Evangelische, staatlich anerkannte Privatschule des Rauhen Hauses.

Die Stadtteilschule. Immer etwas los!

Der Regenschirmtanz
Alexander und Frau Gräff
Die Saxophonistinnen vor dem Forum
Frau Eickmann und Frau Rueda waren beflügelt

Ritterburgen, Riesenflügel und Regenschirmtanz

Was tun, wenn man warten muss …. ? Sich langweilen, ein Kreuzworträtsel lösen, Löcher in die Luft starren, das verloren gegangene Kaninchen mit einer Karotte anlocken ...? Vielleicht aber auch im Regen tanzen und bei Blitz und Donner fröhlich sein!

Das Theaterstück „Warten“ der Klasse 6a, die sich eigene Szenen zum Thema überlegt und inszeniert hatte, war eines der vielen Highlights beim diesjährigen Kulturabend der Stadtteilschule. Bereits zum 6. Mal präsentierten Klassen und Kurse aus den Bereichen Musik, Kunst und Theater die Ergebnisse des Schuljahres in einem bunten und abwechslungsreichen Programm. Chorgesang, Instrumentalstücke, Gitarrenklänge, Saxophonsounds und bekannte Popsongs erklangen auf der Bühne des Forums und im Foyer. Ein preisgekrönter Stop-Motion-Film über Martin Luther, der das Wirken des Reformators in Legowelten lebendig werden ließ, erntete viel Applaus ebenso wie eine Kurzgeschichte aus dem Kurs Kreatives Schreiben der Begabtenförderung zu einem Bild von Henry Matisse.

In der Pause zogen Kunstausstellungen in ihren Bann: Ritterburgen aus verschiedensten Materialien wie Pappe, Holz und Plastik, Fassaden Lübecker Altbauhäuser aus Pappmaché, Acrylmalereien mit verschiedensten Motiven, Linoldrucke von Hamburger Stadtansichten und Ytong-Skulpturen dokumentierten das Arbeiten im Kunstunterricht. Ein mehrschichtiges und damit raumfüllendes Holzobjekt und ein überdimensional großes Flügelpaar, vor dem sich Kinder und Eltern wie Vögel fühlen und fotografieren lassen konnten, rundeten die Objektpalette ab.

Kulturvielfalt spiegelte auch das Catering der Klasse 9a wieder, die kleine internationale Snacks anboten, die schnell ausverkauft waren.

Vom Publikum bereits mit viel Beifall honoriert, gebührt allen aktiven Schülern und Lehrern ein dickes Lob für diesen gelungenen Kulturabend.

Der Chor der 5. Klassen
…Warten!
Ergebnisse aus dem Kunstunterricht
Die Quelle, ein Ort der Stille
In der Kirche
Die Reisegruppe
Die alte Dorfkirche

Taizé-Reise 2018

 

 

Begonnen hat diese christliche Reise nach Taizé doch aber zu einer unchristlichen Zeit, denn der Treffpunkt am Hauptbahnhof Hamburg war um 5 Uhr morgens. Mit 49 Schülern und 7 Begleitern ging die Reise also zuerst mit dem ICE los. Mit diesem fuhren wir dann ungefähr sechs Stunden bis Freiburg und stiegen dann in den Reisebus um. Das Einladen lief unter den Anweisungen von Herrn Wendler sehr schnell, sodass unsere Schule rekordverdächtig schnell um 17.15 Uhr in Taizé ankamen.

 

In Taizé dann angekommen, haben wir zuerst eine kleine Einführung bekommen, sowie Tagesablaufplan und Geländeplan. Der Empfang war wirklich sehr nett, kompetent und sogar auf Deutsch. Nachdem begaben wir uns zu unserem Zeltplatz und bauten die Zelte auf. Mit insgesamt 56 Personen aus der Wichern-Schule nahmen wir damit also auch einen Großteil des Zeltplatzes ein. Die Zelte standen schnell, sodass wir alle pünktlich zum Abendessen gehen konnten. Das erste Abendessen war wie erwartet sehr einfach und wenig, aber man konnte trotzdem satt werden. Danach gingen wir alle gemeinsam zu unserem ersten Gottesdienst, dem Abendgebet. Es war wunderschön. Die Kirche sah toll aus, viele Menschen sangen, beteten und schwiegen zusammen. Selbst für Taizé-Erfahrene und Agnostiker war dieser Gottesdienst bewegend. Die harmonische Akustik sorgte für einen wirklich schönen, einheitlichen Klang in der Kirche. In Kombination mit der Schweigezeit hat dieser Gottesdienst den „Stadt- und Schulstress“ aus Hamburg wirklich beseitigt. Nun hatte man noch etwas Zeit sich etwas beim „OYAK“, was ein kleiner Laden ist, der Produkte zum Einkaufspreis verkauft, zu kaufen. Um 23 Uhr war Nachruhe auf unserem Zeltplatz.

Am nächsten Morgen trat dann der richtige Tagesablauf in Kraft. Zuerst hat sich die ganze Wichern-Schule auf einem Platz um 8 Uhr getroffen, um organisatorische Sachen und auch spirituelle Vorschläge zu besprechen. Anschließend gingen wir dann alle zum Morgengebet in die Kirche. Nach einem wieder sehr schönen Gottesdienst gab es dann das Frühstück. Weiter ging das Programm dann um 10 Uhr, als sich dann alle Personen bis 16 Jahre und alle Team-Leiter und Begleiter (international) unter einem großen Pavillonzelt trafen. Dort gab es eine kleine Bibeleinführung von einem der Taizé-Brüder. Darauf wurden wir dann in 14 Gruppen eingeteilt mit immer zwei bis vier Team-Leitern. In diesen internationalen Gruppen hat man dann über die vorige Bibeleinführung und den dazugehörigen Bibeltext geredet und diskutiert, natürlich auf Englisch. Dieses Treffen ging morgens immer ungefähr eine Dreiviertelstunde. Im Anschluss war dann das Mittagsgebet und das Mittagessen. Um 15.15 Uhr war das zweite Treffen in den internationalen Gruppen. In diesen wurden auch wieder Bibelstudien betrieben, aber auch Spiele gespielt. Anschließend gab es dann eine lange Freizeit, bis dann das Abendessen um 19:00 Uhr begann. Darauf folgte dann das Abendgebet. Des Weiteren wurden an verschiedenen Tagen Workshop, Chorproben und Ähnliches angeboten. Diese Veranstaltungen wurden jeden Morgen bei der Bibeleinführung angesagt. Auch abends nach Nachtruhe wurde uns von unseren Begleitern angeboten, noch einmal die Kirche zu besuchen. Denn diese hat auch nachts auf. Dort konnte man dann mit den anderen Personen zusammen Lieder singen, still sein oder beten. Am Donnerstag hatten wir ein Gespräch mit einem der Taizé-Brüder. Es war sehr interessant zu hören, wie diese Brüder in Taizé leben, wie zum Beispiel ein Tagesablauf aussieht und was die Familie und Freunde von dem Beruf halten.

