Evangelische, staatlich anerkannte Privatschule des Rauhen Hauses.

Häufig gestellte Fragen - Stadtteilschule

1. Rund um den Schulalltag

2. Klassenstruktur und Unterricht

3. Abschlüsse

4. Förderung und Entwicklung

5. Evangelische Schule

6. Anmeldung


FAQ - Häufig gestellte Fragen zur Stadtteilschule (
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1.   Rund um den Schulalltag

Wie sieht der Schultag aus? Die Stadtteilschule ist eine teilgebundene Ganztagsschule. Die Jahrgänge 5 bis 7 gehen montags, dienstags und donnerstags von 8.10 bis 16 Uhr in die Schule. An zwei Nachmittagen findet Unterricht statt, an einem Nachmittag gibt es Angebote aus dem künstlerisch-kreativen oder sportlichen Bereich und Förderunterricht. Die Kinder haben eine Stunde Mittagspause. In der Mittagspause sind unsere Sozialpädagogen und aus jedem Jahrgang ein Lehrer oder eine Lehrerin für die Kinder da. Mittwochs und freitags endet der Unterricht um 13.25 Uhr (Ausnahme Jahrgang 5 am Freitag um 12.40 Uhr).

Wann beginnt der Unterricht und wann endet er? Unterrichtsbeginn ist um 8.10 Uhr. Die 6. Stunde endet um 13.25 Uhr, die 9. Stunde endet um 16 Uhr.

Wie lang ist die Mittagspause an den langen Tagen? 60 Minuten, von 13:25 Uhr bis 14:25 Uhr.

Wo können die Kinder Mittag essen? In der Mensa des Rauhen Hauses gibt es ein warmes Mittagessen für 3,50 €. Außerdem gibt es kleinere Mahlzeiten und Snacks in der schuleigenen Cafeteria.

2.   Klassenstruktur und Unterricht

Wie viele Schülerinnen und Schüler sind in einer Klasse? In jeder Klasse sind 26 Schülerinnen und Schüler.

Wie viele Klassen sind in einem Jahrgang? Pro Jahrgang haben wir 3 Klassen.

Wie sind die Klassen zusammengesetzt? Wir stellen die Klassen nach Möglichkeit aus einer gleichmäßigen Anzahl der drei Leistungsniveaus sowie zur Hälfte aus Mädchen und Jungen zusammen.

Wie wird der Unterricht gestaltet? Unseren Unterricht richten wir daran aus, dass wir mit sehr unterschiedlichen Kindern mit sehr unter­schiedlichen Fähigkeiten arbeiten.
Die Organisation des Unterrichts in „Lernbüros“ für Mathematik und Deutsch, die Arbeit mit „Check­listen“, projektorientiertes Lernen im Fach Epoche, Werkstätten, die Hand, Herz und Kopf ansprechen, die sehr enge Zusammenarbeit der Kolleginnen und Kollegen, bieten viele Möglichkeiten zur Individu­ali­sierung und sowohl zur inneren als auch äußeren Differenzierung.
Wir arbeiten immer auf drei Leistungsniveaus.
Wir lernen in Werkstätten: Holz- und Metall, Physik, Informatik.
In unseren Projekten „Lernen durch Engagement“ und dem Kinderbischofsprojekt liegt der Schwerpunkt auf der Stärkung sozialer Kompetenzen.

Gibt es Hausaufgaben? In den Jahrgängen 5 bis 7 werden keine Hausaufgaben aufgegeben (Ausnahme: das Lernen der Englisch-Vokabeln). Um Unterrichtsstoff zu üben und zu vertiefen, gibt es im Stundenplan die „Lern­zeiten“. Die Lehrerinnen und Lehrer teilen den Schülerinnen und Schülern mit, was sie in den Lernzeiten arbeiten sollen. In den Lernzeiten sind unsere Sozialpädagogen in den Klassen.

Was ändert sich ab Jahrgang 7? Im Jahrgang 7 wählen die Schülerinnen und Schüler ein neues Fach, das sie bis Ende der 10. Klas­se behalten. Diese „Profile“ können eine zweite Fremdsprache (Französisch oder Spanisch) sein, oder Informatik, Technik und Naturwissenschaften, Musik-Kunst oder Mitbestimmung-Engagement und Projekte. 

Gibt es Noten? In den Jahrgängen 5 bis 7 geben wir keine Noten. Wir bewerten in den Bereichen +, O, -.

Wann gibt es Zeugnisse? Zeugnisse gibt es in den Klassen 5 bis 7 immer nur zum Ende des Schuljahres. Ab Jahrgang 8 werden in den Zeugniskonferenzen die Prognosen zur Schullaufbahn ermittelt und den Schülerinnen und Schülern und Eltern mitgeteilt.

