf einem Podest in der Mitte des Raumes. An selber Stelle gab es Märchen quasi zum Anfassen, witzig inszeniert und modernisiert von den 5. Klassen. Da hatte Aschenputtel nicht seinen Schuh, sondern sein Smart-Phone verloren und konnte den Prinzen mit dem richtigen Code überzeugen und beglücken.

Zwischendurch gab es die Gelegenheit, eine abwechslungsreiche Ausstellung in aller Ruhe anzusehen: mittelalterliche Burgen, steinzeitliche Höhlen, Fotografien, Werkstücke aus den Kreativ-Kursen, Geschichten an Kleiderbügeln und stimmungsvolle Malereien und Elfchen zu Gefühlen wie Angst, Liebe, Traum und Verwirrung – verteilt über den gesamten Raum.

Zum Abschluss des Abends, im dritten Teil, gab es nochmals auf der großen Bühne ein herrliches Stück zum Thema Mobbing mit der 7A, eine beeindruckende Performance des HipHop-Kurses der GBS sowie die Aufführung einer Gruppe Mädchen aus der 8B. In superorangen Overalls trugen sie vor einer Wüsten-Kulisse und mit Wind-Geräuschen untermalt jeweils ihr Verständnis einer Rolle aus „Löcher“ vor.

Arne Feddersen, erstmals Regisseur und Moderator des gelungenen und gut besuchten Abends und Christiane Erdmann gratulierten allen Beteiligten – und dann war es auch schon fast Mitternacht ...

 

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Ein Eis an der Elbe ist immer ein Kulturgenuss

Traumhafter Besuch der 5c in der Elphi

Wie klingen Träume? Dieser Frage geht Regisseur Dan Tanson gemeinsam mit dem Ensemble Resonanz nach. „Somina“ heißt das fantasievoll inszenierte Stück für Schulklassen mit Musik aus fünf Jahrhunderten. Im kleinen Saal der Elbphilharmonie kamen Bach, „Shaker Loops“ von John Adams und Anton Bruckners Streichquintett zur Aufführung, jäh unterbrochen von Bryce Dessner und Techno.

Neben der zum Teil für die Schülerinnen und Schülern doch ungewohnten Musik sorgten vor allem die beiden Zirkusartisten für Begeisterung, die das Ensemble Resonanz begleiteten. Bei Jonglage, überraschenden Kunststücken und atemberaubender Akrobatik schien es mitunter, als sei die Schwerkraft aufgehoben. Bühnenbild und tolle Lichteffekte sorgten dafür, dass das Konzert in bester Erinnerung bleibt.

Ein abschließendes Eis auf den Marco-Polo-Terrassen stellte dann auch bis dahin kritische Genießer vollends zufrieden. Einfach traumhaft!

Barbara, Alicia, Nathalie, Vamika, Erwa, Elif und Sophie aus dem Jahrgang 7
Die Mitbestimmer Marvin, Amelie und Felix

Engagement – Unser Ding beim Netzwerktreffen

„Unser Ding“ – so lautete der Titel der diesjährigen Jahrestagung des Netzwerks „Lernen durch Engagement“, ausgerichtet von der Bürgerstiftung Hamburg und veranstaltet am LI Hamburg.

Seit vielen Jahren beteiligt sich die Wichern-Schule am Netzwerk, erhält wertvolle Tipps und Anregungen und profitiert von den alljährlichen „Marktplätzen“, auf denen sich Schulen aus ganz Hamburg präsentieren. In diesem Jahr zeigten Elif Dizlek (7A), Alicia Amara, Barbara Osei (7B), Erva Nur Arikel, Natalie Sonnabend, Ela Capaci und Sophie Bublitz (7C) ihre Plakate und Berichte aus dem Engagement bei Hanseatic Help, in verschiedenen Kitas und Seniorenzentren. Ela rief ins Publikum: „Hier gibt’s die buntesten Plakate und die tollsten Geschichten aus Horn!“ Und prompt hatte der Stand mit den „Bilder-Geschichten“ zum Thema „Ein weiches Herz, aber Nerven aus Stahl“ oder „Kann man Kindern was befehlen?“ Zulauf.