Mit unserer Schule hatten wir in Taizé wirklich eine sehr schöne Zeit. Ein besonders toller Abschluss war der letzte Gottesdienst, an dem jeder eine Kerze bekam, die dann während des Gottesdienst angezündet wurde. Es sah toll aus, wie auf einmal die ganze Kirche mit Kerzen aufleuchtete. Ein wirkliches Erlebnis für‘s Leben. Diese Reise war wirklich wieder ein voller Erfolg und das seit 15 Jahren. Hiermit wollen wir auch noch einmal allen Beteiligten, Spendern und Begleitern danken.

Alexander Albus, 9g1

 

Zum Abschied gibt es ein Interview mit den langjährigen Teamleitern Kay Helge Wendler und Günter Kutzke

Demokratie entert Schule

Unter diesem Motto fand vom 12.-15.6. am LI Hamburg mit rund 400 Schülern von 60 ausgezeichneten bundesweiten Projekte die „28. Lernstatt Demokratisch Handeln“ statt. Auch das LdE-Projekt der Stadtteilschule gehörte zu diesen Bundespreisträgern. Es wurde von Alisha Kunert Santos und Fritz Behrendt stellvertretend für die Wichern-Schule auf der Lernstatt präsentiert. Neben Workshops und einem bunten Programm stand vor allem die Vernetzung der Schüler und die Erarbeitung von Forderungen im Mittelpunkt, die bei der Abschlussfeier und Urkundenverleihung im Rathaus als Katalog an die Politik übergeben wurden.

Graffiti-Künstler Stok La Rock begeisterte Groß und Klein
Vogueing mit Nele und ihrer Crew
Die Mitbestimmer rocken die Hohle Rönne
 

1. Urban Dance Event in der Hohlen Rönne

Endlich! Nach über einem Jahr Planungen und Workshops mit den Architekten Inés Aubert und Jan Dubsky sowie Gesprächen mit Behörden, hat unser Projekt „Spray & Dance“ jetzt erstmals konkrete Formen angenommen: gemeinsam mit Künstlern von der HipHop-Academy haben wir am 14.06. unser 1. Urban Art Event in der Hohlen Rönne veranstaltet. Das Fest gab einen Ausblick auf, die Perspektiven von „Spray+Dance“. Das mit 115 000 Euro von der Stadt finanzierte Projekt der „Mitbestimmer“ soll in der Hohlen Rönne einen Ort etablieren, an dem sich Kinder und Jugendliche treffen, Musik hören, tanzen und sprayen können. Gemeinsam mit der HipHop-Academy will die GBS bereits im kommenden Jahr nachmittags Kurse anbieten und in Zukunft auf dem entstehenden Platz für Leben und Strukturen sorgen. An diesem Nachmittag gab es einen ersten Ausblick.

Mit einer Vogueing-Performance von Nele und ihrer Crew startetet das Fest. Anschließend zeigte Nele in einem HipHop-Workshop einige Basics und auch kompliziertere Moves, mit denen sie viele Schüler motiviert hat mitzumachen. Weiter ging es mit dem Graffiti-Workshop von Sprayer Stok La Rock. Es wurden Gruppen gebildet, die unter Anleitung sprühen durften. Gleichzeitig lieferte die Musik von DJ Alexander Albus den Hintergrund zu dem auf der Bühne getanzt wurde.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht zu sehen, wie die Kinder ihre Kreativität beim Sprayen freien Lauf ließen und auch beim Tanzen aus sich herauskamen. Jeder hat gezeigt, was für Fähigkeiten in ihm stecken. Amelie Prußeit

Mit Schlafsack und Isomatte in den Leseturm

Wieso schlafen, wenn man lesen kann?

In den Kuschelecken der Bibliothek lümmeln sich die Schüler und Schülerinnen der Klasse 6a in Pokemon-, Pikachu- und Einhorn-Jumpsuits auf den Sitzsäcken, schmökern in Büchern und im Schein der Taschenlampen hört man Gekicher und flüsternde Gespräche. Das war schon ein besonderes Erlebnis: Mit der ganzen Klasse eine Übernachtung im Leseturm, gemütlich wie in einem großen Wohnzimmer, versunken in die Welt, der vielfältigsten Sach- und Jugendbücher, und miteinander klönen, so leise, dass die Lehrer in Ruhe schlafen können. Alle sind sich einig: „Das müssen wir bald noch einmal machen.“

Begabungsförderung „Film“-Preis

Im Rahmen des Begabungskonzeptes der STS wurden Jakob Marx und Jonah Gontram mit einem ihrer Trick-Animations-Filme für den Bereich „Film“ beim Projekt „Move yourself“ der „Beratungsstelle besondere Begabung“ vorgeschlagen und als Preisträger zu einem Film-Workshop-Wochenende eingeladen. Angeleitet von Profis hatten sie hier die Gelegenheit u.a.  in Sachen Film, Technik, Schnitt Neues dazu zu lernen. Hieraus entstand für Jakob die Chance an einem KiKa-Projekt mitzuarbeiten.

Im Juni ist das Fasten anstrengend, denn die Tage sind besonders lang. (Grafik: stern.de)

Fasten in der Schulzeit

Momentan fasten viele Muslime, auch Schülerinnen und Schüler unserer Schule. Der Ramadan ist wichtiger Bestandteil des Islam, soll aber nicht dazu führen, dass die konzentrierte und damit erfolgreiche Teilnahme am Unterricht gefährdet ist. Wer sich in der Schule nicht konzentrieren kann, sollte an Schultagen nicht fasten - dies sagen auch islamische Theologinnen und Theologen. Einige Stimmen gibt es hier zum Nachlesen, eine vom islamischen Theologen Mouhanad Khorchide, der für die Ausbildung von Lehrkräften für den islamischen Religionsunterricht zuständig ist und grundsätzlich äußert, dass Fasten nur solange sinnvoll sei, wie man es schafft, den Alltag zu bewältigen, und einige von der Imamin Halima Krausen empfohlene. Halima Krausen ist Imamin, Theologin, die auch an der Hamburger Akademie der Weltreligionen tätig ist. In dem Artikel geht es darum, dass man sich in Nordeuropa vor allem im Sommer auch an die Zeiten in Mekka und Medina halten kann, da die Tage hier momentan doch zu lang sind.