 

3. Abschlüsse

Welche Abschlüsse können gemacht werden? Es können alle drei Schulabschlüsse gemacht werden:

  • Erster Schulabschluss (ESA) nach Klasse 9
  • Erweiterter ESA nach Klasse 10
  • Mittlerer Schulabschluss (MSA) nach Klasse 10
  • Abitur nach 13 Jahren (Übergang in Klasse 11 und die gymnasiale Oberstufe)

Entscheidet sich schon früh, welchen Schulabschluss mein Kind macht? Nein. Wir nehmen uns viel Zeit, um die Potentiale jedes Kindes auszuschöpfen und seine Entwicklung zu berücksichtigen. Daraus folgt, dass die Kinder ihre Schullaufbahn sehr individuell gestalten können und die Wege zu den unterschiedlichen Abschlüssen lange offen gehalten werden. Unser Ziel ist der höchstmögliche Abschluss für jedes Kind.
Bis zum Halbjahreszeugnis der Klasse 10 bleibt es offen, ob eine Schülerin oder ein Schüler zur MSA-Prüfung zugelassen wird. Erst am Ende von Klasse 10 entscheiden die Noten im MSA-Zeugnis darüber, ob der Übergang in die Oberstufe möglich ist.

Ist für das Abitur eine zweite Fremdsprache notwendig? Ja, aber es ist möglich, mit der zweiten Fremdsprache erst in Jahrgang 11 zu beginnen.

Wie viele Schülerinnen und Schüler gehen in der Regel in die Oberstufe? Im Schnitt erreichen ca. 50 Prozent des 10. Jahrgangs die Berechtigung, in die Oberstufe zu gehen.

  

4.   Förderung und Entwicklung

Was bedeutet „Individualisierung“? Die einzelnen Schullaufbahnen werden begleitet von intensiven und vielfältigen Unterstützungsmög­lichkeiten und intensiver und individueller Betreuung.

Wie fördern wir soziale Kompetenzen? 

  • Durch kooperative Arbeitsformen der Schülerinnen und Schüler im Unterricht.
  • Durch Einübung von Kommunikation: Alle sind für Gespräche offen. Gespräche zwischen allen Menschen in der Schule, egal ob Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen, Haus­meistern, Sekretärinnen oder Schulleiterinnen, stehen an oberster Stelle - auch bei Meinungs­verschiedenheiten und Konflikten. Wir kommunizieren sachlich und lösen Konflikte.
  • Durch die Gestaltung des gemeinsamen Schulalltages für alle vermitteln wir Rücksichtnahme, Sinnhaftigkeit von Regeln, Zuverlässigkeit in Absprachen und Vereinbarungen und bestärken die Schülerinnen und Schüler darin, Verantwortung zu übernehmen.
  • Durch unser Projekt „Lernen durch Engagement“ in Jahrgang 7.

Wie oft werden Lernentwicklungsgespräche (LEG) geführt? Zweimal im Schuljahr werden mit den Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 individuelle Entwick­lungs­gespräche geführt. Das erste Gespräch im Herbst findet in der Regel ohne die Sorgeberechtigten statt, das zweite im Sommerhalbjahr mit ihnen.

Was ist ein Lerntagebuch? Alle Schülerinnen und Schüler führen ein Lerntagebuch. Im Lerntagebuch werden alle Stundeninhalte und Aufgaben notiert. Das Lerntagebuch ist auch der Kommunikationsweg zwischen Lehrerinnen und Lehrern und Eltern. Und es gibt regelmäßig Auskunft über das Lernverhalten der Kinder.

 

5.   Evangelische Schule

Was macht die Wichern-Schule zu einer evangelischen Schule? Unsere Schulleben ist in besonderer Weise geprägt durch Andachten und Gottesdienste und das jährlich wechselnde Jahresthema. Das Fach Religion wird bei uns in allen Klassenstufen unterrichtet. Die seel­sorgliche Begleitung durch die Schulpastorin, die Diakonin, den Diakon und das Beratungsteam runden das evangelische Profil unserer Schule ab.
In der Stadtteilschule gehören zum evangelischen Profil das Kinderbischofs-Projekt in Jahrgang 5 und die Fahrten nach Taizé.  

Muss man evangelisch sein, um aufgenommen zu werden? Nein, die Wichern-Schule ist offen für alle, unabhängig von ihrer religiösen oder weltanschaulichen Zugehörigkeit. Am Religionsunterricht sowie an den Andachten und Gottesdiensten nehmen alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam teil.

 

6.   Anmeldung

Wie kann ich mein Kind vormerken lassen oder anmelden? Für die Aufnahme in Klasse 5 rufen Sie bitte im Schulbüro (Tel. 65591-190/-191) an. Dort nehmen wir gern Ihre Daten auf. Sie erhalten anschließend eine Einladung zu einem Aufnahmegespräch, das Anfang Februar stattfindet.