Mit dabei waren außerdem die Mitbestimmer Marvin Streiber, Felix Weßels und Amelie Prußeit. Sie kündigten ihren Stand an mit den Worten: „Unser Projekt ist so toll, dass uns sogar der erste Bürgermeister zu sich eingeladen hat!“ – das machte Eindruck! Fotos vom Besuch im Rathaus, ein selbst gedrehter Film über das Repair Café sowie das aktuelle Unterrichtsprojekt zur Europawahl: Briefe an Brüsseler Europa-Abgeordnete fanden ein hohes Interesse durch jüngere und ältere Besucher. Ganz klar: Engagement ist  „Unsere Ding“ an der Wichern-Schule!

Zu Besuch bei Hamburgs "Erstem Mitbestimmer"

Die MitbestimmerInnen zu Besuch beim Ersten Bürgermeister

Im Januar lud Herr Dr. Tschentscher unseren Kurs „Mitbestimmen – aktiv in Schule, Umwelt und Gesellschaft“ ins Rathaus ein, damit wir ihm unser Repair Café vorstellen.

Nach einer Führung durch das imposante Hamburger Rathaus wurden wir in ein Sitzungszimmer im Senatsgehege – so heißt der sonst für Besucher unzugängliche Bereich, in dem die Regierung arbeitet – geführt. Dort standen Gebäck und Getränke auf einem riesigen Konferenztisch für uns bereit. Herr Tschentscher kam in Begleitung seines Referenten sowie mit Frau Dr. Schmodde von der Senatskanzlei. Er begrüßte uns herzlich und mit Handschlag.

Herr Jacobi berichtete von unserem Kurs, dem Unterricht und unseren Projekten. Wir erklärten, wie wir auf die Idee mit dem Repair Café gekommen sind und was wir damit erreichen wollen. Herr Tschentscher war begeistert. Er unterstützt und befürwortet unser Repair Café und findet es toll, dass wir so umweltbewusst sind und andere animieren, Müll zu vermeiden.

Neben der Hamburger Müllpolitik interessierten uns weitere Fragen: Wir wollten wissen, warum die HVV-Fahrkarten für Schüler so teuer sind, wie wir uns in Zukunft als Auszubildende und Studenten eine eigene Wohnung leisten können, ob Herr Tschentscher lieber mit einer anderen Partei als mit den Grünen regieren würde oder was mit den Kleingärten passiert, die in Horn und Billstedt abgeräumt werden. Herr Tschentscher gab präzise und klar verständliche Antworten. Er erklärte und warb für seine Politik. Mit der Elbvertiefung waren nicht alle einverstanden, über die Räumung der Kleingärten haben wir diskutiert.

Wir haben einen sympathischen und offenen Ersten Bürgermeister kennengelernt und sind froh, dass wir eine Stunde im kleinen Kreis mit Herrn Tschentscher diskutieren durften.
Die MitbestimmerInnen

 

Stärken entdecken beim TÜV Nord

Wie führe ich ein Verkaufsgespräch? In welchen Medien werbe ich für eine Firma? Wie sind Motoren und Computer aufgebaut? Wie wird Energie erzeugt, verbraucht und wiederverwertet? Wie helfe ich in einem medizinischen Notfall?