 

https://www.kath.ch/newsd/fasten-darf-nicht-benachteiligen/ (29.5.2017)

rustukam.blogspot.de/2017/05/die-tagliche-fastendauer-in-deutschland.html (29.5.2017)

Schüler der 9B im Gang „Achse des Holocaust“
Im Garten des Exils
Gefallenes Laub, von Menashe Kadishman (1932-2015)

Mit der Kröger-Stiftung nach Berlin

Die Carsten-Kröger-Stiftung wurde von Friedrich Wilhelm Kröger gegründet. Sie ist vor allem in Billstedt und Horn tätig und befasst sich mit der kulturellen und schulischen Bildung Jugendlicher. Durch die Unterstützung der Stiftung konnten wir am 24. April um 7 Uhr mit dem Reisebus von der Wichern-Schule aus auf den Weg nach Berlin machen. Herr und Frau Kröger waren auch dabei. 

Als wir in Berlin angekommen sind, haben wir einen kurzen Stopp eingelegt und etwas gegessen. 

Danach ging es zum Jüdischen Museum. Das Jüdische Museum wurde von dem Architekten Daniel Libeskind erbaut. Während der Fahrt durch Berlin haben wir einige Sehenswürdigkeiten gesehen und erklärt bekommen. Besonders gefallen hat uns die Siegessäule, eine Säule mit vergoldeter Statue. Sie sieht sehr schön aus, steht unter Denkmalschutz und gilt als eines der Wahrzeichen Berlins. Sie erinnert an die Siege der Preußen über Dänemark, Österreich und Frankreich im 19. Jahrhundert.

Im Jüdischen Museum waren wir in der Gruppe, die eine Führung zum Nationalsozialismus in Deutschland hatte. Die andere Gruppe hatte das Thema Jerusalem und Gemeinsamkeiten des Judentums mit dem Islam.

Als erstes waren wir auf einem Gang, auf der sogenannten Achse des Holocaust/ des Exils, der schräg hochging und farblos war (schwarz, grau und weiß). Auf dem Gang hat man sich schwach, kalt und schwindelig gefühlt.

Dann sind wir in den Garten des Exils gegangen, der Boden war auch schräg. Dort hat man sich auch schwach, schwindelig und orientierungslos gefühlt.

Nachdem wir im Garten waren sind, wir zum Turm des Holocaust gegangen. Dort hat man sich wie kurz vor dem Tod gefühlt, kalt und leer. Ganz oben hat man noch ein kleines Licht gesehen was einem noch „letzte Hoffnung gegeben hat". 

Danach sind wir in einen Raum gegangen, in dem kleine lose Metallgesichter lagen. Als wir drauf gegangen sind, hat man das Klimpern vom Metall gehört: es hat sich so wie Hilferufe angehört. 

Wir glauben, dass die Metallgesichter die Angst darstellen soll, die die Juden damals hatten und die durch den Holocaust getöteten Menschen, die sich nicht wehren konnten.

Nach dem Museum sind wir zum Museum "Topographie des Terrors" gefahren. 

Wir wurden von einer Frau geführt, die uns erzählt hat, wie es in der Zeit des Zweiten Weltkriegs war. Es wurde uns sehr viel Interessantes darüber erzählt, wie es in Deutschland dazu kam, dass die Juden und andere Minderheiten verfolgt wurden. Vor allem die Fotos waren eindrucksvoll. Das Meiste, was uns erzählt wurde, war neu für uns.

Danach hatten wir noch eine halbe Stunde Freizeit. Bevor wir los gefahren sind, haben wir noch ein Gruppenfoto gemacht. 

Während der Fahrt haben wir noch bei McDonalds angehalten und etwas gegessen. Wir sind um ca.22:30 vor der Schule angekommen: Es war ein an Eindrücken und Informationen reicher Tag mit unserer Klasse in Berlin und wir danken Frau und Herrn Kröger sehr herzlich dafür. 

(Nicolae Pascu & David Scholz)

Besuch aus Jenfeld
Frau Wilhelm näht gern und ist Food-Botschafterin

Das Repair Café öffnet sich für den Stadtteil

Mit dem dritten Repair Café am 23. Mai hatten sich die Schülerinnen und Schüler des Profilkurses „Mitbestimmen“ ein neues Ziel gesteckt: Sie haben das Repair Café für den Stadtteil geöffnet. Mit Ankündigungen im Hamburger Wochenblatt und im Straßenmagazin Hinz & Kunzt sowie dem Rauhhäusler Boten war für die notwendige PR gesorgt. Und tatsächlich kamen diesmal besonders viele Menschen aus der Nachbarschaft, ja sogar aus Jenfeld.

Neben Fahrrädern brachten die Gäste vor allem wieder elektrotechnische und elektronische Sorgenfälle zu unseren Experten: Staubsauger, Smartphone und CD-Player wurden wieder instand gesetzt. Aber auch die Kostüme der schuleigenen Handpuppensammlung wurden genäht und Hosen geflickt. Dabei schauten die Schülerinnen und Schüler den Reparateuren über die Schulter, konnten von deren handwerklichen Erfahrungen profitieren und bekamen wertvolle Tipps oder legten selbst Hand an.

Der Gedanke der Nachhaltigkeit steht bei unserem Repair Café im Vordergrund. Hier soll im alltäglichen Rahmen etwas gesellschaftspolitisch bewegt werden. Aber auch für die Berufsorientierung können die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen sammeln: vom Aufbau und Herrichten der Räumlichkeiten über das Catering, den freundlichen Empfang und die Buchhaltung, die Bewirtung der Gäste bis hin zum Assistieren an den Tischen der Reparateure. Und nicht zuletzt: zuverlässige Planung der Termine und Ausdauer sind bei diesem Langzeitprojekt wichtig.

Übrigens: das nächste Repair Café findet am Mittwoch, den 19. September von 13.30 bis 16.00 Uhr in der Schulstraße statt.

Exkursion zur Sternwarte in Bergedorf

Das gigantische Teleskop läßt sich erstaunlich leicht handhaben

Die Hamburger Sternwarte liegt etwas abseits, daher musste die 8A eine erstaunlich lange Anreise mit Bus und Bahn in Kauf nehmen. Doch es hat sich gelohnt. Bereits am Eingang wurden wir von Herrn Hünsch empfangen, der ist nämlich nicht nur als Lehrer an der Wichern-Schule tätig, sondern auch seit vielen Jahren an der Sternwarte als Referent. Er führte uns durch ein sehr großes Areal mit Gebäuden und überraschend vielen Kuppeln. Im „Sonnenbau“ erhielten wir eine spannende Präsentation über Planeten, Teleskope das Universum, dann besichtigten wir drei Kuppeln und die Teleskope. Von diesen Eindrücken waren viele überwältigt, allein der Prozess der Kuppelöffnung verursachte Gänsehaut. Das größte der riesigen Teleskope wiegt 25 Tonnen! Es war für alle ein wirklich spannender Ausflug, den ich jedem, der sich für Astronomie interessiert, dringend empfehlen kann. Viele Schüler wollen im September wiederkommen, um mit den Teleskopen Sternbeobachtungen machen zu können. Markus Acar

Shoppen ohne Reue

Pralle Taschen, schlaue Köpfe – Shoppen für Mitbestimmer

Der Kurs Mitbestimmen hat am Freitag eine Exkursion zum Infoladen der Landeszentrale für Politische Bildung am Dammtorwall beim Gänsemarkt gemacht. Die anfängliche Skepsis „Wie? Einen Bücherladen besuchen?“ schlug schnell in Interesse um.

Die freundlichen Damen wiesen uns ein, erklärten, was es wo zu finden gibt und erzählten, wie wichtig die politische Aufklärung ist. Wir stöberten durch die Broschüren, Hefte und Bücher. Dass viele Materialien – auch Bücher – kostenlos mitgenommen werden dürfen, verwunderte alle. Ob Bücher und Hefte zur hamburgischen, deutschen und Weltgeschichte oder Materialien zu aktuellen Themen wie etwa Antisemitismus, Rechtsradikalismus, Drogenmissbrauch oder Sexualität – einige verfielen in einen regelrechten Rausch und verließen den Infoladen mit prallem Einkaufsbeutel – ohne auch nur einen Cent bezahlt zu haben. Ein lecker Eis in der Fußgängerzone am Gänsemarkt rundete die politisch korrekte Shoppingtour ab.

Danina und Alisha präsentierten ihren Einsatz im Bereich Betreuung
Die Mitbestimmer informierten über ihr Repair Café
Senator Ties Rabe lobte das Engagement

Lernen durch Engagement – 10. Netzwerktreffen

Es ist kein Geheimnis, dass Kinder und Jugendliche außerhalb von Schule mitunter mehr und intensiver lernen als in jedem Fachunterricht. Dem entsprechend groß war auch in diesem Jahr wieder das Interesse am Netzwerktreffen "Lernen durch Engagement" der Bürgerstiftung am Landesinstitut für Lehrerbildung (LI) in Eimsbüttel. Hier treffen sich einmal im Jahr Hamburger Schulen, die am Projekt der Bürgerstiftung teilnehmen. Zum 10. Geburtstag kam auch Senator Ties Rabe und fand lobende Worte für den Einsatz der Bürgerstiftung und das Engagement der Schülerinnen und Schüler.

„Lernen durch Engagement“ findet an der Stadtteilschule im Rahmen des Epoche-Unterrichts statt. Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgang 7 haben sich in ihrer Umgebung Aufgaben gesucht, an denen sie persönlich wachsen und viel Nützliches lernen konnten: Beim therapeutischen Reiten Kindern zur Seite stehen, mit älteren Menschen in ein Gespräch zu kommen oder ihnen mühevolle Arbeit abzunehmen, mit Kita-Kindern umzugehen, sich Spiele auszudenken.

Ronja meint: „Ich kenne den Stall und die Pferde in Oststeinbek, seit ich 4 oder 5 Jahre alt bin und brauche nur 10 Minuten mit dem Rad. Nun an diesem Ort auch helfen zu können, bringt mir Spaß!“ Und Hanna sagt: „Fünfhausen – mein altes Zuhause. Dass ich in der Kita dort was Gutes tun konnte, find ich besonders.“

Die Idee, durch Engagement zu lernen und sich mit dem eigenen Stadtteil – mit Horn, Billstedt, Öjendorf, Borgfelde, Wandsbek – zu verbinden und sich so als Teil der Gesellschaft zu erleben, wird an der Wichern-Schule seit rund zehn Jahren verfolgt. Schon fast genauso lange nimmt die Wichern-Schule auch am jährlichen Netzwerktreffen aller Schulen in Hamburg teil.

Auf Einladung der Bürgerstiftung durften auch der Wahlpflichtkurs „Mitbestimmen – aktiv in Schule, Umwelt und Gesellschaft“ sein Repair Café vorstellen. Das ausdauernde Engagement der Neuntklässler für die Umwelt und gemeinschaftliches Reparieren überzeugte die Teilnehmer des Netzwerktreffens und sorgte für nachhaltiges Interesse am LI.

Besuch im Strafjustizgebäude

Das Strafjustizgebäude an den Wallanlagen

Gewaltenteilung als Grundlage unserer politischen Verfassung ist im Profilkurs „Mitbestimmen – aktiv in Schule, Umwelt und Gesellschaft“ immer wieder Thema. Deswegen haben wir uns mit der Judikative befasst. Wir wollten sehen, wie Rechtsprechung tatsächlich funktioniert und haben zwei Gerichtverhandlungen im Strafjustizgebäude des Landgerichts Hamburg besucht.

Bevor wir in die erste Gerichtverhandlung gingen, besuchten wir Den Offenen Gerichtssaal, kurz DOGS. Der DOGS ist ein Gerichtssaal mit Originalmöblierung und Beschilderung. Auf Infotafeln werden wichtige Fragen rund um das Strafrecht und Strafprozessrecht beantwortet. Außerdem kann man Ausstellungsstücke aus der Untersuchungshaftanstalt und sich auch wahre Geschichten von Menschen durchlesen und sehen, welche Folgen Straftaten für die Opfer und Täter hatten. Schließlich besuchten wir zwei Verhandlungen.

Im ersten Fall wurde über einen Mann verhandelt, der seit seiner Jugend vielfach Betrügereien begangen hat und bereits mehrfach auf Bewährung verurteilt worden war. Da er zum Teil noch während seiner Bewährung wieder straffällig geworden war, ging es jetzt um eine längere Haftstrafe.

Im zweiten Fall ging es um einen älteren Mann, der wohl angetrunken, seine Nachbarn immer wieder belästigt und bedroht hat. Außerdem hatte er bei der Polizei angerufen und behauptet, er habe sein Frau mit einem Messer umgebracht. Das erwies sich aber als frei erfunden.

Auch wenn wir im Anschluss an die Verhandlungen über die Motive der Täter und die Strafen kontrovers diskutierten, waren wir uns einig, dass es wichtig und gut ist, dass Prozesse öffentlich sind und man die Möglichkeit hat, bei Gerichtverhandlungen zuzuschauen. Einige Schüler überlegen, ob sie weitere Prozesse besuchen.