Diesen und noch vielen weiteren Fragen gingen die Achtklässler der Stadtteilschule während ihres diesjährigen Besuchs beim TÜV Nord nach. An fünf Tagen nahmen die Jugendlichen an einem intensiven Kompetenztraining teil, um eigene Stärken und Interessen zu entdecken und damit ihren beruflichen Vorstellungen ein Stück näherzukommen. An den Orientierungsstationen „Praktisch-Technisch“, „Intellektuell-Forschend“, „Künstlerisch-Sprachlich“, „Sozial“, „Führend-Verkaufend“ und „Verwaltend-Ordnend“ konnten sich die Schüler*innen an jeweils zwei Stationen in Theorie und Praxis üben. „Ich fand das Forschen am Mikroskop spannend, weil man alles so genau sehen konnte“, erzählt Jonna aus der 8b. „Mich hat besonders das Ordnen und Verwalten interessiert, weil ich später auf jeden Fall meine eigene Firma haben will“, sagt Floans. Und Akasya hat gelernt, wie man dank guter Kommunikationsfähigkeit einen Kunden von einem Produkt überzeugen und einen Kauf abschließen kann.

Frau Rüggen-Wolfram arbeitet an der Cafeteria ohne Wegwerfgeschirr
Das Dreckige muss ins Eckige - so einfach geht das!

Die Caféteria setzt auf Mehrweg

Liebe Schülerinnen und Schüler,

wir wollen in Zukunft weniger Müll produzieren. Dafür werden wir uns Schritt für Schritt von unserem Einweggeschirr trennen und Mehrweggeschirr einsetzen. Um es für alle so einfach wie möglich zu halten, verzichten wir bei der Ausgabe des Geschirrs auf Pfand. So müsst ihr euch, wie gehabt, nur einmal anstellen und die Caféteria-Teams müssen sich nicht mit der Rückgabe des Pfandgeldes aufhalten. Das funktioniert aber nur, wenn ihr alle mitmacht. Für euch bedeutet das: Ihr stellt bitte das Geschirr nach dem Essen, von Resten befreit, auf den in der Schulstraße bereitgestellten Geschirrwagen. Auf gar keinen Fall solltet ihr das Geschirr irgendwo auf dem Schulhof oder in den Klassenräumen abstellen, denn dann müssten wir, zum Nachteil von allen, doch ein Pfandsystem einführen.

Ihr wisst ja: Einweggeschirr und gedankenlose Müllproduktion ist sowas von gestern! Mehrweg und Müllvermeidung, das ist die Zukunft!

In diesem Sinne freuen wir uns mit euch in eine umwelt- und klimafreundlichere Zukunft zu gehen.

Euer Caféteria-Team

Repair Café im Raum der GBS

Happy Birthday – Unser Repair Café feiert den 1. Geburtstag

Seit einem Jahr werden in der Wichern-Schule kaputte Elektrogeräte, Fahrräder, Smartphones, Puppen, Kleidungsstücke und Spielzeug wieder instand gesetzt. Dabei hat sich inzwischen ein fester Stamm an Reparateuren etabliert, die zuverlässig und ausdauernd den Problemen auf den Grund gehen.

Die Besucher kommen überwiegend aus dem Stadtteil oder dem Hamburger Osten. Sie sind begeistert von der Idee, dass die Dinge hier wieder mehr Wertschätzung erhalten und nicht einfach weggeworfen werden.

Bei den Schülerinnen und Schülern des Kurses "Mitbestimmen - aktiv in Schule, Umwelt und Gesellschaft" hat sich inzwischen Routine beim Vorbereiten, Einrichten und bei der Kundenbetreuung eingestellt. Sie freuen sich über die Anerkennung, die sie von den Besuchern und den Mitschülern erfahren und dass sie aktiv etwas für den Umweltschutz tun können.

Besonders stolz waren die MitbestimmerInnen auf den lobenden Bericht im Hamburger Abendblatt.
https://www.abendblatt.de/hamburg/von-mensch-zu-mensch/article216132095/Viel-zu-schade-zum-Wegwerfen.html

"Ein tolles Projekt. Das finde ich einfach großartig!", meint auch Ressortleiterin Sabine Tesche in ihrer Kolumne.

https://www.abendblatt.de/hamburg/von-mensch-zu-mensch/article216132083/Liebe-Leserinnen-liebe-Leser.html

Die nächsten Termine sind am 20. März und am 22. Mai, jeweils von 13.30 bis 16.00 Uhr in der Schulstraße.

Emma, Mathilde und Julia

Amtseinführung der Kinderbischöfinnen in St. Nikolai

Mathilde Mielich, Emma Sciuk und Julia Tavaglione, die am 6. Dezember in ihr Amt als Kinderbischöfinnen eingesetzt wurden, machen sich in ihrer Amtszeit für "Vielfalt und gegen Ausgrenzung" stark, denn normal ist die Vielfalt und jeder hat ein anderes Normal haben die drei während ihrer Vorbereitung auf das Amt festgestellt.

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So sehen Siegerinnen aus!

Badminton-Titel für Emma Sciuk

Kurz bevor Emma Sciuk (Klasse 5C) am Nikolaustag als Kinderbischöfin eingeführt wurde, hat die Fünftklässlerin auch noch die Hamburger Meisterschaft im Badminton beim Wettbewerb der Hamburger Schulen Jugend trainiert für Olympia (Wettkampfklasse IV) gewonnen. Wir gratulieren von Herzen zu diesem tollen Erfolg!

Lea und Marvin laden Dr. Tschentscher zum Repair Café ein

Hamburgs Regierungschef im Wichern-Forum

Am 3. Dezember kam Peter Tschentscher zum Bürgergespräch ins Wichern-Forum. Für die Schülerinnen und Schüler des Kurses „Mitbestimmen – aktiv in Schule, Umwelt und Gesellschaft“ ein guter Anlass, Hamburgs Ersten Bürgermeister einmal live zu sehen. Die Zehntklässler erlebten einen interessanten Abend: Herr Tschentscher stellte sich den Bürgerfragen. Es ging um Wohnungsbau, Verkehrspolitik, Schule, Sozialpolitik, Abstiegsängste und Rechtspopulismus. Die Schüler waren überrascht, wie heftig und unsachlich manche Besucher ihre Meinung vortrugen.
Der Erste Bürgermeister blieb keine Antwort schuldig und erklärte ausführlich und geduldig seine Politik. Zum Schluss gab es für die zahlreichen Interessierten noch Zeit zum weiterdiskutieren und um Fotos zum machen.

Die Mitbestimmer nutzten die Gelegenheit um den Regierungschef zum Repair Café im Januar einzuladen. Herr Tschentscher sagte, dass er keine Zeit habe, lud aber die MitbestimmerInnen zum Gegenbesuch im Hamburger Rathaus ein. Beim Termin könnten sie dann ihren Kurs und ihr Projekt, das Repair Café, erklären, so der interessierte Bürgermeister. Das wird bestimmt spannend!

Das Lichtkreuz als Friedenszeichen

Mittelstufenandacht

Ende November feierten alle 7. Klassen ihre erste Mittelstufenandacht in diesem Schuljahr. Die Dreifaltigkeitskirche stand ganz im Motto unseres Jahresthemas „Friede sei mit euch!“ (Lukas 24,36). Schulpastorin Martje Kruse hatte mit ihrem Team mehrere Stationen zum Thema Frieden in der Kirche aufgebaut. Benjamin Branzko stimmte die Schüler mit dem aktuellen Song „Wir ziehen in den Frieden“ von Udo Lindenberg auf das Thema ein. Im Anschluss daran konnten sie selbst an den Stationen aktiv werden. 

Fragestellungen wie „Wenn ich KanzlerIn/PräsidentIn wäre“ oder „Wo ist mir Frieden besonders wichtig?“ gaben den Schülern die Gelegenheit ihre Gedanken zu diskutieren und auszutauschen. 

Großen Andrang gab es an der Button-Station, an der ein Button gestaltet werden konnte, um so ein „Friedenszeichen“ zu setzen. Die Dreifaltigkeitskirche kam als Veranstaltungsort für die Andacht bei den SchülerInnen gut an. Jan aus der 7c fasst es so zusammen: „Es ist viel größer als in der kleinen Schulkapelle und es ist in einer echten Kirche. Der Raum war anders und neu als Ort. Das hat mir gut gefallen.“

Man darf gespannt sein auf die nächste Andacht, die im April stattfinden wird.