Junge Autoren im TUN-Unterricht

Die Facharbeiten sind exzelent recherchiert

Im Rahmen des Unterrichts in "Technik und Natur" hat die 10. Klasse der Stadtteilschule in diesem Schuljahr ein richtiges Buch geschrieben. Jede/r Schüler/in schrieb eine umfangreiche Facharbeit. Drei der SchülerInnen waren mit ihrer Leistung so zufrieden, dass sie das Angebot von Herrn Rubbeling annahmen, ihre Facharbeiten in einem Herausgeberwerk im Print-on-Demand-Verfahren zu verlegen.

So finden sich nun drei sehr gut recherchierte Texte zu den Themen "Kunststoff im Meer", "Ozon in der Atmosphäre und in Bodennähe" sowie zu "Desertifikation" unter dem ungewöhnlichen Titel "Integrierter Umwelt- und EDV-Unterricht".

Das Buch ist in jedem Buchladen zum Preis von 6,99 € verfügbar. Natürlich auch über alle online-Buchläden / Versandhandel. Als E-Book kostet es 3,49 € und kann auch zum Beispiel über den Play Store jedes Android-Handys heruntergeladen werden.

"Integrierter Umwelt- und EDV-Unterricht. Beispielhafte Facharbeiten aus der 10. Klasse der Wichern-Schule Hamburg"

Autoren: M. Noch, E. Mohamed, T. Frist
Herausgeber: H. Rubbeling

ISBN: 9 783752 877526

Kunstlabor in den Deichtorhallen

„Eine Woche lang habe ich das Klassenzimmer gegen das Kunstlabor in den Deichtorhallen getauscht“, berichtet Sophie Eggert aus der 9D. „Die freie und kreative Arbeit dort hat mir gut gefallen. Komplett frei konnte ich meine Ideen zur Ausstellung „PROOF“ von Robert Longo verwirklichen. Ich habe in der Woche zwei Werke angefertigt. Mit Acrylfarbe habe ich ein Flüchtlingsboot auf dem Meer gemalt. Außerdem habe ich ein Objekt aus Modelliermasse angefertigt. Die Woche war für mich abwechslungsreich und ich kann sie jedem mit künstlerischem Interesse empfehlen.“
Seit 2010 bietet das Kunstlabor Jugendlichen aus unterschiedlichen Hamburger Schulen und Schulformen einen Freiraum, in dem sie Position zur zeitgenössischen Kunst beziehen können. Zum Abschluss des Kunstlabors werden die Arbeitsräume in einen Ausstellungsraum verwandelt und einem interessierten Publikum zugänglich gemacht. Die jugendlichen KünstlerInnen erläutern ihren Arbeitsansatz und führen Besucher durch ihre Ausstellung. Das ist spannend. Kunstlehrerin Frau Abel hat Sophie für die Teilnahme am Kunstlabor empfohlen, sodass sie für das Projekt vom Unterricht freigestellt werden konnte.

We will fix it! - Repair Café in der Schulstraße

Auch beim zweiten Repair Café der Wichern-Schule kam beim achtköpfigen Experten-Team keine Langeweile auf: neben Fahrrädern und Smartphones gab es u.a. einen iPod, ein Hoverboard, Verstärker und ein Kinderradio instand zu setzen. Mit einem kaputten Fusselrasierer brachte Frau Beetz ein wirklich originelles Gerät zum Boxenstopp in der Schulstraße. Der Apparat wurde fachmännisch repariert und kann jetzt wieder Fussel von Pullovern und Strickjacken tilgen.
In unserem Repair Café gibt es aber auch Hilfe zur Selbsthilfe. Nach dem Besuch des Repair Cafés berichtet Herr Kühn: „Das Hoverboard meines Sohnes schleifte auf einer Seite. Heute habe ich es nochmal aufgeschraubt und daran gearbeitet. Nun geht wieder alles. Die Hilfe im Repair Café hat mich zum weiteren Reparieren motiviert.“
Die Schülerinnen und Schüler des Kurses „Mitbestimmen“, die als Initiatoren des Repair Cafés verantwortlich zeichnen, flickten Fahrradreifen, stopften Löcher und nähten Jacken. Auch bei der Reparatur von Handys etabliert sich Selbstvertrauen. Unter der geduldigen Anleitung von Herrn Rothkirch, der über Jahrzehnte als Qualitätsingenieur bei einem großen Halbleiterhersteller gearbeitet hat, lernt Marla das Innenleben von Handys kennen, hat bereits gute Tipps parat und legt auch schon selbst Hand an.

In der Schulstraße berieten die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Interessierte an ihrem Infostand und brachten die heiß begehrten Waffeln und leckeren Kuchen und Getränke unter Laufpublikum und Wartende. Dabei wurden sie durch eine Kaffeespende der Cafeteria-Mütter unterstützt. Herzlichen Dank!

Das nächste Repair Café der Wichern-Schule findet am Mittwoch, den 23. Mai von 13.30 bis 16.00 Uhr in der Schulstraße statt (Einladung und Anmeldung hier).

Presseberichte:

Rauhhäusler Bote (PDF)

Hamburger Wochenblatt (PDF)

Frau Abdou, Frau Abel und Said, mit Urkunde

Ehrung im Rathaus für Said Abdou, Klasse 7C

Im vergangenen Jahr hatte Said mit seinem Entwurf für die Bemalung eines Stromkastens beim Wettbewerb „Bodypainting für Netzstationen“ bei Stromnetz Hamburg den ersten Preis gewonnen. Am 12. Januar war es dann endlich soweit: Said wurde mit seiner Mutter und Kunstlehrerin Frau Abel zur Ehrung in den großen Festsaal des Rathauses eingeladen. Alle Schüler, die einen Hamburger Wettbewerb gewonnen haben, wurden hier an diesem Tag geehrt.

Eine große Aufregung und ein tolles Erlebnis zugleich. Als Preis für das Bemalen des Stromkastens mit der ganzen Klasse, gab es Geld für die Klassenkasse und verschiedene andere Geschenke. Staatsrat Schulz, der in Vertretung des Schulsenators gekommen war, lobte in seiner Rede die Ideen und das Durchhaltevermögen der Schüler sowie die motivierende Begleitung der Lehrerinnen und Lehrer bei den verschiedenen Wettbewerben. Wir gratulieren!

Großes Kindertheater im nächtlichen Museum

Schauspielern heißt auch, sich in andere hineinversetzen.

Die Mumien und Medusen stehen starr, die Vampire lauern, Harry Potter und seine Freunde wundern sich über einen Spiegelzauber und die Security versucht alles unter Kontrolle zu haben. Ein Klassenausflug ins Museum wird zu einem ganz besonderen Erlebnis, wenn die Ausstellungsstücke plötzlich lebendig werden, so wie hier, in dem Theaterstück, dass die 5. Klassen der Stadtteilschule in der Theaterwoche proben.