Abenteuer auf der Hängebrücke
Humusbildung im Herbstwald

Epochenthema "Regenwald"

Der Jahrgang 7 der Stadtteilschule hat vielfältige Aktionen im Rahmen der Epoche „Regenwald“ gestartet. In Kunst entstanden Regenwald-Collagen. In Präsentationen wurde über das Problem des unfairen Handels und der Abholzung des Regenwaldes für Kakao-Plantagen informiert und schließlich politisch einwandfreie Schokolade hergestellt. Die Schülerinnen und Schüler referierten über indigene Völker, den Regenwald als Schatzkammer und über die Papierherstellung.

Um die Unterschiede der Nährstoffkreisläufe in den gemäßigten und den tropischen Zonen zu verstehen, betrachteten wir den Boden auf unserem Schulgelände und die Tatsache, dass wir Herbst haben und sich eine Humusschicht bilden kann, die im Regenwald nicht existiert.

Ein Besuch im Klimahaus Bremerhaven rundete die Epoche ab. Wir erfuhren, wie unterschiedlich die Lebensbedingungen der Menschen entlang des 8. Längengrades sind: in Europa, Afrika oder der Antarktis Dabei konnten wir am eigenen Leib erfahren, wie eisig-kalt, wie feucht-warm, wie trocken-heiß es auf der Erde sein kann und lernten zu verstehen, wie stark das Gleichgewicht durch den Klimawandel bedroht ist.

Die Schüler arbeiteten zu Opfer- und Täterbiografien

Besuch der Gedänkstätte Neuengamme

Die Exkursion der 10 b zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme am 29. November wurde von düsterem, kaltem und regnerischem Wetter begleitet. Die Witterung verstärkte den Charakter des historischen Ortes.

Eine Fachkraft für Museumspädagogik führte uns über das Gelände der Gedenkstätte und ließ die Vergangenheit noch einmal aufleben. So erschien es den Schülerinnen und Schülern unvorstellbar, mit 120 Personen (das entspricht der Stärke des 10. Jahrgangs der Stadtteilschule), eingesperrt in einem Waggon unter schlimmsten hygienischen Umständen und körperlichen Entbehrungen tagelang durch Europa transportiert zu werden.
Auch die Schilderung der mörderischen Arbeit vor Ort in den Tongruben, in denen der Lehm für das Brennen von Ziegelsteinen für die zukünftige „Führerstadt Hamburg“ abgebaut wurde, beeindruckte die Klasse tief. Dass viele Häftlinge den Freitod im Elektrozaun des KZ gesucht hatten, wurde mit einem Mal verständlicher als vorher. Die spärliche Häftlingskleidung und zahlreiche weitere Exponat der Ausstellung ergänzten das Bild vom Regime, das im KZ sein wahres, menschenverachtendes Gesicht gezeigt hat.

Es wuchs die Dankbarkeit für die veränderten Umstände, unter denen wir heute leben. Im Haus des Gedenkens endete der Schultag, der viel intensivere Eindrücke über die Vergangenheit vermittelt hat, als Bücher es können.

Herr Luck berichtete lebendig und eindrücklich
… seinem sichtlich beeindruckten Publikum

"Erzählt es euren Kindern!"

120 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der Stadteilschule lauschten im Wichern-Forum dem Bericht des Zeitzeugen Herrn Luck. Es war so leise, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können, denn alle waren daran interessiert, Herrn Lucks zu hören.