Zum ersten Mal fand das Unterrichtsprojekt vor Ort statt. Bislang fuhren die 5. und 6. Klassen zur Jugendbildungsstätte Scheersberg, um eine kompakte Einheit Theaterunterricht zu erhalten. Jetzt kamen die Fachleute in die Schule. Lars Ceglecki, Sandra Kiefer und Melanie Beirather vom Hamburger Theater „Das Zimmer“ motivierten die Schüler der 5A und 5B in wenigen Tagen ihr schauspielerisches Talent zu entdecken und ließen dabei viel Raum für kreative Mitarbeit. „Die Ideen zum Stück und zu vielen einzelnen Szenen kommen von den Kindern selbst. Wir setzen mithilfe von Übungen einzelne Bausteine zusammen, in denen – wie hier – der Museumsbesuch aufgegriffen wird“, erläutert Lars Ceglecki die Arbeit der drei Schauspieler und Theaterpädagogen. Die Schüler der 5A und 5B, waren von Anfang an neugierig, phantasievoll und konzentriert dabei und fieberten ihrer Premiere entgegen.

Fachkundige Führung an der Trave
Vor dem Eingang des mächtigen Holstentors

Zurück ins Mittelalter – auf nach Lübeck!

Der Jahrgang 6 der Stadtteilschule hat im Rahmen der Epoche „Mittelalter“ einen Ausflug nach Lübeck gemacht.

Am Holstentor, dem westlichen Teil der Stadtbefestigung aus altem Backstein, begann die Reise ins Mittelalter. Durch dieses Tor konnten einst Bauern und Händler die Stadt gegen eine Gebühr betreten. Im Laufe des Tages schauten wir an herrschaftlichen Kaufmannshaus-Fassaden herauf, schlüpften durch die Enge der Gänge und Höfe, erlebten die Erhabenheit der Marienkirche mit fast 40 Metern Deckenhöhe. Wir liefen über den Marktplatz, auf dem auch heute wieder Buden stehen und an dem sich das Rathaus befindet. Im Holstentor-Museum gab es das Modell der alten Hansestadt Lübeck zu betrachten, außerdem Koggen und Waren der Hansezeit. So wurde der Fernhandel anschaulich, über den wir gelesen hatten.

In der „Folterkammer“ konnte man sich angesichts einer Streckbank vorstellen, unter welchen Umständen Menschen früher ein Geständnis abverlangt wurde. Dass diese ‚Geständnisse’ oft falsch waren, wissen wir heute. Aber auf ein Geständnis folgte immer eine Strafe, die im Mittelalter zumeist eine Körperstrafe war.

Zu guter Letzt durften die Kinder noch in Vierergruppen durch die Innenstadt streifen, was sie sehr genossen haben

Die Feuewehr-Azubis simulieren einen Rettungseinsatz

Die Hamburger Feuerwehr stellt das Berufsfeld „Notfallsanitäter“ vor

Die Nachwuchskräfte im 2. Ausbildungsjahr stellten den Schülern der 9. Klassen das noch junge Berufsbild vor. Sie erklärten die Voraussetzungen, die man für diesen anspruchsvollen Beruf mitbringen muss, erläuterten das Ausbildungscurriculum und zeigten die Weiterbildungsmöglichkeiten im Beruf auf.

Einen Exkurs in die praktische Ausbildung gab es auch – die angehenden Notfallsanitäter demonstrierten den Schülern die Reanimation bei einem plötzlichen Kreislaufstillstand. Jeder  Schüler übte die Reanimation an einem Dummy und bekam Feedback von den Experten. Im Notfall sollte jetzt jeder Schüler in der Lage sein erste Hilfe zu leisten!

Die Beauftragte für Berufs- und Studienorientierung Martina Speh, die die Veranstaltung für alle 9 Klassen organisiert hatte, war begeistert. „Wir hatten junge Praktiker im Unterricht, die engagiert und überzeugend für ihren Beruf geworben haben!“ Und das „Tüpfelchen auf dem i“, so Biologielehrerin Speh, war der Bezug zum aktuellen Unterrichtsthema „Herz-Kreislauf-System“ – einschließlich der kompetenten Einweisung in Erste-Hilfe-Maßnahmen! Nicht nur im Bereich Berufsorientierung ist die dauerhafte Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Hamburg ein volle Erfolg.

Vielfältige Aspekte zum Thema Lutherjahr
Ausstellungseröffnung

„Luther, das Tintenfass und der Schwan“

So lautete der Titel der Ausstellung, mit der die Stadtteilschule die Aktivitäten im Reformationsjahr abschloss. Jeder Jahrgang widmete sich einem speziellen Aspekt zu Luther: Wie stand Luther zu Familie und Ehe? Wo in Hamburg finden wir seine Spuren? Oder: Welche Themen von Gerechtigkeit verbinden wir mit seinen Gedanken?

Angeregt durch vielfältige Materialien gingen die Schülerinnen und Schüler im Fachunterricht auf Spurensuche und stellten oft auch ganz persönliche Beziehungen zum Thema „Luther und das Reformationsjahr“ her. Heraus kamen Bilderrätsel zu geflügelten Worten Luthers, Filmszenen, Mobiles, Memories, Puzzles, Plakate, Hörspiele, Bodeninstallationen und ein Animationsfilm „Der Lutherfilm – Lego“.

Die Schülerinnen und Schüler konnten die Ausstellung eine Woche lang in der Schulkapelle besuchen und interaktiv ausprobieren. Ein gelungener Ausklang des Lutherjahres an der Schule.

Karriere bei der Polizei

Kompetente Beratung durch Herrn Harder

Im Rahmen der Berufsorientierung haben Stadtteilschule und Gymnasium eine Infoveranstaltung zu den Möglichkeiten einer Karriere bei der Polizei für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 angeboten. Drei Polizisten und eine Polizistin standen nach einem lehrreichen Vortrag noch Rede und Antwort. Und das wurde gut ausgenutzt: die Jugendlichen nahmen die Uniformierten ausgiebig ins ‚Berufsverhör’.
Ein großer Dank geht an unseren Cop4you, Herrn Harries, und Herrn Harder von der Polizei Hamburg, die mit Initiative und Engagement die Veranstaltung ermöglicht haben.

Begehrt: ein Platz im Theater oder…
beim Hamburger Logistiktechniker Still

Praktische Berufsorientierung

Für insgesamt drei Wochen gingen die 9. Klassen vor den Herbstferien in Betriebspraktika. Ziel des Betriebspraktikums ist, dass Schülerinnen und Schüler in Handwerksbetrieben, Dienstleistungs- oder Medienunternehmen den Arbeitsalltag kennenlernen und dabei im optimalen Fall auch Kontakte zu möglichen Ausbildungsbetrieben knüpfen.

Beim Besuch der Klassenlehrer zeigten sie mit großer Begeisterung und ein wenig Stolz „ihren“ Betrieb und erklärten die Tagesabläufe. Die Jugendlichen freuen sich über viele spannende Eindrücke und Aufgaben und die Akzeptanz der neuen Kollegen.

Die Betriebe loben Engagement, Pünktlichkeit und das große Interesse unserer Schüler. Ein bisschen, das geben diese dann aber doch zu, fehlen ihnen die großen Pausen mit Freunden und Pausentratsch.

„Kneipenquiz“ zur Bundestagswahl

Politische Bildung mal ganz anders - Kneipenquiz im Wichern-Forum

Was hat ein Kneipenquiz mit Politik zu tun? Eine ganze Menge, wenn es im Wichern-Forum stattfindet und sich gemischte Teams aus Schülern, Ehemaligen, Lehrern und Politikern mit Fragen aus dem politischen Bereich im Wettkampf messen. Gut 150 Gäste und Schüler aus Gymnasium und Stadtteilschule nahmen an der Veranstaltung zur Bundestagswahl am 20. Spetember teil.

Mit dabei waren die Politiker Annkathrin Kammeyer, Johannes Kahrs (beide SPD), Michael Kruse (FDP), Martin Dolzer (Die Linke) und Johannes Müller (Die Grünen).

Das Ziel der Veranstaltung war durch spielerische Aufklärung das politische Interesse bei unseren Schülerinnen und Schüler zu wecken. Und „quasi nebenbei" mit den Politikern ins Gespräch zu kommen und zur Teilnahme an der Wahl zu motivieren – denn das ist die Grundvoraussetzung zur Vermeidung von extremen Tendenzen.

Am Schluss siegte das Team der „Red Socks“ vor den „Besserwissern“ – und natürlich die Demokratie. Herzlichen Dank an den Verein K5, der Spielformat „Kneipenquiz“ veranstaltet und an Helge Wendler für die Organisation.

Endlich Klasse 5!

Gemeinsam klasse! – die neuen Fünften

Gespannte Unruhe, mehr als 160 Kinder mit ihren Eltern und Verwandten rutschen zusammen, damit jeder einen Platz bekommt.

Die Begrüßung fand traditionell in der Dreifaltigkeitskirche statt. Schulpastorin Martje Kruse hielt den Gottesdienst. Edelgard Kortendieck sorgte mit der Musikklasse 7G1 des Gymnasiums und Frau Kraatz-Lütge, an der Orgel für einen stimmungsvollen musikalischen Rahmen und eine wunderbare Atmosphäre in der Kirche. Die Abteilungsleitungen Frau Richter und Herr Bulla überreichten eine mit Unterstützung des Schulvereins erworbene Spielekartei an die Klassen, die Diakone Frau Brandt und Herr Kutzke riefen die sechs Klassen zum Segen auf.

Wieder in der Wichern-Schule angekommen wurden alle vom Caféteria-Team mit Kaffee und Keksen versorgt und die Kinder erhielten eine Sonnenblume, bevor es dann endlich in den neuen Klassenräumen in der Stadtteilschule oder im Gymnasium losgehen konnte – auf ein neues und spannendes Schuljahr im 5. Jahrgang an der Wichern-Schule!

Segelwetter im Wattenmeer

Ein Segeltörn zum Abschluss

Mit einem besonderen Erlebnis beenden die 10. Klassen in diesem Jahr ihre Zeit in der Stadtteilschule. Ein Segeltörn im niederländischen Wattenmeer. In drei großen, alten Plattbodenschiffen und machten es sich die 74 Jugendlichen und sechs Lehrer für eine Woche gemütlich. Dabei haben sie einiges erlebt und konnten sich in Teams bewähren.

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'Mitbestimmer' mit Hamburgs Regierungschef Olaf Scholz

Olaf Scholz und Johnnes Kahrs im Wichern-Forum

Am 15. Juni hatte Johnnes Kahrs (SPD) Olaf Scholz zum Bürgergespräch ins Wichern-Forum eingeladen. Für die Schülerinnen und Schüler des Kurses „Mitbestimmen – aktiv in Schule, Umwelt und Gesellschaft“ ein guter Anlass, Hamburgs Ersten Bürgermeister einmal live zu sehen. Die Achtklässler erlebten einen interessanten Abend: Nachdem sich Olaf Scholz und Johannes Kahrs zunächst über verschieden politische und persönliche Fragen austauschten, stellte sich der Regierungschef Scholz den Bürgerfragen. Es ging um Verkehrspolitik, Schule, Sozialpolitik, Abstiegsängste, Sicherheit beim G20-Gipfel und sein Verhältnis zu Donald Trump. Herr Scholz blieb keine Antwort schuldig und zum Schluss gab es für die zahlreichen Interessierten noch Zeit zum weiterdiskutieren und um Fotos zum machen.

Ab nächstem Schuljahr gibts in der Schulstraße Hilfe zur Selbsthilfe

Unser Müll und die Stadt

Trennen, Recyclen, Upcyclen, Verbrennen – Wie sollen wir mit unserem Müll umgehen? Der Profilkurs „Mitbestimmen – aktiv in Schule, Umwelt und Gesellschaft“ beschäftigte sich mit verschiedenen Konzepten. In Hamburg wird getrennt, gesammelt und wiederverwertet. Der Restmüll – das sind alle Abfälle, die in der grauen Tonne landen –  wird verbrannt. Der Kurs ist in die Müllverbrennungsanlage in der Borsigstraße gefahren um sich vor Ort anzuschauen, wie das geht. Alle waren beeindruckt.

Klar wurde aber auch, dass Müllvermeidung besser ist als Müllverbrennung. Deswegen werden die ‚Mitbestimmer’ ein Repair-Café in der Schulstraße aufziehen. Dort werden kaputte Gebrauchsgegenstände instandgesetzt. Und nicht nur das: Reparateure zeigen auch, wie’s geht. Im nächsten Schuljahr soll es in der Schulstraße losgehen: Reparaturen, Hilfe zur Selbsthilfe, Kaffee und Kuchen. Einmal im Monat, mittwochs ab 13.30 Uhr können Schüler, Lehrer und Menschen vom Stiftungsgelände defekte Haushaltsgeräte und Kleidungsstücke vorbeibringen.