Dieser, immerhin stolze 90 Jahre, saß vor der Schülerschaft und erzählte von seinen Erlebnissen und Erfahrungen als Jugendlicher in der Zeit des Nationalsozialismus. In einer kommunistischen Familie aufgewachsen und geprägt, erlebte er die Anfänge des 3. Reiches, trat später der Hitlerjugend bei und erlebte die Operation „Gomorrah“, die Bombardierung Hamburgs durch die Alliierten 1943, im wahrsten Sinne des Wortes hautnah mit. Später geriet er als Teilnehmer des sogenannten Volkssturms in Kriegsgefangenschaft, die sich ebenfalls fest in sein Gedächtnis eingeprägt hat. Besonders die Schilderung der Erlebnisse im Hamburger Feuersturm war eindrücklich und bewegend. Einige Schülerinnen und Schülern bemerkten hinterher im Gespräch: „Das war echt fast zu heftig“ oder „Das zu hören von jemandem, der alles miterlebt hat, ist viel schlimmer als im Film“.

Herr Lucks war gerne bereit, auch Fragen aus dem Plenum zu beantworten und sprach auch geduldig im Anschluss an die Veranstaltung mit weiter interessierten Schülerinnen und Schülern.

Die Schrecken des Krieges nicht zu vergessen und die nächste Generation davor zu warnen, ist ein Anliegen von Herrn Lucks – dies ist ihm bei unseren Schülerinnen und Schülern gelungen. Mirjam Ipsen

Repair Café auf Erfolgskurs

Kampagnen planen bei Greenpeace in der Hafencity

Über den großen Andrang von Schülern, Lehrern und Besuchern aus ganz Hamburg freuten sich im September die Schülerinnen und Schüler des Profilkurses „Mitbestimmen“ als Veranstalter unseres Repair Cafés. Bereits durch Artikel und Ankündigungen in der „Elbvertiefung“, dem Newsletter der ZEIT, im Hamburger Abendblatt und in den Wochenblättern sowie der Evangelischen Zeitung bemerkten die MitbestimmerInnen, dass ihr ausdauerndes Engagement immer mehr Anklang findet.
Eine kluge Öffentlichkeitsarbeit ist für den Erfolg des Repair Cafés entscheidend. Deswegen nahm der Kurs gleich am Tag nach dem Repair Café an einem Workshop bei Greenpeace teil: „Umweltschutz selbst anpacken – SchülerInnen machen Kampagne“. In zwei Stunden vertieften die MitbestimmerInnen ihre Kenntnisse, lernten neue Methoden kennen und arbeiteten in Gruppen Kampagnen aus. „Wir haben viel Neues erfahren, das auch für die Zukunft wichtig ist!“, resümiert Amelie ihren Ausflug in die Hafencity, der im Rahmen der Hamburger Bildungswoche „Wetter.Wasser.Waterkant.2018“ stattfand.

„10 für 5“ statt „5 vor 12“ – Mathe-Coaching nimmt Fahrt auf

Mit den Großen werde Mathesorgen klein

Mit dem neuen Schuljahr ist das Mathe-Coaching der 5. Klassen an der Stadtteilschule erfolgreich gestartet: Dabei hilft ein Coach einer Gruppe von höchstens vier Kindern, die Grundrechenarten zu wiederholen und auch schriftlich sicher anzuwenden. Die „Nachhilfelehrer“ arbeiten selbständig und können das Fördermaterial benutzen, welches jetzt im Leseturm zur Ausleihe bereitsteht. Ziel ist, Lücken zu schließen, mathematische Grundvorstellungen aufzubauen und das Zahlenverständnis bei den Schülern der 5. Klassen zu verbessern. Ein dickes Plus für das Engagement der Großen.

Eisschlecken in Binz
Knietief im Freizeitspaß

Klassenreise nach Rügen

Anfang September fuhr der der 6. Jahrgang der StS per Bus nach Rügen ins Jugenddorf Wittow. Die Aufregung war groß – wie sind die Zimmer, wie ist das Gelände, wie nah ist das Meer?