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Ein Besuch der 6a in der Elbphilharmonie wird zum Spaziergang an der Seine

Im Großen Saal der Elbphilharmonie

In ihrem Konzert für Schulklassen entdecken die Hamburger Symphoniker gemeinsam mit KiKA-Moderator Juri Tetzlaff eine der schönsten Städte der Welt – Paris. Die 6a mit Frau Dumschat war dabei! Bereits vor dem Konzert gab es viel zu erleben…

Jonah, Lara-Marie, Ella und Alex  berichten.

 

 

 

Der Schlittschuhtag – das Winter-Highlight

Heiß ersehnt und richtig cool: Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 stürmten die Eissporthalle Famsen.

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Jamie und Lea gewinnen in Hamburgs größtem Bürgerprojekt-Wettbewerb „Deine Geest“ einen ersten Platz

Bezirksamtsleiter Droßmann und Senator Kerstan in der Horner Freiheit

Am 27.1. gaben Umweltsenator Jens Kerstan und Bezirksamtsleiter Falko Droßmann die Ergebnisse des größten Hamburger Bürgerprojekt-Wettbewerbs "Deine Geest" bekannt. Mit ihrer Idee "Spray + Dance" gehören Jamie Weber und Lea Nick zu den Siegerinnen. Die beiden Achtklässlerinnen setzten sich in einem Feld von überwiegend erwachsenen Mitbewerbern durch. Respekt!

 

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Ausflug in die Steinzeit

„Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders…?“ Von wegen: im Archäologischen Museum haben die Schüler der Klasse 5a beim Herstellen von Feuersteinmessern natürlich Schutzbrillen getragen. Gesehen, erfahren und gelernt haben sie aber trotzdem eine ganze Menge.

 

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Silas Matthes, ein Autor zum Anfassen im Leseturm

Silas Matthes liest aus "Miese Opfer"

„So jung ist der!“ Das war eine Überraschung für die drei 9. Klassen der Stadtteilschule beim Betreten des Leseturms. Der sympathische Autor von Jugendbüchern, der nicht alt und grau ist, sondern mit seinen 24 Jahren den Schülern noch recht nahe, las aus „Miese Opfer“. Die spannende und aufwühlende Mobbing-Geschichte ist Matthes erster Roman. Im anschließenden Gespräch interessierte die Schüler vor allem, wie ein Buch entsteht, von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt. Eine Vielzahl von Fragen beantwortete Silas Matthes anschaulich und aus seiner persönlichen Erfahrung, bis hin zu der ernüchternden Erkenntnis, wie schwer es ist, vom Bücherschreiben zu leben.

Berufsorientierung in Klasse 8

Mit dem Schuljahr beginnt für die Schüler des 8. Jahrgangs der Stadtteilschule die Berufsorientierung. Neben Unterrichtseinheiten, in denen etwa das Schreiben von Bewerbungen geübt wird, besuchen die Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr verschiedene Module zur Berufsorientierung bei professionellen externen Anbietern. Das erste Modul fand bei der ERGO-Stiftung statt.

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Zeitzeugenbesuch in den 10. Klassen der Stadtteilschule

Günter Lucks, Jahrgang 1928, zog als SS-Kindersoldat in den Krieg, obwohl seine Familie kommunistisch war. In der Kriegsgefangenschaft lernte er seine erste Lieben kennen. 1950 kam er zurück in ein Land, in dem niemand Nazi gewesen sein wollte. Lucks beschloss erst viele Jahre später seine Erfahrungen weiterzugeben. Die 10. Klassen der Stadtteilschule waren beeindruckt.

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Regenwald-Epoche

Die 7. Klassen im Eingangsbereich des Klimahauses

Im Rahmen der „Epoche Regenwald“ haben die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Stadtteilschule viel über die Bedingungen des Lebens und die unglaubliche Artenvielfalt im Regenwald sowie die größeren und globalen ökologischen und ökonomischen Zusammenhänge erarbeitet. Sie haben sich Methoden neu angeeignet und vertieft.

Bei einer Reise ins Klimahaus in Bremerhaven hatten die Schülerinnen und Schüler viel Spaß und gab es zum Teil völlig neue und unbekannte Aspekte zum Thema Regenwald und Klima im Allgemeinen zu erleben und zu beobachten.

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Viele Schüler waren von den Berichten über den Raubbau in den Regenwäldern und von den von Menschen erzeugten Klimaproblemen sehr bewegt. Sie haben sich über den Unterricht hinaus informiert und wurden aktiv. Die Klasse 7d hat einen Spendenlauf gestartet. In einem Abstimmungsprozess in der Klasse haben sie entschieden, den dabei zusammen gekommenen Betrag an die Umweltorganisation Greenpeace zu spenden.

Simone Wiepking (Pressearbeiterin bei Greenpeace) war begeistert: „25 Schülerinnen und Schüler liefen in 30 Minuten 85 Kilometer und nahmen dafür 420 Euro ein – eine Leistung, auf die sie wirklich stolz sein können!“ In einem Gespräch bemerkte sie: „Das war wirklich eine tolle Aktion von euch allen und ich bin ganz begeistert, wie reflektiert ihr seid!“

 

Zum Artikel auf der Greenpeace-Homepage

Das Buch zum Reformschulprozess: „Schule auf dem Weg“

Wie aus dem Haupt- und Realschulzweig der Wichern-Schule eine Stadtteilschule mit reformpädagogischen Konzept wurde, beschreibt das kürzlich veröffentliche Buch von Dr. Uta Hallwirth, Leiterin der wissenschaftlichen Arbeitsstelle evangelische Schule der EKD und der Barbara-Schadeberg-Stiftung am Comenius-Institut.

Uta Hallwirth begleitete über mehrere Jahre unseren Schulentwicklungsprozess und zeigt mit ihrer wissenschaftlichen Dokumentation auf, wie und unter welchen Voraussetzungen es der heutigen Stadtteilschule erfolgreich gelungen ist, Schule neu zu denken, veränderte Unterrichtsstrukturen herbeizuführen und diese zu implementieren.

(ISBN 978-3-8309-3346-5) 

Exkursion nach Neuwerk

Anfang Juni fuhren die 6. Klassen im Rahmen des Epocheunterrichts nach Neuwerk, der Hamburger Exklave im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Die Beobachtung der von den Gezeiten abhängigen Tier- und Pflanzenwelt stand im Mittelpunkt. Wattwanderung, Kutschfahrt und Übernachten im Heu gaben der Klassenfahrt eine besonderen Note.

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Warum in die Ferne schweifen?

Im April erkundete die Klasse 8A das Elbufer bis Wedel mit dem Fahrrad – dabei gab es eine Menge zu erleben und zu lernen. Sieger der Tour war die Klassengemeinschaft.

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