Nachdem wir die Häuser bezogen und die Zimmer eingerichtet hatten, ging es erstmal ans Wasser, das zu Fuß durch ein kleines Wäldchen in knapp fünf Minuten zu erreichen war. Alles tummelte sich am Strand, tobte, buddelte und einige Mutige gingen auch ins Wasser bei toller Brandung! Nach einem warmen Abendessen spielten die Kinder noch auf dem Gelände Verstecken, schaukelten oder spielten Basketball oder Fußball. Als man später im Bett lag, hörte man das Rauschen der Bäume und die Brandung des Meeres – es versprach, eine tolle Zeit zu werden!

Im Laufe der Woche machten wir unter Anleitung der „Rügenpiraten“ (Sportpädagogen der gleichnamigen Wassersportschule) eine Beacholymiade, die aus Spielen zur Teambildung bestand. Wir sind auf dem Bodden Kajak gefahren und waren im Ozeaneum in Stralsund. In Binz am Strand wurden Muscheln und Federn gesammelt und ein Gang auf die Seebrücke mit leckerem Eis in der Hand musste natürlich auch sein! Das tolle Gelände im Wittower Jugenddorf wurde in der Freizeit zum Spielen und Chillen und für einen Grillabend genutzt. Sehr beeindruckt waren die Kinder von Prora, wo wir uns das zwischen 1936 und 1939 gebaute KdF-Seebad für 20.000 Menschen ansahen, das in den 1950er Jahren zur monumentalsten Kasernenanlage der DDR aus- und umgebaut wurde. Dort am Strand haben wir mit Blick auf Binz noch einmal gegrillt und gespielt. Hier fand auch die Preisverleihung für das ordentlichste Zimmer statt. Dann ging es wieder zurück nach Wittow, wo die Koffer gepackt und die letzten Karten abgeschickt wurden. Nach fünf Tagen mit herrlichstem Wetter auf Rügen fuhren wir heim nach Hamburg und hatten nach dieser schönen Zeit sehr viel zu erzählen!

Wie war Schule vor 100 Jahren?

Dieser Frage spürte die 5C bei ihrem Besuch im Schulmuseum auf St. Pauli nach.

Das Epochenthema „Wir lernen uns kennen“ verbindet das Kennenlernen der neuen Stadtteilschüler untereinander mit einem erlebnispädagogischen Exkurs in die Vergangenheit: Nach einem lebendigen Vortrag der Museumsmitarbeiterin Daniela Wempe über die Lebens- und Wohnverhältnisse im proletarischen und bürgerlichen Hamburg um 1900, Erziehungsziele und Strafen, Geschlechterrollen sowie Militarismus und Patriotismus, schlüpften die Kinder für eine Stunde in die Rolle ihrer Urgroßeltern und drückten das original Schulgestühl im musealen Klassenraum.

Frau Wempe gab das resolute Fräulein Lehrerin so überzeugend, dass die Schülerinnen und Schüler mit neuen Namen in Schürze und mit Matrosenkragen bald dem strengen Rhythmus aus Frage und Antwort folgten. Kein Wunder, viel Spielraum gab es damals nicht: „Stillsitzen, Aufstehen, Hände an die Hosennaht.“ Angst statt Neugier, Scham statt Selbstbewusstsein, Gehorsam und Drill statt Nachdenken so lässt sich das pädagogische Konzept umschreiben, das den Schulalltag der Kaiserzeit geprägt hat und den fleißigen Untertan und gehorsamen Soldaten zum Ziel hatte.

Die Kinder waren überrascht und beeindruckt und stellten in der Nachbereitung neugierige Fragen: „Wie viele Stunden mussten die Kinder am Tag stillsitzen?“, Warum waren die Lehrer so streng?“, „Haben sich die Eltern und die Kinder denn nicht gewehrt?“ Als eine Schülerin zur Strafe in die Ecke und von den anderen Schülern und Schülerinnen „ausgeeselt“ werden musste, stellten die Kinder im Anschluss fest: „Das war nicht schön! Die Lehrer haben früher ja zum Mobben aufgerufen!“ Einig waren sich alle: „Das war ein toller Ausflug, aber wir sind froh, dass wir heute zur Schule gehen!“